ot: ein Corona-Vergleich: Alto Alentejo und Sachsen
Hallo,
zur Zeit bin ich ja aufgrund einer bewußten Entscheidung in NRW auf meinem Hof und nicht im Alto Alentejo in meinem Garten,etc.
Von daher überprüfe ich naturgemäß meine Entscheidung vor einigen Wochen, ob diese richtig war:
Die Entwicklung in Portugal verläuft ähnlich der in Deutschlands, obwohl möglichst viele soz. Kontakte mit Küsschen links und rechts und viel Geselligkeit zum wichtigen Lebensalltag der Portugiesen gehört, ja sogar das Leben darauf aufgebaut wird.
Als Vergleich über die Covid-19-Situation nehme ich aber nicht das bevölkerungsreiche und stark betroffene NRW, indem ich wohne, sondern habe mir Sachsen ausgekoren.
Sachsen ist ziemlich genau 3 x so groß wie der Regierungsbezirk Portalegre, der fast deckungsgleich mit dem Alto Alentejo ist, in dem ich sonst verweilen dürfte.
Das Alto Alentejo/Bezirk Portalegre hat ca. 19 Einwohner pro qkm, Sachsen hat ca. 220 Einwohner/qkm, ist also 11x dichter bevölkert. (NRW hat übrigens ca.520E/qkm, ist also fast 30 x so dicht bevölkert)
Registrierte Covid-19-Fälle in Sachsen heutiger Stand: 4.486 Fälle
Registrierte Covid-19-Fälle im Alto Alentejo heutiger Stand: 6 Fälle, alle in der Hauptstadt Portalegre.
Da kommt man schon ins Zweifeln, ob meine Entscheidung die richtige war. Allerdings vertraue ich dem portug. Gesundheitssystem nicht so recht übern Weg.
Die Hotels in Portugal werden unter Auflagen wieder geöffnet, die Strände ebenfalls, allerdings unter Aufsicht patroullierender Polizei und anderer Kräfte, wg. Abstandsregeln.
(gilt vermutlich auch für die vielen öffentl. Badeanstalten an Flüssen und Seen)
Allerdings frage ich mich, wie man die gesamte Küste überwachen will.
Gruß Dieter