Profitieren in der Krise?
Wohin mit einer viertel Million Euro?
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Gruß!™
Time is the school in which we learn,
Time is the fire in which we burn.
BTC: 12aiXGLhHJVETnmGTLbKtAzJNwqh6h6HN4
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Moin,
Wohin mit einer viertel Million Euro?
Dazu müsste man viel mehr über die Person und deren Lebensumstände wissen.
Skeptiker
Meiner Meinung nach: halte Cash.
Ich hab durch hin und her schon einiges verbrannt, es ist dieser Tage grausam.
Wir haben noch nicht das schlimmste gesehen.
Wenn erstmal richtig alle in Quarantäne müssen, wenn in D, Sp, F, USA !!! Zustände wie in der Lombardei herrschen, dann gehts zur Sache.
Diese Auf- und Abschaukel von morgens und mittags ist nervenaufreibend.
Normalerweise hätte ich gesagt, kauf Gold, oder Platin heute morgen für sagenhafte 16000 EUR das Kilo, aber momentan ist alles anders. Halt das Pulver trocken.
DT
bearbeitet von tar, Montag, 16.03.2020, 16:54
Person: ich
- Sachse, Ende 30
- vollkommen ungebunden
- SAP-Berater (Einkommen aktuell nicht gefährdet)
Vermögen:
- Geld sammelt sich seit Jahren sinnfrei auf dem Konto an
- Hauskauf/-bau war geplant, aber da erneut single ist das bis auf weiteres völlig nebensächlich
- anstehender Umzug Ende Juni - der Plan, allein ins Ausland zu gehen, wurde vorerst abgebrochen (nicht nur wg. Corona, sondern wg. mangelnder Auslandserfahrung)
Optionen:
a) auf der Sparkasse liegen lassen (Gefahr der Enteignung, Inflation durch Helikoptermaßnahmen (die Rufe nach Bürgergeld werden wieder lauter))
b) eine gut vermietete, denkmalgeschützte, halb-sanierte Villa erwerben und sich damit zusätzlich für eine halbe Million verschulden (mir zu riskant, da das eine Planung von 15 Jahren einschließt und wir nicht mal wissen, wie die Situation in 3 Monaten aussieht)
c) Indexfonds/Aktien/Anleihen (Null Erfahrung, bisher immer Bedenken wg. Steuerthematik, d.h. bleibt da überhaupt was über? aktuell ja Absturz, ggf. in ca. 4-16 Wochen günstig quer reinkaufen?)
d) Shorts (Null Erfahrung, scheint mir aktuell das sinnvollste, Ausstiegskriterium unklar)
e) Rohstoffe (Null Erfahrung, Lagerungsproblematik)
f) Cryptos (bereits hoch investiert, crasht grade vermeintlich mit dem Rest - noch kein richtiger Crash, sondern alles "im Rahmen" mit erwarteter Erholung Ende April und Parabolkurve nach oben ab September - könnte aber auch panikartig komplett durchbrechen und dann entweder jahrelanges Aussitzen oder Totalverlust)
g) Nutten, Koks und Alkohol (noch ein paar Monate das Leben genießen)
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Gruß!™
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bearbeitet von Skeptiker, Montag, 16.03.2020, 18:57
aber das ist gut so und muss sogar so sein, um deinen Abschlusssatz direkt hier zu übernehmen, denn wir wissen tatsächlich nicht, was in diesen Zeiten genau kommen wird und jeder sieht es eben anders.
Aber mal davon ausgehend, dass die Lichter nicht ganz aus gehen:
Person: ich
- Sachse, Ende 30
- vollkommen ungebunden
- SAP-Berater (Einkommen aktuell nicht gefährdet)
Prima, hoffentlich bleibt das mit der Jobsicherheit bestehen.
Vermögen:
- Geld sammelt sich seit Jahren sinnfrei auf dem Konto an
- Hauskauf/-bau war geplant, aber da erneut single ist das bis auf weiteres völlig nebensächlich
- anstehender Umzug Ende Juni - der Plan, allein ins Ausland zu gehen, wurde vorerst abgebrochen (nicht nur wg. Corona, sondern wg. mangelnder Auslandserfahrung)
Die Auslandspläne solltest du sofort wieder in Angriff nehmen. Offensichtlich hast du mental bereits eine Entscheidung dahingehend getroffen, hast jetzt aber Angst vor der eigenen Courage. Dabei würde dir so ein Schritt mMn. erhebliche Vorteile bringen. Und zwar sowohl persönlich wie auch beruflich. Und aktuell auch problemlos möglich da ungebunden.
Zumal du mit deinem Beruf ja jederzeit nach Deutschland zurückkommen könntest, dann aber mit internationaler Erfahrung.
Am besten wäre natürlich, wenn du das in Absprache mit deinem Arbeitgeber machen könntest.
Die Musik wird weltweit gesehen in Zukunft immer weniger in Europa und damit auch nicht in Deutschland spielen, das scheint mir offensichtlich zu sein.
Optionen:a) auf der Sparkasse liegen lassen (Gefahr der Enteignung, Inflation durch Helikoptermaßnahmen (die Rufe nach Bürgergeld werden wieder lauter))
Jedenfalls nicht die ganze Summe. Maximal nur die vermeintlich abgesicherten 100.000,-, aber auch da wäre ich langsam vorsichtig.
Wie wäre es als Sofortmaßnahme zur Sicherheit mit einer Kontoeröffnung in der Schweiz und einen Teil des Geldes dort in Schweizer Franken parken?
b) eine gut vermietete, denkmalgeschützte, halb-sanierte Villa erwerben und sich damit zusätzlich für eine halbe Million verschulden (mir zu riskant, da das eine Planung von 15 Jahren einschließt und wir nicht mal wissen, wie die Situation in 3 Monaten aussieht)
Entfällt, da du ins Ausland gehst,
" /> welches Land hattest du da im Auge?
c) Indexfonds/Aktien/Anleihen (Null Erfahrung, bisher immer Bedenken wg. Steuerthematik, d.h. bleibt da überhaupt was über? aktuell ja Absturz, ggf. in ca. 4-16 Wochen günstig quer reinkaufen?)
Ja, irgendwann wird auch dieser Crash vorüber sein, falls nicht, siehe oben mit Licht aus usw.
OK, wenn man davon ausgeht, dass du noch 20 Jahre z. B. in einen Aktien-Sparplan (guter Fond, der weltweit anlegt z.B.) einzahlen und investiert bleiben wirst, könntest du jetzt schon mit monatlichen Einzahlungen anfangen. Das Tief erwischen sowieso nur die wenigsten, aber du hättest eventuell bereits jetzt schon, in den nächsten Monaten, den Vorteil des Low Average Effektes, also das verbilligte Kaufen. Aber wenn sich das mit dem Ausland konkretisiert, dann jetzt lieber die Kohle dort in eine selbstgenutzte Immobilie stecken. Aber nur wenn, es sich dabei noch um einigermaßen korrekte Preise handelt. Ich weiß, da fallen jetzt einige Gebiete raus
" />
d) Shorts (Null Erfahrung, scheint mir aktuell das sinnvollste, Ausstiegskriterium unklar)
Finger weg. Mit Long ist man in den letzten 70 Jahren, bei einem Anlagehorizont von min. 20 Jahren beim DAX, DOW und guten weltweit anlegenden Fonds immer im Plus gewesen. Alles andere ist Trading oder Zocken und bevor du das machen kannst, musst du von der Pike auf das für einige Jahre lernen und leiden, vor allen Dingen leiden.
e) Rohstoffe (Null Erfahrung, Lagerungsproblematik)
Das gleiche Spiel. Auch hier brauchst du viel Erfahrung, um im Haifischbecken nicht von den großen Jungs gefressen zu werden. Ausnahme, physisches Gold und Silber. Da kannst du ruhig ein paar Unzen in ein sicheres Versteck legen. Aber nicht vordringlich als Anlage, sondern als Versicherung, wenn tatsächlich das Licht ausgeht.
f) Cryptos (bereits hoch investiert, crasht grade vermeintlich mit dem Rest - noch kein richtiger Crash, sondern alles "im Rahmen" mit erwarteter Erholung Ende April und Parabolkurve nach oben ab September - könnte aber auch panikartig komplett durchbrechen und dann entweder jahrelanges Aussitzen oder Totalverlust)
Neueste Prognose von André Tiedje:
https://www.godmode-trader.de/artikel/ew-analyse-der-bitcoin-ist-nicht-coronaresident,8...
Da könnte man vielleicht jetzt einen kleinen Einstieg wagen. Demnach könnten wir aber auch noch einmal einen Preis von unter 1.000,- Dollar sehen.
Dann sollte man auf jeden Fall zumindest einen Bitcoin kaufen
" />
g) Nutten, Koks und Alkohol (noch ein paar Monate das Leben genießen)
Nach dem Spruch von dem berühmten Nordirischen Fußballer George Best
" />
Auf die Frage eines Reporters, wo denn sein ganzes, vieles Geld geblieben sei, antwortete er:
Die eine Hälfte habe ich für Autos, schöne Frauen und Alkohol ausgegeben und die andere Hälfte habe ich sinnlos verprasst.
Aber das ist gut so und muss sogar so sein.
Da würde ich aber noch etwas warten. Bist ja noch jung
Die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwie weiter geht, mit Reset oder ohne, würde ich ziemlich groß einschätzen.
Skeptiker
Natürlich auch sonstige Anlageberater.
a), b), c) und )d sind Müll
e) schau dich bitte auf dieser Seite um, besonders wegen Lagerung und Kosten
https://www.goldsilber.org/index2.php
f) keine Ahnung, wäre mir zu riskant
Kauf Aktien vom ollen Warren, Berkshire Hathaway. 100.000 aber nach und nach, wenn sie noch fällt, also nicht alles auf einmal.
g) nach gusto und Bedarf
Leg dir bei z.B.Consors (Depot kostenlos, bei Käufen bis ca.1500 € 9,95 Kosten) ein Depot an und kaufe bei weiter fallenden Kursen Qualitätstitel zunächst aus den Branchen Konsum,Pharma,Kommunikation, später auch Rohstoffe und Versorger. Vorschläge gabs hier genug wie z.B. Verbund (51% Staat Österreich),Nestle,Telekom. So 100.000€ insgesamt.
50.000 @Cash vorhalten.
Das ist meine Sicht und keine Anlageberatung.
Gruß Zweistein
und schoene alte Buecher. Erstausgaben.
laechelnd, weinend
Oblomow
bearbeitet von Mephistopheles, Montag, 16.03.2020, 19:42
Tausche die Viertelmillion in einen Klumpen Gold ein, diesen in ein Pferd, dieses in eine Kuh, diese in ein Schwein und die in eine Gans und diese in einen Schleifstein. Dann sei glücklich.
Denk dir nichts, du bist nur Vorreiter. Genau so wird es vielen Deutschen gehen. Sie werden alles hergeben, um von ihrem Todestrieb erlöst zu werden, wenn sie nicht daran sterben, und wieder glücklich sein zu können. Arm, aber glücklich.
Gruß Mephistopheles
Das ist kein Witz! Sondern mehr Ernst, als vermutl. die Meisten hier im Moment in der Lage sind zu begreifen. Meph.
und schoene alte Buecher. Erstausgaben.
Ja. Keine schlechte Idee. Die Konservierung von Wissen ist immer gut, und außerdem noch eine Wertanlage. Das Gold zwischen den Ohren wird letztlich alles sein, was einem bleibt. Dumm und reich möchte ich jetzt nicht sein. Dann lieber fähig und arm. Das wird bald von höherem Nutzen sein.
Wie wäre es mit fundierten Krisenratgebern, Einlesen und Einarbeiten in Selbstversorgung, Kauf eines Anwesens auf dem Land mit eigenem Brunnen, zusammentrommeln Gleichgesinnter, kauf von älteren Maschinen (landwirtschaftlicher Art)... und allem anderem was dazu gehört...
Also mit 250'000 Cash würde mir jetzt so einiges einfallen um eine wehrhafte Fluchtburg in den nächsten 2-3 Monaten zu kaufen und auszubauen. Aber vielleicht hast du ja schon eine, wäre ja auch möglich. Deswegen wäre es sinnvoll zu wissen, was du hast und kannst. Ansonsten ist es wohl ein Blick in die Glaskugel für alle die dir hier antworten.
Gruß,
Prophet
bearbeitet von Oblomow, Montag, 16.03.2020, 19:57
Es jibbt ooch noch das Lustprinzip, wenn ich old Sigmund recht in Erinnrung habe, tiefe, tiefe Ewigkeit, wie Fritze meint. Klar schauen wir gerade zu, wie das Eis schmilzt, mit Wonne und Schrecken. Dann tanzen wir wieder.
Hoelderlin lesend gruesst
Oblomow, im Stadium des Schweins
PS: Die Kakaniennummer hab ich realisiert. Vielleicht ist es Zeit, Musil zu lesen. Ich hab jetzt Zeit wie einst als Bummelstudent
PS: Die Kakaniennummer hab ich realisiert. Vielleicht ist es Zeit, Musil zu lesen. Ich hab jetzt Zeit wie einst als Bummelstudent
Wir werden noch laenger in Sperrgebieten leben und Menschenkontakt auf sehr kleine Gruppen reduzieren muessen. Es gibt aber technologische Loesungen wie E-learning, Video-conferencing, VPN, VR, Cloud, Robotik und den ganzen Kram. Wenn die Leute gezwungen sind, sich damit zu befassen und sich daran gewoehnt haben, werden sie auch die Vorteile schaetzen. Ein Zurueck zur gewohnten Normaliatet wird es so schnell nicht geben, schon allein auf Grund des Schocks. Das wird natuerlich einschneidend fuer viele Branchen wie Tourismus, Hotels, Veranstalter oder Fluglinien.
--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2
Wir werden noch laenger in Sperrgebieten leben und Menschenkontakt auf sehr kleine Gruppen reduzieren muessen. Es gibt aber technologische Loesungen wie E-learning, Video-conferencing, VPN, VR, Cloud, Robotik und den ganzen Kram. Wenn die Leute gezwungen sind, sich damit zu befassen und sich daran gewoehnt haben, werden sie auch die Vorteile schaetzen. Ein Zurueck zur gewohnten Normaliatet wird es so schnell nicht geben, schon allein auf Grund des Schocks. Das wird natuerlich einschneidend fuer viele Branchen wie Tourismus, Hotels, Veranstalter oder Fluglinien.
kleinen Gruppen mit 8-10 Teilnehmern und dann wissen die Leute zu 80%, wie man mit E-learning, Video-conferencing, VPN, VR, Cloud, Robotik umgeht und 20% können es sogar professionell.
Mach dir um die Mitarbeiter der Branchen wie Tourismus, Hotels, Veranstalter oder Fluglinien keine Sorgen, die finden alle eine Anstellung als Erntehelfer bei der Spargel- oder Obsternte oder im Gemüeanbau.
Gruß Mephistopheles
Prima, hoffentlich bleibt das mit der Jobsicherheit bestehen.
Die Auslandspläne solltest du sofort wieder in Angriff nehmen. Offensichtlich hast du mental bereits eine Entscheidung dahingehend getroffen, hast jetzt aber Angst vor der eigenen Courage. Dabei würde dir so ein Schritt mMn. erhebliche Vorteile bringen. Und zwar sowohl persönlich wie auch beruflich. Und aktuell auch problemlos möglich da ungebunden.
Zumal du mit deinem Beruf ja jederzeit nach Deutschland zurückkommen könntest, dann aber mit internationaler Erfahrung.Am besten wäre natürlich, wenn du das in Absprache mit deinem Arbeitgeber machen könntest.
Da ich Freiberufler bin, brauche ich da zum Glück niemanden fragen. Nach erneutem Beziehungs-Aus kam vor ein paar Monaten die Kurzschlussreaktion: einfach nur weg. Vor 15 Jahren wollte ich mal nach Neuseeland auswandern - habs wg. meiner Ex-Frau nicht getan. Mittlerweile hat sich die Welt stark verändert - sie steht Kopf. Da würde ich in Neuseeland ja wieder gerade stehen (höhö). Da ich aber noch nie groß im Ausland war (Flugangst) und schon gar nicht alleine, wollte ich mir erstmal eine spontane Auszeit gönnen und jetzt im April das 1. mal runterfliegen (Oje) und mir wenigstens das Land und die Leute erstmal anschauen, bevor ich ans Auswandern denke (was für Freiberufler ja auch nicht mehr so ohne Weiteres möglich ist). Alternativ wurde mir Australien genannt, aber auch dort gibt es offensichtlich nur noch Probleme. China fällt aus (keine Rechtssicherheit), an Thailand & Co. gefällt mir nichts, Japan fand ich früher mal interessant und die Schweiz/Österreich verlieren nach und nach auch ihren Reiz (Genfer Gegend fand ich hübsch). Bzgl. USA bin ich hin- und hergerissen (mir fielen da nur Illions oder Houston ein). Kanada vielleicht, wenn es weder kühl noch französisch-sprachig wäre. Die westlich geprägten Mittelmeergegenden (Südfrankreich, Toskana) wären ein Traum als Früh-Rentier, aber soweit bin ich noch lange nicht und bis es soweit ist, kann man dort ggf. auch nicht mehr leben. War auch schon am Überlegen bzgl. Tschechien (Prager Gegend) oder Polen. Wäre dann nicht ganz so weit weg von Sachsen, aber die Sprachbarriere ist immens.
Letztlich bin ich zur Auffassung gelangt, dass ich da wohl einer träumerischen Wunschvorstellung anhänge. Als wären die Frauen dort anders - das Leben paradiesisch. Denkste. Es kommt dann halt doch nicht drauf an, wo man ist, sondern mit wem - und einen kompletten Neustart von Null zu wagen, ist halt schon eine Hausnummer.
Aktuell muss ich eh abwarten, wie sich die Pandemie und die Reisebeschränkungen entwickeln. Dann heißt es, länger umherzureisen, zu sehen und zu fühlen, ob der Alleingang mir überhaupt liegt. Die Woche über Zuhause allein zu sein bin ich ja schon gewohnt, da ich überwiegend arbeite, mich mit Medien und Motorrad ablenke und aller paar Wochen doch mal noch Familie und Freunde sehen kann. Ganz wegzuziehen wäre aber eine ganz andere Geschichte.
Da steh' ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor
- ist das die berühmte Midlife-Crisis?
Die Musik wird weltweit gesehen in Zukunft immer weniger in Europa und damit auch nicht in Deutschland spielen, das scheint mir offensichtlich zu sein.
Ist das nicht seit '45 so? ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Optionen:
a) auf der Sparkasse liegen lassen (Gefahr der Enteignung, Inflation durch Helikoptermaßnahmen (die Rufe nach Bürgergeld werden wieder lauter))
Jedenfalls nicht die ganze Summe. Maximal nur die vermeintlich abgesicherten 100.000,-, aber auch da wäre ich langsam vorsichtig.
Ja, irgendwie streuen.
Wie wäre es als Sofortmaßnahme zur Sicherheit mit einer Kontoeröffnung in der Schweiz und einen Teil des Geldes dort in Schweizer Franken parken?
Hatte da nicht erst kürzlich jemand Probleme, dass eine Schweizer Bank das Geld wg. mangelndem Nachweis sperrte und gibt es nicht auch Restriktionen, was Auslandsbuchungen angeht?
b) eine gut vermietete, denkmalgeschützte, halb-sanierte Villa erwerben und sich damit zusätzlich für eine halbe Million verschulden (mir zu riskant, da das eine Planung von 15 Jahren einschließt und wir nicht mal wissen, wie die Situation in 3 Monaten aussieht)
Entfällt, da du ins Ausland gehst," /> welches Land hattest du da im Auge?
Aus obigen Überlegungen steht der Entschluss noch nicht fest. Es spricht vieles dafür, manches dagegen.
c) Indexfonds/Aktien/Anleihen (Null Erfahrung, bisher immer Bedenken wg. Steuerthematik, d.h. bleibt da überhaupt was über? aktuell ja Absturz, ggf. in ca. 4-16 Wochen günstig quer reinkaufen?)
Ja, irgendwann wird auch dieser Crash vorüber sein, falls nicht, siehe oben mit Licht aus usw.
OK, wenn man davon ausgeht, dass du noch 20 Jahre z. B. in einen Aktien-Sparplan (guter Fond, der weltweit anlegt z.B.) einzahlen und investiert bleiben wirst, könntest du jetzt schon mit monatlichen Einzahlungen anfangen. Das Tief erwischen sowieso nur die wenigsten, aber du hättest eventuell bereits jetzt schon, in den nächsten Monaten, den Vorteil des Low Average Effektes, also das verbilligte Kaufen. Aber wenn sich das mit dem Ausland konkretisiert, dann jetzt lieber die Kohle dort in eine selbstgenutzte Immobilie stecken. Aber nur wenn, es sich dabei noch um einigermaßen korrekte Preise handelt. Ich weiß, da fallen jetzt einige Gebiete raus" />
Eigene Immobilie auf alle Fälle - wenn ich mir mal richtig klar geworden bin, wo ich glücklich bin. Da spielt ja auch die Einnahmenseite eine Rolle. Also an sich kann ich ja überall sitzen, brauche nur eine gute Internetleitung und Kunden, die nichts gegen 100% remote-Arbeit haben oder halt ebenfalls dort in der Nähe sitzen.
d) Shorts (Null Erfahrung, scheint mir aktuell das sinnvollste, Ausstiegskriterium unklar)
Finger weg. Mit Long ist man in den letzten 70 Jahren, bei einem Anlagehorizont von min. 20 Jahren beim DAX, DOW und guten weltweit anlegenden Fonds immer im Plus gewesen. Alles andere ist Trading oder Zocken und bevor du das machen kannst, musst du von der Pike auf das für einige Jahre lernen und leiden, vor allen Dingen leiden.
Klar, ging auch um die aktuelle Situation. Es dürfte meines Erachtens die nächsten Wochen ja alles erstmal weiter fallen.
e) Rohstoffe (Null Erfahrung, Lagerungsproblematik)
Das gleiche Spiel. Auch hier brauchst du viel Erfahrung, um im Haifischbecken nicht von den großen Jungs gefressen zu werden. Ausnahme, physisches Gold und Silber. Da kannst du ruhig ein paar Unzen in ein sicheres Versteck legen. Aber nicht vordringlich als Anlage, sondern als Versicherung, wenn tatsächlich das Licht ausgeht.
f) Cryptos (bereits hoch investiert, crasht grade vermeintlich mit dem Rest - noch kein richtiger Crash, sondern alles "im Rahmen" mit erwarteter Erholung Ende April und Parabolkurve nach oben ab September - könnte aber auch panikartig komplett durchbrechen und dann entweder jahrelanges Aussitzen oder Totalverlust)
Neueste Prognose von André Tiedje:https://www.godmode-trader.de/artikel/ew-analyse-der-bitcoin-ist-nicht-coronaresident,8...
Da könnte man vielleicht jetzt einen kleinen Einstieg wagen. Demnach könnten wir aber auch noch einmal einen Preis von unter 1.000,- Dollar sehen.
Dann sollte man auf jeden Fall zumindest einen Bitcoin kaufen
" />
Ich halte überhaupt nichts von Bitcoin (und dessen Ablegern) und bin bei XRP drin. Bei ~0,10 USD werde ich etwas nachlegen, wenns nicht direkt steil abwärts geht, denn ab 0,04 USD wird es gefährlich. Alles darüber wäre noch im hinnehmbaren Korrekturrahmen.
g) Nutten, Koks und Alkohol (noch ein paar Monate das Leben genießen)
Da würde ich aber noch etwas warten. Bist ja noch jung![]()
Die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwie weiter geht, mit Reset oder ohne, würde ich ziemlich groß einschätzen.
Bin da auch noch optimistisch - da diese Entwicklung auch dafür sorgt, dass man wieder nach Kompetenzen schaut und nicht nach Geschlechter- & Migrantenquoten. D.h. dass sich die Quacksalber entlarven und dadurch hoffentlich vielen Wählern die Äugelein geöffnet werden.
Ich fasse zusammen:
- generell Selbstfindung, Reisen 
- innerhalb der nächsten Wochen: Guthaben verteilen (ggf. Auslandskonten), etwas physisches Silber/Gold zulegen
- in ein paar Wochen: Cryptos leicht nachlegen und beobachten
- in ein paar Monaten: Aktien/Fonds angehen (je nach allgemeiner Lage)
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Hallo Prophet,
deine Intention in allen Ehren, aber Fluchtburgen jeglicher Art sind Hirngespinnste, da sie Plünderer anlocken (am Besten noch mit lauten Dieselgeneratoren, dass ich nicht lache). Ich habe da genug Erfahrungsberichte gelesen, um zu wissen, dass ich (samt Familie und Freunde, die im Gegensatz zu mir handwerklich begabt sind, Landwirte und auch waffentragende Jäger dabei) im dystopischen Ernstfall als Langschwein enden werde.
Für diesen Fall sollte man so einsichtig sein und sich etwas Stickstoff zulegen.
--
Gruß!™
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Hallo Prophet,
deine Intention in allen Ehren, aber Fluchtburgen jeglicher Art sind Hirngespinnste, da sie Plünderer anlocken (am Besten noch mit lauten Dieselgeneratoren, dass ich nicht lache). Ich habe da genug Erfahrungsberichte gelesen, um zu wissen, dass ich (samt Familie und Freunde, die im Gegensatz zu mir handwerklich begabt sind, Landwirte und auch waffentragende Jäger dabei) im dystopischen Ernstfall als Langschwein enden werde.
Öhmm, du weißt aber schon, dass es zwischen z.B. "TWD-Collapse-Szenario", "klimatische Krisenzeiten", "Totalkollaps" und "wirtschaftliche schwere Zeiten" ein ganzes Bündel an Unterschieden gibt?
Es gibt eine Menge Fluchtburgen die autark ausgestattet sind, auch in Krisenländern, die nicht von Plünderern überrannt werden und wo kein Gemetzel stattfindet.
Du denkst in Gleichheiten und Schwarz-Weiß. Es gibt in Notzeiten noch eine Menge Abstufungen zwischen Totalkollaps und einem langsamen, gesamtgesellschaftlichen Niedergang gegen den man sich sehr wohl ausrüsten kann. Besonders wenn man 250'000 zur freien Verfügung hat.
Ich habe gerne einen Dieselgenerator. Falls für einen halben Tag mal der Strom ausfällt. Das ist in vielen Ländern ganz normal, und niemand wird aufgeschlitzt weil jemand einen Generator hat. Ganz im Gegenteil, diese Leute sind beliebt und geachtet. Weil sie oft die einzigen sind, die die Dinger starten, stoppen und warten können.
Es gibt mehr Gemeinschaft und Freundschaft als dir bekannt ist. Niemand wird erschossen oder aufgeschlitzt, weil er einen autarken Bauernhof hat. Träumer, du liest zu lange im Gelben Phantastenclub mit!
Öhmm, du weißt aber schon, dass es zwischen z.B. "TWD-Collapse-Szenario", "klimatische Krisenzeiten", "Totalkollaps" und "wirtschaftliche schwere Zeiten" ein ganzes Bündel an Unterschieden gibt?
Da hast du auch wieder recht.
Es gibt eine Menge Fluchtburgen die autark ausgestattet sind, auch in Krisenländern, die nicht von Plünderern überrannt werden und wo kein Gemetzel stattfindet.
Du denkst in Gleichheiten und Schwarz-Weiß. Es gibt in Notzeiten noch eine Menge Abstufungen zwischen Totalkollaps und einem langsamen, gesamtgesellschaftlichen Niedergang gegen den man sich sehr wohl ausrüsten kann. Besonders wenn man 250'000 zur freien Verfügung hat.
Gut, dann zu mir: meine Welt sind Computer, Netzwerke und Video-/Audio-Equipment. Ich habe weder das Interesse, Verständnis, noch die Begabung, an motorbetriebenen Maschinen herumzuhantieren oder Land-/Viehwirtschaft zu betreiben. Fallen wir technologisch 40-50 Jahre zurück, muss ich in die Politik gehen ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
Ich habe gerne einen Dieselgenerator. Falls für einen halben Tag mal der Strom ausfällt. Das ist in vielen Ländern ganz normal, und niemand wird aufgeschlitzt weil jemand einen Generator hat. Ganz im Gegenteil, diese Leute sind beliebt und geachtet. Weil sie oft die einzigen sind, die die Dinger starten, stoppen und warten können.
Es gibt mehr Gemeinschaft und Freundschaft als dir bekannt ist. Niemand wird erschossen oder aufgeschlitzt, weil er einen autarken Bauernhof hat. Träumer, du liest zu lange im Gelben Phantastenclub mit!
Ich ging vom Ernstfall aus: Ein Jahr in der Hölle
... nicht vom 12-stündigen Stromausfall.
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Ich fasse zusammen:
- generell Selbstfindung, Reisen
Das ist nie verkehrt. Es gibt immer noch schöne Ecken auf der Welt zu entdecken (und da haben die Mütter auch schöne Töchter
)
Kanada als Hauptwohnsitz und im Winter nach Südamerika, das würde mir gefallen.
- innerhalb der nächsten Wochen: Guthaben verteilen (ggf. Auslandskonten), etwas physisches Silber/Gold zulegen
Da würde ich mir nicht mehr allzu viel Zeit lassen aus Sicherheitsgründen.
- in ein paar Wochen: Cryptos leicht nachlegen und beobachten
Wenn du schon drin bist, ja. Ich bleibe bei Bitcoin, kenne mich aber da nicht so aus wie du.
- in ein paar Monaten: Aktien/Fonds angehen (je nach allgemeiner Lage)
Ja, entweder jetzt mit kleinen Tranchen als Sparplan anfangen, oder Bodenbildungsphase abwarten und dann stärker einsteigen. Von starken Gegenbewegungen nach Norden nicht täuschen lassen.
Eine V-förmige Erholung erscheint mir diesmal so gut wie ausgeschlossen. Das wird sich hinziehen diesmal.
Just my 2 Cent
Skeptiker
Kinder wachsen heute damit sogar auf. Mehr Robotik wird man einsetzen muessen, da das asiatische Sweat-Shop-Modell im Social-Distancing-Zeitalter nicht mehr funktionieren kann. Sicher werden bestimmte Jobs und Arbeitsplaetze massenhaft verschwinden. Aber es werden viele neue entstehen. Das ist nun mal nicht vermeidbar bei einem radikalen Umbruch in eine modernere Welt.
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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2
Ein Bekannter liest hier mit, hat aber keine Schreibberechtigung. Er bat mich, bei diesem Thema
für ihn einzuhaken.
Auf dem Sparbuch ca. 200K
Viel Erfahrung in praktischen Dingen
Bauen mit Holz, Beton, Umgang mit Maschinen
Gemüseanbau
Ideenentwickler
Mehrere Erfindungen
Erfahrung mit Selbständigkeit
Zur Zeit keine Arbeitstätigkeit und kein Projekt geplant
Er hat einen alten Bauernhof mit jeder Menge Platz und
einen halben Hektar Fläche mit Bach.
Er erwartet, dass sich praktisch alles jetzt ändert und würde gern was
machen/entwickeln/anbieten, was einen (dringenden) Bedarf in der
kommenden Gesellschaft deckt, was Gutes tun für die Gemeinschaft.
Und möglichst auch angemessen Geld verdienen damit bzw. was er hat nicht verlieren.
Irgendwelche Ideen oder Vorschläge? Welche praktischen Probleme werden in naher Zukunft
Lösungen verlangen?
Es ist ein Unterschied inwiefern ein Anwender ein Produkt konsumiert (WWW, Videos, Fotos, Spiele und co.) oder produktiv damit arbeitet.
Und damit haben wir noch nicht einmal den Faktor Selbstdisziplin beachtet, wenn die Masse HomeOffice praktiziert. Aber im Überwachungszeitalter kein Problem, nur die geringere Entlohnung werden die meisten nicht akzeptieren wollen...
Kenne genügend 10-30 jährige und da werden viele Schulungen benötigt werden...deshalb wäre wohl das vernünftigste für die breite Masse, wenn man eine Komplexitätsreduktion herbeiführt, ganz ohne Digitaltechnik und am besten ohne Strom.