Die Faust im Parlament als demokratische Kultur

Falkenauge @, Freitag, 07.02.2020, 13:00 vor 2277 Tagen 1810 Views

Die "Freie Welt" bringt ein schönes Bild aus dem ukrainischen Parlament, das zu den Bildern der deutschen Parlamente und ihren politischen Umgebungen, wie jetzt in Thüringen, einen direkten inneren Zusammenhang hat:

https://www.freiewelt.net/nachricht/handfester-argumentenaustausch-im-ukrainischen-parl...


Was bei uns passiert, ist genau dieselbe Methode, nur auf der seelischen Ebene, von wo es aucht leicht in die physische übergehen kann - warten wir´s ab.

Anstelle der persönlichen Angriffe auf den Körper des Gegners, was noch was Jugendlich-Rüpelhaftes hat, gehen die persönlichen Angriffe bei uns per Verleumdung, Beleidigung, übler Nachrede und Diskreditierung unmittelbat auf die Seele des anderen, direkt auf den Kern der Persönlichkeit und seine Ehre.
Das halte ich im Grunde genommen für noch viel schlimmer.

Das Problem liegt - darüber muss man sich ganz klar sein - am unseligen Parteiensystem, seiner Auswahl der Schlechtesten, in dem es nicht um die gemeinsame Suche nach der Wahrheit und den besten Weg geht, sondern von vorneherein um dem Kampf um die Macht, um die eigenen gruppenegoistischen Interessen durchzusetzen und zu den herrschenden über die anderen zu machen.

Wir müssen das Parteiensystem abschaffen. Es führt kein Weg daran vorbei, wenn wir zu einer zivilisierten, konstruktiven Demokratie hinfinden wollen:

Das Verhängnis

Falsches Verständnis der Deutschen

Linder, Freitag, 07.02.2020, 13:35 vor 2277 Tagen @ Falkenauge 1384 Views

Ja, so sind die Deutschen. Demokratie abschaffen und in der Diktatur landen, um die Diktatur mitsamt Chaos zu verhindern.
Ist wie Selbstmord zu begehen aus Angst vor dem Tod.

Demokratie lebt vom Diskurs. Nur wenn eine Person anschafft (=Diktatur) gibt es keinen Streit, denn dieser einen Meinung muss sich alles andere unterordnen.

Unsere Parteien sind gar keine wirklichen, denn die Mitglieder vertreten keine eigene Meinung sondern die der Hintermänner. Tanzt einer aus der Reihe, so pfeift Merkel ihn zurück, siehe Thomas Kemmerich. Läuft eine Wahl schief, wird so lange neu gewählt bis das erwünschte Ergebnis eintritt.

Die Deutschen wissen gar nicht (mehr), dass Parteien jeweils ihren Standpunkt so lange vehement vertreten müssen, bis ein für alle tragbarer Kompromiss dabei herauskommt.
Da gehört ein veritabler Streit unabdingbar dazu. Unter Politikern selbstverständlich nur verbal.

Was heute den Deutschen als Demokratie verkauft wird, könnte von der Wahrheit nicht weiter entfernt sein. Schlimm ist: die Masse rafft das gar nicht.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Nicht die Parteien sind das Problem, sondern die Medien:

BerndBorchert @, Freitag, 07.02.2020, 15:29 vor 2277 Tagen @ Falkenauge 1140 Views

die sind praktisch linksgrün gleichgeschaltet, und das gegen eine Mehrheit der Bürger.

Beispiele: Immigration, Klimawandel, Genderquatsch, etc.

Der Grund für die linksgrüne Gleichschaltung ist doppelt: 1. Journalisten sind zu fast 90% linksgrün. 2. die Medien werden von der Verschwörer-Mafia NWO orchestriert: via CIA-Jounalisten, Bilderberger, Amerika Brücke etc., und auch via die Besitzer der Medien.

Bernd Borchert

Es gibt nur 6 westliche Nachrichten-Outlets. Die bestimmen,

Olivia @, Freitag, 07.02.2020, 17:43 vor 2277 Tagen @ BerndBorchert 1057 Views

bearbeitet von Olivia, Freitag, 07.02.2020, 17:50

WELCHE Nachrichten "mitteilenswert" sind und WELCHE Personen in den Medien WIE "behandelt" werden sollten ..... und WELCHE ART von Journalisten "opportun" sind und welche man "besser nicht mehr beschäftigt".

Es ist schon bemerkenswert, dass eine Honnecker-Geborne hier in Deutschland WAHLEN für ungültig erklären "darf/muss" und dann die Kinder des "Gewählten" bedroht werden.....

Ich finde es auch sehr unglücklich, sich von einem dämlichen Schaumschläger, wie dem (mein Gott, wie heißt er denn noch mal) ... ah ja, "Höcke" wählen zu lassen, der dann gleich nach der Wahl allen Medien ins Horn "trötet". Ein Idiot ist er immer schon gewesen. Da kann man nur hoffen, dass sein Klientel nicht durchgehend auch so tickt, wie er.

Prinzipiell habe ich nichts dagegen, wenn sich Politiker auch mit Stimmen der AfD wählen lassen. Die AfD ist im Parlament! Entweder wirft man sie aus dem Parlament raus, weil sie "rechtsextrem" ist, oder aber man gesteht ihr auch das Wahlrecht zu. Den "Linksfaschisten" wird es ja ebenfalls "zugestanden". Das jedenfalls sollten zumindest die "Alten", sogenannten "Liberale" begreifen. Ekelhaft ist es allemahl. Das heißt NICHT, dass man mit diesen Leuten ABSPRACHEN treffen sollte. Das heißt auch nicht, dass man sich von ihnen erpressen lassen sollte. Ich habe Videos über "Bürschenschaftler" in Ostdeutschland gesehen, nach denen es mir wirklich regelrecht schlecht wurde. Unangenehm! Aber wir leben "hoffentlich" noch in einer halbwegs fuktionierenden Demokratie und etliche der "Linken" verursachen mir auch einen Brechreiz. Die geben sich wirklich nichts, die bekloppten Linken und die bekloppten Rechten.

Ein FDP-Ministerpräsident wäre mir lieber gewesen, als ein "Linker" Ministerpräsident, obwohl dieser durchaus einen vernünftigen Eindruck macht.

Aber die Medienoutlets haben sofort alle Register gezogen und aus allen Rohren "geschossen".
Ich mag die "Höcke-Umgebung" auch nicht! Aber bei dieser Vorgehensweise wird das Land irgendwann wieder vor der Wahl stehen "Stalinismus" oder "Natio...mus" zu wählen. Und dann kann man wieder nur sagen: Rette sich, wer kann! Und vielleicht ist ja genau das die Situation, die von gewissen Kreisen "gewollt" wird.

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For entertainment purposes only.

Sowohl als auch

Falkenauge @, Freitag, 07.02.2020, 19:22 vor 2277 Tagen @ BerndBorchert 842 Views

Lieber BerndBorchert, man kann doch nicht einfach ohne Begründung sagen, die Parteien seien nicht das Problem, sondern die Medien.

Die Parteien sind sehr wohl ein zentrales Problem - aber die Medien ebenfalls!
Ohne die Medien auf ihrer Seite, insbesondere die öffentlich-rechtlichen Sender, könnten die Parteien so nicht ihr Spiel treiben. Aber die Medien stabilisieren nur, was in sich schon demokratiewidrig und Oligarchie-bildend wirkt, darum geht es.

Allerdings wäre ein Brechen der Macht des Parteiensystems natürlich mit den heutigen Mainstreamm-Medien nicht möglich. Deren Macht müsste in der Tat zuerst gebrochen werden.

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