Das sieht nach Realität aus.

Linder, Mittwoch, 06.05.2020, 21:45 (vor 2092 Tagen) @ BerlinWedding2396 Views

Derzeit mögen 30 Mio. arbeitslos sein, was zugegebenermaßen kein Pappenstiel ist.
Trotzdem leben noch alle. Die einen mehr, die anderen weniger, das möchte ich nicht bestreiten, aber sie leben noch.
Mir stellen sich hier die Fragen: Mit was haben sich diese Leute bisher beschäftigt, respektive wurden es?
Wie essentiell ist bzw. war deren Job? Warum dreht sich die Welt trotzdem weiter, obwohl sie keiner Arbeit mehr nachgehen?

Bitte nicht missverstehen, ich habe kein Bedürfnis diese Menschen im Elend, ohne Geld, geregelte Arbeit und ohne Perspektive dahinsiechen zu sehen. Mir gibt das persönlich nichts, ausser dass es mich evtl. selbst negativ tangieren könnte.
Nur warum sind deren tägliche "Arbeiten" dermaßen entbehrlich?

Unsere Gesellschaft hat ein grundsätzliches Problem! Zu Viele beschäftigen sich tagtäglich mit zu vielem unnützen Zeug. Eine Krise wie die jetzige macht diesen Umstand für alle allzu offensichtlich, das wollen sich nur die Wenigsten eingestehen. Eine schiere Masse ist absolut entbehrlich - das (an)zu erkennen ist bitter, ein geradezu gnadenloser Schlag ins Genick.

Nicht nur Politik, Gesetze, private und staatliche Institutionen gehören auf den Prüfstand und deren Tacho und Kompass neu justiert, sondern auch die Bürger hätten die Pflicht sich zu fragen, wohin sie eigentlich steuern.
Außer die Schuld ständig bei anderen zu suchen und im Grunde keinerlei Veränderung zu wollen, kommt da nicht viel grundlegend Neues.
Ich gönne dem Durchschnitts-Ami seinen Pickup mit schluckfreudigem V8 zweifelsohne. Soll er damit glücklich werden, so er denn meint er bräuchte ihn (zu was auch immer). Wenn ich jedoch vernehme, er hätte parallel dazu keine $400 auf der hohen Kante um eine außerordentliche Rechnung zu bezahlen, ist doch etwas faul. Oder etwa nicht?

Ich habe es an anderer Stelle bereits erwähnt, muss mich jedoch wiederholen. Der Lockdown dauerte noch nicht lange genug an, die Leute sind noch immer zu sehr in alten Denkmustern verhaftet. Sofern man überhaupt von Denken sprechen kann....
Bis es zum flächendeckenden Besinnen auf Grundsätzliches kommt, braucht es noch eine gewisse Zeit. Man möge sie ihnen geben.
Hier in D durfte ich heute mit Lockerung der Maßnahmen auch feststellen, dass nahezu Alle genau so weitermachen wie vor Corona. Umdenken und Mäßigung sind ein Fremdwort für die Masse.
Nun gut, so sei es!
Diese Gesellschaft schreit förmlich für eine zweite Runde mit verschärfter Gangart.
Ich wette sie bekommt sie.
Ohne richtigen Schmerz ist keine Vernunft zu erwarten, hüben wie drüben nicht.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇


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