Damals bestand die ganze Welt aus Rassisten.
Die Ansicht, dass Menschen unterschiedlicher Rassen gleichwertig seien, ist eine Errungenschaft der Nachkriegszeit, die bis heute keine allzu große Verbreitung gefunden hat.
Davon abgesehen ist mir Churchill vor allem als Kriegsverbrecher im Gedächtnis, weniger als Literat. Da nahmen sich Churchill, Stalin, Hitler und Roosevelt alle nicht viel. Der Blutdurst der Regierenden von damals erscheint aus heutiger Sicht obszön. Aber das ist vielleicht nur die Sichtweise eines verweichlichten, friedensverwöhnten Spätgeborenen, der nie um sein Überleben hat kämpfen müssen.
Gruß,
Naclador