Churchill "was a racist" (London, 7.6.2020)

LLF @, Montag, 08.06.2020, 00:41 vor 2060 Tagen 2794 Views

London, 7. Juni 2020: Während einer Anti-Rassismus-Demonstration wurde das Denkmal von Winston Churchill mit dem Graffiti "was a racist" verziert. Damit soll an die Verantwortung Churchills für die Hungersnot in Bengalen 1943 erinnert werden.

Da es in Großbritannien relativ wenige Schwarze gibt und die Polizei auch nicht übermäßig brutal gegen Minderheiten vorgeht, sollen wohl Inder und Iren an historische Kolonialverbrechen des Empire erinnert werden.

Dazu war er homosexuell, hat drei uneheliche Kinder und hat den Dackel von seinem Nachbarn vergiftet. (oT)

bolte @, Montag, 08.06.2020, 12:18 vor 2060 Tagen @ LLF 1685 Views

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Nobelpreisträger für Literatur 1953

Oblomow, Montag, 08.06.2020, 12:40 vor 2060 Tagen @ bolte 2009 Views

„für seine Meisterschaft in der historischen und biographischen Darstellung sowie für die glänzende Redekunst, mit welcher er als Verteidiger von höchsten menschlichen Werten hervortritt“ Deswegen zitiert ihn sicherlich Krall.

[[la-ola]]

Herzlich
Oblomow

Damals bestand die ganze Welt aus Rassisten.

Naclador @, Göttingen, Montag, 08.06.2020, 12:47 vor 2060 Tagen @ LLF 2092 Views

Die Ansicht, dass Menschen unterschiedlicher Rassen gleichwertig seien, ist eine Errungenschaft der Nachkriegszeit, die bis heute keine allzu große Verbreitung gefunden hat.

Davon abgesehen ist mir Churchill vor allem als Kriegsverbrecher im Gedächtnis, weniger als Literat. Da nahmen sich Churchill, Stalin, Hitler und Roosevelt alle nicht viel. Der Blutdurst der Regierenden von damals erscheint aus heutiger Sicht obszön. Aber das ist vielleicht nur die Sichtweise eines verweichlichten, friedensverwöhnten Spätgeborenen, der nie um sein Überleben hat kämpfen müssen.

Gruß,
Naclador

Was kein Grund wäre, den Genitiv mit dem Dativ zu erschlagen. (owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 08.06.2020, 16:23 vor 2059 Tagen @ bolte 1302 Views

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Afuera!

Krall muss aufpassen wie ein Luchs, damit er nicht in die bereitgestellten Fallen tappt

Mephistopheles, Mittwoch, 10.06.2020, 10:11 vor 2058 Tagen @ Oblomow 977 Views

Du kennst sie sicher.

Gruß Mephistopheles

Nein, kenne ich nicht, vermutlich kennt sie @Tempranillo (erweitert)

Oblomow, Mittwoch, 10.06.2020, 11:12 vor 2058 Tagen @ Mephistopheles 909 Views

bearbeitet von Oblomow, Mittwoch, 10.06.2020, 11:41

Jetzt wurde zum zweiten Mal der Text, den ich geschrieben habe, gelöscht. Strafe für zu langes Nachdenken muss sein.
So erspare ich Dir Gefasel, um anderes Gefasel zu liefern. Also drei kleene Gedanken zu deinem Ritter von der vorsichtigen Gestalt.

1. Ökonomisch wohl mainstream, gut aufgepimpt und griffig formuliert. Hier kann ich Dir folgen.
2. Politisch Wolkenkuckucksheim mit Mischung aus Ayn Rand, Moralinspritztum, Pseudoaristokratismus, Soziologiegewäsch
3. Doppelmoral und Opferselbststilisierung als Täter

Man könnte sagen, er hat seinen Gracian verstanden, nur nicht ganz. Jetzt fällt mir noch ein Gedanke ein. Ich habe ja Dein Lieblingsbuch namens Wikipedia gelesen. Da steht was Witziges bei Krall. Er identifiziert die Lächerlichmachung als Zeichen moralischer Verkommenheit. Vermutlich die achte Todsünde, so würde Jorge von Burgos sagen. Interessante Selbstimmunisierung. Wenn ich also Krall lächerlich mache, sündige ich. Cool! (Achtung Denglisch)

Herzlich
Oblomow

PS: Deinen Beitrag zu den Fuggern finde ich denkwürdig und reichhaltig. Danke für die schnelle Antwort. Eine Frage noch zum Todestrieb. Hast Du das Buch des russischen Mathematikers gelesen oder diese Idee über Krall erworben?

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