Denn die Werteunion ist nur eine bequeme Ausrede für Menschen, denen es peinlich ist die AfD zu wählen oder sich dort zu engagieren. Eine Selbsttäuschung also.
Eine fatale, denn die lässt Stimmen ins Leere gehen. Ist die Werteunion weg, bleibt die Merkelunion übrig.
So wie ich die Menschen einschätze, die dann noch bei der CDU sind, handelt es sich dann nur mehr um reine Machtopportunisten - dann hat Deutschland das Gleiche wie die Kurz ÖVP in Österreich. Sie werden, um am Futtertrog zu bleiben mit allem koalieren, was ihnen diesen Platz verschafft - und auch ideologisch werden sie die Flexibilität der FDP erreichen - denn wenig Masse kann man leicht drehen. Im Moment drehen diese Masse die Linken in Deutschland.
Sie haben noch das Bildungswesen und sterbende Massenmedien unter Kontrolle vermittels derer sie scheinbar Wahlen entscheiden können und somit die CDU erpressen. Diese Macht geht aber drastisch zur Neige. Im eigentlichen Sinn, sind die Linken bereits "konservativ" - sie versuchen nur noch ihre gesellschaftliche Dominanz zu erhalten. Progressiver Schwachsinn aber kann nur mehr mit autoritärsten Mitteln durchgesetzt werden. PC wie auch Radikaler Feminismus, Genderstudies etc... werden von einer absoluten Mehrheit der Menschen - auch jenen die sich für links halten, abgelehnt.
Sollte kein Ereignis wie Crash oder Krieg kommen, also das Spiel wie bisher weiterlaufen, dann sehe ich in den nächsten Jahren mangels Alternativen ein passives Aufbegehren, ein 1968 revival - aber von "rechts".
- Verweigerung der progressiven Lebensmodelle, traditionelle Familie aus Protest
- Verweigerung der Sprachpolizeilichen Dummheiten
- Verweigerung der Arbeitsausbeutung in der heutigen Form
Es wäre sogar möglich, dass es ein Erwachen in den Migrantencommunities gibt, die erkennen, wie man sie instrumentalisiert und gegen die Einheimischen in Stellung bringt. Das ist schon weitaus schwieriger - aber bei weitem nicht unmöglich. Denn:
1. Sind sowohl Osteuropäer wie auch Asiaten und erst recht Orientalen wesentlich wertkonservativer und somit von Natur aus eher im "rechten" Lager zuhause. Die Okuppation durch ihr vermeintliches "Opfersein" kratzt jene, die etwas erreicht haben in der neuen Heimat nicht mehr. Und gerade diese Leute haben oft Vorbildfunktion in ihren Communities.
2. Diverse Instrumentarien der Unterdrückung funktionieren nicht. Nazikeule, Xenophobieanwürfe etc... kann man sich sparen.
3. In Österreich hat vor allem die 2. und 3. Generation Einwanderer ohne mit der Wimper zu zucken blau gewählt. Auch viele Moslemische Zuwanderer - eine Gruppe die extrem zerworfen ist und nur von außen homogen erscheint. Lediglich die national/religiös organisierten Gruppen blieben bei der SPÖ, die sie als nützliche Idioten betrachten.
Langfristig wird also eine AfD/Werteunion Politik übernehmen. Die einzige Frage ist, wie lange das noch dauert, denn der linke Nerobefehl, den Merkel und ihre Genossen über Europa gesprochen haben, wird gerade ausgeführt und mit jedem Jahr werden die Schäden größer und schwerer zu beheben sein.