So ist es; völkische Identität ist das Resultat der Verstaatlichung der Menschen

Zarathustra, Donnerstag, 05.02.2015, 10:58 (vor 2287 Tagen) @ Rybezahl3519 Views

Meine Beiträge hingegen sind bekanntlich prorussisch. Wer dem

russischen

Apparat applaudiert, ist es nicht, so wenig wie jemand
pro-amerikanisch, pro-semitisch, pro-deutsch ist, der den Apparaten und
deren Repräsentanten applaudiert.


Gehe ich falsch in der Annahme, dass es ohne Apparat gar kein Volk gäbe,
dem man applaudieren könnte?

Das ist richtig, Rybezahl. Du bist einer der Wenigen, die ein bisschen tiefer denken. Ohne Staatsapparat gibt es keine völkische Identität, durch die die Bürger in dieser jämmerlichen Art und Weise - wie sie Schopenhauer am treffendsten beschrieben hat – auf der Basis von Nationalstolz auf einander gehetzt werden können mittels Hetzlabeln wie 'Ukrofaschisten' und dergleichen. Die Abgerichteten plappern den Führern diese Labels einfach nach.

Deine Beiträge können also gar nicht
pro-russisch (pro-deutsch, pro-chinesisch, pro-völkisch) sein, sondern nur
pro-menschlich.

Ja, so ist das auch tatsächlich gemeint. Mit russich, deutsch etc. bezeichne ich lediglich den Ort, die Heimat, in der die Bürger (vormals Menschen) leben. Zum Menschen kann man erst wieder werden, wenn der Bürger überwunden ist.

Der Bürger (als wandelnde Karikatur der Spezies Mensch) ist etwas, das überwunden werden muss.

Also grüsst Zarathustra


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