RE: Denk mal im stillen Kämmerlein ....
Dann wirst du zwangsläufig zu ungefähr folgendem Ergebnis kommen: es ist egal ob Szenario 1 oder 2 den Tatsachen entspricht .... oder etwas ganz anderes.
Das ist richtig. Dennoch finde ich das Schauspiel sehr interessant. Liest man ein Buch, so denkt man auch ab und zu, ob man die vom Autor beschriebene Handlung nachvollziehen und voraussagen kann. Ähnlich hier.
Ein Krankheitserreger macht die Runde - und zwar um den gesamten Planeten. Nichts wird ihn aufhalten können. Irgend wann, wird er in Kontakt kommen, mit jedem Menschen und dessen Immunsystem. Dort wird sich zeigen, was Sache ist. Die Frage wird sein, wie gut bist du darauf vorbereitet?
Auch richtig. Nur möchte ich, wenn es unvermeidlich ist, möglichst spät mit dem Virus angesteckt werden, so dass zum Zeitpunkt schon möglichst viel über Verlauf, Therapie, Folgen, etc. bekannt ist.
Bist du in einem Panik Modus - schlechte Karten für dich. Dann hilft auch kein Krankenhaus, das zieht das Unvermeidliche nur in die Länge. Lebst du in einem Altenheim unter Gleichen, die nach Punktesystem gepflegt werden? Hast du Zeit investiert in Nachkommen, die bereit sind sich zu revanchieren? Das sind die Fragen - die sich jene Gruppe stellen muss, welche zur Risikogruppe gehört.
Ich bin aktuell tiefentspannt.
Bist du einmal so weit gekommen, in deinem stillen Kämmerlein, weisst du genau, was zu tun ist, sobald du die Türe deines Kämmerlein öffnest und in die Welt hinaus gehst. Du bist in dieser Sache auf dich selbst gestellt, es macht überhaupt keinen Sinn nach dem Staat zu rufen oder dich in einem Krankenhaus zu verbarrikadieren. Im Krankenhaus konzentrieren sich die Sterbefälle, wenn du dort hinkommst sinkt deine Überlebenswahrscheinlichkeit rapide. In einem Seuchen oder Pandemie Fall ist das der letzte Ort, wo ich sein möchte.
Wer dem Kollektivisten Glauben schenkt, dem ist in meinen Augen nicht zu helfen. Einem 'guten Kollektivisten' ist der eigene Hintern, das eigene Ansehen, der eigene Geldbeutel, der eigene Vorteil, etc. am wichtigsten und nicht das wohl des Kollektivs, obwohl er das immer herausposaunt. Beim Kollektivisten findest du keine Menschenliebe, das Individuum ist ihm unbedeutend, außer das eigene ich. Fragst du ihn nach Hilfe, so bist du verloren...