Vom Balkan

aprilzi @, tiefster Balkan, Donnerstag, 07.05.2020, 12:17 vor 2091 Tagen 1720 Views

bearbeitet von aprilzi, Donnerstag, 07.05.2020, 12:25

Hi,

Ich habe mich immer gefragt, wieso auf einmal alle so sehr über ihre Freiheit besorgt sind, wo sich doch sonst keiner um solchen Kleinkram aufregt?
Und da kam am Laufband eines Fernsehsenders hier, dass die weltweite Narkotika-Versorgung ins Stocken geraten ist. Und da ist meiner Meinung nach die Ursache für das Geschrei nach Freiheit.
Die Banken verlieren einen ihrer Hauptquellen zu ihrer Finanzierung. Also die Lockerung der jetzigen Maßnahmen geht auf den Einbruch der Suchtstoffe zurück.
Und gleich wird die Sorge verlautbart, dass die nun einheimischen künstlichen Drogen von schlechter Qualität sein könnten. Wie besorgt doch die westliche Drogendealer sind.[[freude]]

So, auf dem Balkan ist zu berichten, dass gestern es eine Video-Konferenz gab, wo die EU dem Balkan, also den sechs Staaten: Makedonien, Albanien, Serbien, Kosovo, Bosnien und Montenegro mit dem Betrag von 3,3 Mrd. Euro Hilfe im Gesundheitswesen versprochen hat. Und damit den Staaten zusichert, dass diese sich quasi zur EU gehörig fühlen sollen. Denn es gibt auch andere Buhler um diese Staaten, so z.B. die USA, die es erreicht haben, dass das Kosovo die 100% Zölle auf serbische Produkte aufgehoben hat, als es auch eine Flugverbindung zwischen Belgrad und Prishtina aufgebaut wurde.
So sind auch China und die Türkei bereit in diesen Ländern zu investieren, um die EU zu ärgern.

Nur bedeutet das nicht, dass Albanien und Makedonien die schnelle Aufnahme in die EU bekommen. Denn dagegen sind viele. So hat Spanien das Kosovo nicht als Staat anerkannt und der spanische EU-Außenminister Borel oder so, hat einen Plan vorgelegt, wie der Vertrag von Prespa zwischen Makedonien und Griechenland und den Freundschaftsvertrag zwischen Bulgarien und Makedonien, der aber noch nicht zum Einverständnis beider Staaten erfüllt worden ist.

Bulgarien beharrt, dass bis 1945 Makedonien und Bulgarien eine gemeinsame Geschichte hatten und dass die makedonische Sprache ein Dialekt der bulgarischen Sprache sei und so fort. Bulgariens Premier sagte aber, dass Bulgarien nicht die Ursache sein wird, damit Makedonien nicht in die EU aufgenommen werde.

Soviel dazu.

Gruß

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