Das grosse Problem in Zeiten von Corona sind die Arbeitsmigranten

Brendan, Montag, 27.04.2020, 07:41 (vor 2102 Tagen) @ Zürichsee1165 Views

Das grosse Problem der Ukraine in Corona-Zeiten sind die Arbeitsmigranten, die normalerweise in Ländern der EU als Tagelöhner auf Erdbeer- oder Spargelfeldern arbeiten.
Viele aus der Westukraine waren in Polen, Italien, Deutschland und anderen Ländern auch auf dem Bau oder bei der Post tätig.
Im Gefolge der Corona-Krise wurden diese Arbeiter im März entlassen und kehrten in ihre Heimat zurück.
Laut dem ukrainischen Grenzschutz waren dies zwischen dem 13.März und dem 1.April 650.000.
Aufgrund der seit 2014 laufenden Deindustrialisierung der Ukraine gibt es immer weniger Arbeitsplätze, so dass die Arbeitsmigranten keine Möglichkeit haben anderswo unterzukommen.

Das einzig positive ist, dass die meisten Ukrainer einen kleinen Garten haben, über den sie sich ernähren können.
Stichwort "Krisenvorsorge".

Die Ukraine - das vergessene Opfer der Corona-Krise

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Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.

Abraham Lincoln


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