Mir geht es genau umgekehrt. Eben dass die Chinesen als erstes wussten, wen sie zu beschuldigen hatten, spricht eher gegen sie.
Es ist natürlich einfach, wenn man immer der Überzeugung ist, die Ami sind an allem schuld. Das ist dann die nachgelieferte Rache für die Demokratie, die die Amerikaner uns herbeigebombt haben und als solches emotional verständlich. Aber ist es in jedem Fall richtig?
Die Tatsache, daß nunmal die Spur der Morde, Massen- und Völkermorde IMMER nach London und in die USA führt, wirst Du nicht dadurch aus der Welt schaffen, indem Du einer Dir unangenehmen Ansicht das Etikett der Simplifizierung aufklebst.
Henry Kissinger gibt inzwischen zu, was ich als einer der ersten geschrieben habe: die Covid-19-Pandemie ist das Ergebnis der üblichen amerikanischen Praxis des Massen- und Völkermords.
Henry A. Kissinger, aller Wahrscheinlichkeit nach Satanist wie Bill Gates:
The Coronavirus Pandemic Will Forever Alter the World Order
The surreal atmosphere of the Covid-19 pandemic calls to mind how I felt as a young man in the 84th Infantry Division during the Battle of the Bulge. Now, as in late 1944, there is a sense of inchoate danger, aimed not at any particular person, but striking randomly and with devastation. But there is an important difference between that faraway time and ours. American endurance then was fortified by an ultimate national purpose. Now, in a divided country, efficient and farsighted government is necessary to overcome obstacles unprecedented in magnitude and global scope. Sustaining the public trust is crucial to social...
https://www.wsj.com/articles/the-coronavirus-pandemic-will-forever-alter-the-world-orde...
Deutsche Version:
Henry Kissinger: „Nach Corona muss eine neue Weltordnung etabliert werden“
Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Republikaner, der auf kaum einem Bilderberg-Meeting fehlen durfte, möchte, dass die Amerikaner einem globalen Programm beitreten, um den durch COVID-19 entstandenen Schaden zu minimieren.
Die Welt würde nach dem Virus niemals wieder dieselbe sein. Er appelliert an die Weitsichtigkeit der Trump-Administration, „um Hindernisse zu überwinden, die in ihrer Größe und ihrem globalen Umfang beispiellos sind“.
Die derzeitige US-Regierung habe „solide Arbeit geleistet, um eine unmittelbare Katastrophe zu vermeiden“, aber ihr „ultimativer Test“ bestehe darin, das Virus zu stoppen und „das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Fähigkeit der Amerikaner, sich selbst zu regieren“ aufrechtzuerhalten.
Er kritisiert, dass die Staats- und Regierungschefs sich weitgehend national mit der Krise befassen würden, aber die gesellschaftsauflösende Auswirkung des Virus kenne keine Grenzen und so sei eine internationale Zusammenarbeit erforderlich, um den politischen und gesellschaftlichen Schaden wirksam bewältigen zu können.
„Kein Land, nicht einmal die USA, kann das Virus in rein nationalen Anstrengungen überwinden. Die Berücksichtigung der aktuellen Bedürfnisse muss letztendlich mit einer globalen Vision und einem globalen Programm für die Zusammenarbeit verbunden sein. Wenn wir nicht beides gleichzeitig tun können, werden wir mit dem Schlimmsten konfrontiert werden.“
Es müssten [Hilfs-]Programme entwickelt werden, um das bevorstehende Chaos für die am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen zu verringern. [Die USA hat derzeit durch Corona ca. 22 Millionen Arbeitslose mehr].
Es müsse an neuen Technologien zur Infektionskontrolle geforscht werden, um die globale Widerstandsfähigkeit zu stärken. Vor allem müsse die Bevölkerung mit einem entsprechenden Impfstoff versorgt werden.
Kissinger sieht die USA hier in der globalen Führungsposition gegenüber dem Rest der Welt, einer Führung, die sich bemühen möge „die Wunden der Weltwirtschaft zu heilen“. Die wären anders als alles, was man aus der Geschichte kennen würde.
Heute würde es darum gehen, die Grundbedürfnisse der Menschen zu befriedigen: Sicherheit, Ordnung, wirtschaftliches Wohlergehen und Gerechtigkeit. Das alte Bild einer ummauerten Stadt, in der der Herrscher vor einem externen Feind schützt, sei überholt, wenn der Wohlstand von globalem Handel abhängt.
Durch die Pandemie wäre ein Anachronismus ausgelöst worden: Nun würde man wieder in einer ummauerten Stadt leben, die Menschen könnten nicht mehr reisen und auch der gegenseitige Austausch von Gütern käme zum Erliegen.
Die Hindernisse, die es derzeit zu überwinden gäbe, wären in ihrer Art und ihrem globalen Umfang beispiellos. Nur eine effiziente und weitsichtige Regierung würde diese bewältigen können.
Die politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen würden sich auf viele weitere Generationen auswirken, während der Angriff auf die menschliche Gesundheit hoffentlich nur vorübergehend sein würde.
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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).