Krisenmanagement überall besser als in Dtld.

stocksorcerer, Samstag, 14.03.2020, 16:40 (vor 2157 Tagen) @ DT1428 Views

Ich habe gestern auch bei Trump gesehen, nachdem hier der Hinweis auf die Rede an die Nation kam mit all den Mechanismen, die bei einem "nationalen Schulterschluss" in Gang gesetzt wurden. Was man tut und wie man es verkauft.

Kräfte der Wirtschaft bündeln, logistisch vorbeugen, siehe möglicher Transport von medizinischem Personal in die Staaten, Städte, Regionen, in denen sie aufgrund höherer Positiv-Testungen nötig sind. Testzentren beim Bürger in der Nähe, Abfragen von Symptomen nach Ausschlus-Schema- per google und im Zweifelsfall digitales Hinführen zum nächsten Testzentrum. Große Notcamps auf Parkplätzen von Walmart, etc. Aber immer wieder: Menschenleben first!
Im fremdbestimmten Deutschland, in dem sich offensichtlich die Bundesregierung nicht wirklich für zuständig hält - warum sagt der Merkel auch keiner zeitnah was sinnvolles? - schielt man zuerst auf die Wirtschaft und dann auf die Menschen. Weil deutsche Bürger nicht wichtig sind. Erst als sich aus dem Prinzip Hoffnung das Schreckgespenst herauskristallisierte, das offenkundig begleitet wurde vom schrittweisen Hochstufen der Gefahrenlage von "Pipifax" bis hoch zum "Mega-Gau" wurde den Damen und Herren offenbar bewusst, dass das beim Wähler vermutlich nicht so gut ankommt, wenn mit seinem Leben gespielt wird zugunsten des Wirtschaftswachstums. Wirtschaftliche Folgen sind zweitrangig. Körperliche Unversehrtheit hat einen höheren Stellenwert. So muss man das sehen und niemals anders.

Jedenfalls ist das Krisenmanagement der Regierung nicht nur nicht rund sondern wenig glaubhaft. Alles hätte früher kommen müssen. Was soll auch ein Spahn verstehen von Pandemien. Vermutlich haben viele Fernsehzuschauer, die damals die Regenesis-Staffeln gesehen haben, mehr Ahnung vond er möglichen Verbreitung von Viren. Die waren - wie ich - aus eigenem Antrieb nicht beim Karneval und haben schon vom Aussetzen der Bundesliga gesprochen, als die Mannschaften vor vollem Haus noch auf Punktejagd waren. Jetzt wird staatlich nachgehinkt und dabei wird so getan, als sei man am Puls der Zeit, genau im heute und jetzt, wie sich das gehörte. Zwei bis drei Wochen zu spät, nachdem man erste Auswirkungen des Virus woanders gesehen hat! Was alles hätte vermieden werden können. Prinzip Hoffnung war das. Wird schon nicht so schlimm sein. "Schlimmer wäre, wenn keine Besucher mehr nach Amity Island kommen in der Bade-Hochsaison, bloß weil irgendjemand meint, er könnte einen weißen Hai gesehen haben".

Natürlich wird eine heftige Rezession kommen, aber die wäre eh gekommen. Da ist Corona am Ende, wie damals der Attentat auf Franz-Ferdinand, nur ein Auslöser aber nicht der Grund für das folgende Desaster.

Gruß
stocksorcerer


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