Macht hoch die Thür, die Thor macht weit!
bearbeitet von Cascabel, Sonntag, 01.03.2020, 04:17
Wenn die Bereicherer nun Anfang März auf den Weg geschickt werden, lässt das Böses ahnen, da es nun bald wärmer wird und es sich leichter wandern lässt. Wurden am ersten Tag bereits 30.000 zur griechischen Grenze verfrachtet, so lassen sich Vermutungen anstellen, wie viele mehr bald kommen, denn schließlich sind ganz andere Mengen in den Startlöchern. Dass sie an die griechische Grenze gebracht werden, hat wohl taktische Gründe; die Türkei hat auch eine Grenze zu Bulgarien.
Wer glaubt, Erdogan mache diese Sauereien aus Jux und Dollerei, um von Angela ein paar Mark mehr überwiesen zu bekommen, wird wohl bald miterleben, wie sämtliche Grenzen nach Norden gestürmt werden. Was können die paar Grenzer in Griechenland schon tun? Tränengas ist nicht genug und scharf schießen, ist ihnen nicht zu empfehlen. Einerseits gäbe es dafür keinen Zuspruch aus Brüssel und andererseits würden sie spätestens dann geschlachtet, wenn aus den 30.000 Facharbeiterinnen und Facharbeitern dreihunderttausend geworden sind.
Also wäre es doch das Einfachste, die Goldstücke in Busse zu setzen und zur nächsten Grenze zu fahren; nach Bulgarien ist es ja nicht weit – und die Bulgaren tun daraufhin das gleiche in Richtung Norden, empfinden doch 85% aller deutschen Wahlberechtigten diese Lösung als die beste. Erhalten die Einwanderinnen und Einwanderer jedoch weder Free-Ride noch Free-Lunch, ist zu erwarten, dass aus allen südost- und osteuropäischen Grenzanlagen in aller Bälde Kleinholz gemacht wird, denn allzu geduldig werden die Goldstücke nicht sein. Schließlich ist es nicht gerade angenehm, hungrig im Wald zu schlafen. Aber auch das ist ein Teil der Agenda: "Zeige ihnen den Weg und mache sie wild!", kennen wir doch alle die Bilder von den weinenden Kindern am Wegesrand. Ferner ist bekannt, dass Bereicherer nicht gerade zimperlich sind, wenn es darauf ankommt und je mehr von ihrer Sorte an der Grenze auflaufen, desto heftiger sind ihre Argumente.
Wird letztendlich die ungarische Grenze gestürmt, merken Leute, die "heimatnah" ausgewandert sind, um in der Puszta zu investieren, dass Europa – je weiter in dessen Mitte man kommt - nicht wirklich die beste Wahl ist. Wollen sie ihre Immobilie in Osteuropa wieder verkaufen, haben sie in Anbetracht von Corona nicht nur schlechte Karten… dieses Unterfangen wird spätestens durch die wahrscheinlich größte Völkerwanderung, die Europa jemals erlebt, nahezu unmöglich. Befinden sich vier Millionen Facharbeiter in türkischen Lagern, so ist das nur die Spitze des Eisbergs. Mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der Türkei entstehen weitere Millionen - in diesem Fall echte Flüchtlinge - die dann auf einmal das Bedürfnis verspüren, ihre Cousins in Kreuzberg und Duisburg zu besuchen. Welche Menschenmengen in den Nachbarländern auf "ein besseres Leben" hoffen, ist in diesem Zusammenhang nicht mehr entscheidend, denn es sind einfach zu viele.
Als ich im Januar 2015 im N8wächter den Artikel "Ohne Zuwanderer kommt es zum deflationären Kollaps" veröffentlichte, hagelte es böse Kritik. Ich sehe die Sache viel zu negativ, hieß es von allen Seiten. Ein paar Monate später sagte Angela, es gebe keine Alternative zur absoluten Grenzöffnung. Nun sind sie halt da!
Als ich im November 2019 schrieb, "Es werden möglicherweise 100 Millionen kommen", war ich der Panikmacher und Schnappatmer. Wahrscheinlich wird es aber genauso kommen, denn wer auch immer diese Schweinereien organisiert, macht offensichtlich keine halben Dinger. Nun werden sie eben kommen! Dieses Mal in "nennenswerten Mengen".
Da wird es wohl auch kein Zufall sein, dass die Goldstücke und Facharbeiter den Kontinent mit einer gewissen Krankheit bereichern.
Gruß aus Panama
Cascabel
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