Der Tod Stalins 1953 und die Genossen Dichter. Vom Stalin-Kitsch zum Merkel-Kitsch.

bolte @, Mittwoch, 22.04.2020, 08:24 vor 2108 Tagen 1521 Views

Vorsehung?
Alle Ähnlichkeiten mit Lebenden und Verstorbenen sind deshalb rein zufällig?
Hier bekommt ein jeder eine Vorahnung was uns droht, wenn Frau Merkel Stalin in die ewigen Jagdgründe folgt. So krass direkt nur auf die Person Merkel gezielt geht es seit ca. 2 bis 3 Wochen in den Medien. Wissen da welche wie es um die Gesundheit von Merkel steht? Wie nach ihrer baldigen?, natürlichen Abberufung von Amt und Würden sich ihre heran gezüchteten Mitesser am System Merkel, die sich dann in den Staub werfen werden ihr zu huldigen.
+++

https://www.jugendopposition.de/node/149580?guid=3758
Nach dem Tod Stalins 1953 erreicht der Personenkult um den Diktator seinen Höhepunkt.
Der Schriftsteller und spätere Kulturminister der DDR, Johannes R. Becher, verherrlicht den Diktator in seinem Gedicht „Dem ewig Lebenden“.

Stalin-Friedenspreisträger Johannes R. Becher:
DEM EWIG-LEBENDEN
Auf Stalins Tod

Stalin, um Lenin trauernd, hat gelehrt
Die Trauer, wie sie einen Genius ehrt
Lenin geleitend vor die rote Mauer
Hat ihn gebeugt die Größe seiner Trauer
(...)
Seht! Über Stalins Grab die Taube kreist,
Denn Stalin: Freiheit – Stalin: Frieden heißt!
Und aller Ruhm der Welt wird Stalin heißen
Laßt uns den Ewig-Lebenden lobpreisen!"

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Und dazu eine Meldung von heute:

"Sie ist perfekt“
In der Corona-Krise herrscht in den USA plötzlich „Merkelmania“
„In Höchstform“ sei Angela Merkel, heißt es in den USA. Erfahren und rational kämpfe sie gegen das Coronavirus. Selbst Trump verzichtet auf Attacken gegen Deutschland. Medien zeigen gar auf, was der US-Präsident von der deutschen Kanzlerin lernen kann.>>>
https://www.welt.de/politik/ausland/article207415039/USA-Amerikaner-feiern-Krisenmanage...

Der war sicher ein Tyrann und Blutsäufer, aber...

sensortimecom ⌂ @, Mittwoch, 22.04.2020, 08:53 vor 2108 Tagen @ bolte 1463 Views

...unter seiner Herrschaft gäbs zumindest schon ein leistbares und zuverlässiges Medikament gegen Covid-19.
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Kann sein, aber Corona als Sündenbock ist besser, geradezu genial.

bolte @, Mittwoch, 22.04.2020, 09:29 vor 2108 Tagen @ sensortimecom 1377 Views

bearbeitet von bolte, Mittwoch, 22.04.2020, 10:01

Denn hätten Stalin und seine Epigonen Corona gehabt, dann hätten die kein Medikament gesucht, sie hätten einen Bösewicht, einen Klassenfeind gefunden. Einen, der weder zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken, noch zu fühlen ist, bevor er dann zuschlägt. Den sie zur Begründung ihrer Mordtaten gleich genutzt hätten, wie die globalen Führer es gerade vor unseren Augen versuchen.

Und hat man Corona nicht, dann muss man den schleichenden, unsichtbaren Tot erfinden.
Die einen sagen Corona ist die Strafe für die Neoliberalen, die Neo-Nazis, Putin, die AfD. Als Platzhalter kann wahlweise einer von denen genommen werden oder sind gleich alle auf einen Streich zu gebrauchen. Die anderen meinen Corona ist eine bessere Grippewelle, sonst nichts weiter. Wer wird gewinnen?

Um einen Satz von Kurt Tucholsky abzuwandeln:
Die Neo-Nazis sind ausgebrochen.
Wer ist Schuld?
Corona!

Im Original:
»Mitbürger!
Der Löw' ist los!
Wer ist daran Schuld?
Die Juden!
Wählt die Deutsche Volkspartei!«
https://www.textlog.de/tucholsky-der-loew-ist-los.html

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