Es waren Handelsunternehmen gemeint

InflationDeflation, Mittwoch, 10.06.2020, 18:59 (vor 2058 Tagen) @ Lenz-Hannover738 Views
bearbeitet von InflationDeflation, Mittwoch, 10.06.2020, 19:06

und dazu passt dein Beispiel:
"Als Discounter würde ich die Preisschilder so lassen und dann der Kasse einen entsprechenden Rabatt geben"

So werden es auch andere Branchen machen, aber gerade im Lebensmittelbereich mit dem hohen Umschlag wird es nichts bringen. Dort wird vrstl. schon ab Mitte Juli Ware nachgeordert werden müssen und damit dann zum neuen Steuersatz. Die Branche ist auch kein Covid-19 Opfer...

Andere Branchen können sich dadurch aber die Differenz in die eigene Tasche stecken. Funktioniert aber nur, wenn aktuell genug Cash da ist, damit die Ware noch zum hohen Steuersatz gekauft werden kann, so wie es @Rotti schon schrieb. Der Wettbewerb der Marktbegleiter muss naütrlich auch bedacht werden.

Durch die größere Lagerhaltung wird es den Herstellern ermöglicht ihre eigene Lagerware in Liquidität zu wandeln und im Optimalfall muss Ware nachproduziert werden. Irgendwoher muss halt der Piezoeffekt herkommen und die Reisebranche wird es nicht sein, da diese nur nachgelagert ist.

Das Risiko die Ware in der 2. Jahreshäfte nicht los zu bekommen ist natürlich da. Nennt man unternehmerisches Risiko.

Werde deshalb nur zur Hälfte mehr Ware kaufen, wie bei der alten Börsenweisheit ;)
@Dieter und @helmut haben schon darauf hingewiesen, dass ein Unternehmen so gering wie mögliche Fixkosten haben sollte und natürlich ordentlich Cash auf der Seite. Wenn dann noch die Nachfrage um ~50% gestiegen ist, dann hat man da natürlich einige Möglichkeiten.


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