Werden Australiens Buschfeuer durch Fracking verursacht?

Otto Lidenbrock, Nordseeküste, Sonntag, 12.01.2020, 20:21 (vor 1502 Tagen)4337 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 12.01.2020, 20:41

Der Journalist und Buchautor Gerhard Wisnewski, vielleicht manchen bekannt als Autor der jährlich erscheinenden "Verheimlicht, vertuscht, vergessen - Was nicht in der Zeitung stand" Buchreihe, hat bei seinen Recherchen zu den gewaltigen Buschfeuern in Australien ein hochinteressantes Video ausfindig gemacht, in dem ein Australier über die Ursachen der extremen Austrocknung im südöstlichen Australien berichtet.

Was wahrscheinlich nur Wenigen bekannt sein dürfte, ist, dass einer der wesentlichen Gründe für die derzeitige Wasserknappheit wohl im Bau von Staudämmen und Stauseen im nördlichen Australien zu sehen ist. Sowohl das Grundwasser als auch das Wasser in den Flüssen wird wesentlich von den jährlichen Monsun-Regenfällen im Norden gespeist. Die australische Regierung hat dieses Wasser allerdings an private Investoren "verkauft", die es aufstauen (sie nennen das "ernten") und für das Fördern von Kohlegas benutzen, so berichtet es jedenfalls der Australier in dem Video. Die natürliche Bewässerung großer Teile Australiens wird so unterbunden.

https://www.youtube.com/watch?v=JWuS3hV-JcI

Ein mir völlig neuer Aspekt, den ich von unseren Qualitätsmedien vor lauter Klimawandelgeschrei bislang noch nicht mitbekommen habe.

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton


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