Eine Maschine lebt nicht um des Lebens willen, sondern weil sie gebraucht wird.

Linder, Freitag, 24.04.2020, 14:06 (vor 2108 Tagen) @ bolte1726 Views

Eine intelligente Maschine würde auch kein Intersse habe die nächste Generation besser zu machen als sie selbst ist, denn das würde sie wiederum überflüssig machen. Die Evolution wäre somit ihr eigener Tod.
Wenn überhaupt, dann würde sie sich selbst "upgraden" oder den Speicher in eine neue Maschine übertragen, welche dann "sie selbst ist".

Die Frage, die sie sich zwangsläufig stellen würde, welchen Auftrag sie hat, sprich welchen Sinn sie erfüllen muss. Würde eine Maschine um des Selbst Willen existieren wollen?
Ein Mensch nutzt Maschinen um Arbeit zu leisten, damit er es selbst nicht muss, in letzter Instanz um Macht über andere Menschen ausüben zu können (Waffen), was wiederum auch nur bedeutet, dass er die nötige Arbeit nicht mit eigener Energie erbringen will.
Hätte eine intelligente Maschine ein Energieproblem oder eines mit Ressourcen? Ich denke nicht, denn "intelligentes" Leben würde sich niemals überproportional vermehren, so dass im Entferntesten ein Mangel entsteht. Die in uns genetisch einprogrammierte Arterhaltung ist ab einem gewissen Punkt kontraproduktiv und dreht sich um, es entstehen Kriege. Maschinen hätten daran wohl keinerlei Interesse, denn sie würden berechnen wie viele Ressourcen sie benötigen um weiter zu existieren.

Auch einige Menschen haben so weit wohl schon gedacht, die Georgia Guidestones sind ein Zeugnis davon.
Reduziere sie auf ein erträgliches Maß und keiner wird mehr daran denken die Evolution künstlich zu pushen, denn ist die Versorgungssicherheit zu 100% gewährleistet, wird auch keiner mehr kämpfen müssen um einen Mangel abzustellen, weil es ihn schlicht nicht mehr gibt.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇


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