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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - gehört auch dazu: psychische Probleme</title>
<link>https://dasgelbeforum.net/</link>
<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>gehört auch dazu: psychische Probleme (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>noch zum Thema Druck und Freiheit:</p>
<p><a href="https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zahl-der-Fehltage-wegen-psychischer-Erkrankungen-steigt-stark-id31397222.html">https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zahl-der-Fehltage-wegen-psychischer-Erkrankungen-steigt-...</a></p>
<p>da läuft etwas schief, sei es in der Erziehung, bei den Leitbildern, oder Nutzung von Social Media, oder mehr haben wollen als man braucht. - ein Gesellschaftsproblem.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687841</link>
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<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 22:44:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Druck oder Freiheit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ostfriese,</p>
<p>Druck gab es mal, ist viele Jahre her. </p>
<p>Jetzt arbeite ich immer noch viel, aber ohne Bezahlung aus Freude an den Dingen, die dabei entstehen oder der Genugtuung, die Freude anderer dabei zu sehen. <br />
Man kann auch sagen, ich fühle mich abseits eines debitistischen Drucks. Und ich denke, so wird es vielen Menschen gehen (nicht den meisten). Wir profitieren vom herrschenden System, welches durchaus ermöglicht, dem Druck zu entweichen. </p>
<p>Druck und Freiheit sind Gegensätze.<br />
<strong>Die Freiheit wird durch die Summe der Bedürfnisse bestimmt.</strong> Diese Aussage habe ich mir mal als Jugendlicher erdacht und so oder ähnlich formuliert. (abseits debitistischer Grundsätze)<br />
Ich möchte es so formulieren: Unsere persönliche Freiheit sinkt, je mehr Bedürfnisse und Abhängigkeiten wir anhäufen.</p>
<p>etwas detaillierter zum einen:<br />
Was schränkt die Freiheit ein: Wer viele materielle, soziale oder emotionale Bedürfnisse hat (z. B. nach Statussymbolen, ständiger Bestätigung oder Luxus, usw. usw. ), macht sich von diesen Dingen oder Menschen abhängig, die diese Bedürfnisse befriedigen können. Man ist weniger frei: Man muß das eigene Handeln zwingend darauf ausrichten, um diese Summe an Bedürfnissen befriedigen zu können oder es zu versuchen.</p>
<p>und zum anderen:<br />
Die Freiheit durch Genügsamkeit (Minimalismus):  Wer seine Bedürfnisse minimiert, erhöht seine pers. Freiheit. Freiheit entsteht nicht durch Luxus, Vermögen, sozialem Status usw., sondern dadurch, dass wir wenig wollen, genügsam in unseren Bedürfnissen sind und sich damit mehr Lebensalternativen öffnen. (dafür ist allerdings nicht jeder Mensch geschaffen)</p>
<p>Es gibt ganz andere Zwänge als die des Debitismus. Die kommen höchstens noch hinzu, wobei bei der letztgenannten Gruppe, diese wirklich zu vernachlässigen sind.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687840</link>
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<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 19:18:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Funktionäre  als letztes Aufgebot (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo MausS,</p>
<p>wir werden die Neige bis zum bitteren Ende austrinken müssen. Diese Vorstellung im Berliner Dämmerlicht war ja die Bewerbungsshow von Pistorius für die SPD-Kanzlerkandidatur, von der er wohl meint, die Entscheidung darüber stehe in Kürze ins Haus.</p>
<p>Schwesig will nicht, einen anderen als ihn haben sie nicht. Und was da aufgeführt wurde - samt nationalistischer Gesänge <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /> - zeigt, wohin die Reise geht. Rot-Rot-Grün ist das Ziel und wenn Du Dir die Umfragen anschaust, ist das gar nicht so abwegig.</p>
<p>Bisschen Klassenkampf, bisschen &quot;wir oder der Untergang, das Vierte Reich und die große Armut&quot;. Und dann hat er's. </p>
<p><a href="https://www.politplatschquatsch.com/2026/10/aufstand-der-funktionare-ein-anderes.html"> Aufstand der Funktionäre: Ein anderes Volk ist möglich</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687836</link>
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<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 16:08:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>PPQ</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Debitismus &amp; Angst: @nereus ↔ @dottore (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Dieter</p>
<p>Ich denke, dass dazu</p>
<blockquote><p>Hallo Ostfriese,<br />
in Bezug auf das System gibt es keine Angst (zumindest bei mir, nur Gegnerschaft), darauf Reaktion in vielfältiger Weise, teilweise auch Aktion.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
</blockquote><p>passt: </p>
<p><span style="color:#f00;"> <strong>Von Dottores Antwort …</strong> </span></p>
<p><span style="font-size:smaller;"> <a href="https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=45144">https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=45144</a> <strong>Re: Plädoyer für den Debitismus - ich kann nicht anders. Ich auch nicht!</strong> <em>verfasst von <strong>dottore</strong>, 27.02.2001, 18:20</em> </span></p>
<p>~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~  </p>
<p>Hi nereus,</p>
<p>was Du geschrieben hast, ging wirklich unter die Haut. Schon allein deshalb herzlichen Dank, zumal wir uns angewöhnt haben, nicht mehr <em>subkutan</em> zu denken, also <em>radikal</em> und damit den Dingen auf den Grund zu gehen und zwar so, wie sie s i n d und nicht so, wie sie sein könnten oder sollten.</p>
<p>Ich darf mich Dir als <em>Schicksalsgenosse</em> an die Seite stellen. Die Sache mit dem Debitismus (also immer etwas tun zu m ü s s e n) hatte ich in jahrelanger Arbeit entwickelt (nach vielen Anregungen, H&amp;S, Prof. Malik, St. Gallen und vor allem durch viele, nicht der traditionellen Ökonomie verhafteten Naturwissenschaftler, die bekanntlich leidenschaftslos und präzise denken). Das war nicht unbedingt ein <em>Entschuldungsversuch</em>, sondern Arbeit freiwillig und nebenbei, auch wenn's Buchtantiemen eingebracht hat.</p>
<p>Ich war ein sog. <em>Star-Journalist</em>, <em>Bestseller-Autor</em> und <em>großer Vortragsredner</em>. Und aufgestiegen bin ich - nach Jahren freier Tätigkeit - bis in die Position der Nr. 2 bei <em>Bild</em>, was gut bezahlt wurde.</p>
<p>Jetzt bin ich ausgeschieden. De facto also arbeitslos. Und wie geht's mir heute? Ehrlich gesagt nicht so doll, weil in mir mehr und mehr die Frage nagt: Wie bringe ich mich und die Meinen (große Tochter verheiratet, großer Sohn gottseidank fertig studiert als Arzt in USA, aber drei kleine Kinder 13 bis 16 müssen auch noch auf den Weg gebracht werden, dazu Unterhaltsverpflichtungen usw.) - wie die Meinen also durch die nächsten Jahre? Und mich dazu?</p>
<p>Gewiss, ich bin nicht <em>arm</em>, wie sich jeder denken kann. Aber die dauernde Ungewissheit, ob's denn reichen wird! Mit 61 ist das Existenzdruck pur! Und wenn ich dem Stand halten soll (Urschuld, Urschuld), muss ich also jeden Tag aufs Neue versuchen, durch Nutzen meiner Talente etwas zu verdienen.</p>
<p>Heute habe ich einen Beitrag über Historische Wertpapiere geschrieben, morgen werden's 300 Zeilen über Aufstieg und Fall diverser Herren für die <em>Bunte</em>. Übermorgen fahre ich nach MUC, um die Versteigerung eines Teils meiner Sammlungen (Katalog usw.) zu überwachen (nicht die <em>Geld-Sammlung</em>!).</p>
<p>Vielleicht bringt auch das wieder einen größeren Betrag, aber obs dann damit <em>reicht</em>? Ich weiß nicht, ich weiß nicht.</p>
<p>Obwohl ich theoretisch eigentlich nur durchgespielt hatte, um zu sehen, wie weit mein Scharfsinn reicht, bin ich jetzt selbst ein Debitismus-Opfer in der Praxis. Ich bin und bleibe Teil dieser Ökonomie und dieser Welt, die ebenso ist, wie beschrieben und wie Du sie ebenfalls bestens beschrieben hast.</p>
<p>Und ich glaube, dieses Gefühl, unter Druck zu stehen, weil man <em>nie wissen kann</em> und mit zunehmendem Alter immer weniger Kraft haben wird, diesem Druck zu entkommen, wird mich jetzt nie mehr verlassen. Damit muss ich halt fertig werden, und wundersame Rezepte, wie die Welt und ihre Menschen aus diesem Druck entlassen werden könnten - die sehe ich nicht.</p>
<p>Ein sehr nachdenklicher (und nicht mehr so locker-froher wie früher)</p>
<p>d.,</p>
<p>der sehr herzlich grüßt. Und der wieder Teil des Motors ist, der alles in Wirklichkeit vorantreibt. Davon, dass mir jemand sagt, ich könnte mit <em>Tauschen</em> (was denn wohl sollte ICH produzieren, ich kann nicht Mal einen Nagel in die Wand kloppen?) oder mit einem <em>gesunden Geldsystem</em> der latenten Überschuldungs<span style="color:#f00;"><strong>angst</strong></span> entkommen, habe ich absolut rein gar nichts. </p>
<p>~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~  </p>
<p><span style="color:#f00;"> <strong>… zu @nereus' Thread</strong> </span> </p>
<p><span style="font-size:smaller;"> <a href="https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=45114">https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=45114</a> <strong>Plädoyer für den Debitismus - ich kann nicht anders. Ich auch nicht!</strong> <em>verfasst von <strong>nereus</strong>, 27.02.2001, 18:20</em> </span></p>
<p>~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~  </p>
<p>Hallo Oldy, Reinhard, dottore und die es noch interessiert!</p>
<p>Ich habe mal vorsichtig versucht, alle dargelegten Argumente der Gelddiskussion der letzten Tage gegeneinander abzuwiegen.<br />
Da ich weder BWL studiert habe, noch Bankkaufmann von Beruf bin, bleibt mir nur noch mein Verstand, und etwas Logik, um die Dinge zu durchschauen oder es vielleicht auch nicht zu blicken.</p>
<p>In jeder hier vorgebrachten Äußerung steckt eine Menge Wahrheit und der Anspruch die Wirtschaft bzw. das Geld von allen Seiten zu betrachten.</p>
<p>Aber letztendlich können und müssen sich alle theoretischen Diskussionen auch einem Praxistest unterziehen.<br />
Insgeheim wünschen können wir uns eine ganze Menge. Ob sich dann die Wünsche auch realisieren lassen, steht auf einem anderen Blatt.<br />
Ich denke allen Vorstellungen von einer Menschheit, die nur durch massiven operativen Gehirneingriff von ihren <em>schlechten</em> Seiten befreit werden können, erteilt man von an Anfang an eine Abfuhr.</p>
<p>Kann mich noch gut daran erinnern, wie in quälenden nächtlichen Diskussionen darüber nachgehirnt wurde, warum manche Theorie so prächtig erscheint, aber die Praxis dann so miserabel ausfällt.<br />
Siehe Sozialismus/Kommunismus oder eine DDR ohne Einheitspartei aber trotzdem mit Volkseigentum.<br />
Endresultat war dann zumeist - die Menschen müssen sich ändern.</p>
<p>Nun muß ich mit meinen vierzig Jahren, aber leider feststellen, die Menschheit ändert sich nicht.<br />
Sie bleibt, wie sie ist, und soo schlecht ist sie eigentlich auch nicht.<br />
Wenn wir uns jetzt z.B. darüber aufregen, daß im Mittelalter Tausende einer Hinrichtung beiwohnten, frage ich mich, ob nicht heute ebenfalls die gleichen Menschenmengen (das sind diesmal wirklich Mengen) erscheinen würden, um dem grausigen Vorgang live zu verfolgen. Ich möchte hier nur mal an die allseits beliebten Gafferstaus erinnern. Hier ist wunderbar das durchaus vorhandene Mitleid mit den Unfallopfern, aber auch die nun offen zur Schau gestellte Sensationslüsternheit zu sehen.</p>
<p>Und so ist es fast überall. Trotz technischen Fortschritts hat sich hinsichtlich moralischer Fragen nur wenig geändert. Die Philosophen im alten Griechenland mokierten sich fast mit den gleichen Argumenten über die Jugend, wie die Alten es heute wieder tun.</p>
<p>Warum dieser Umweg bei einer Gelddiskussion?<br />
Klipp und klar, wir müssen die Leute/die Gesellschaft nehmen, wie sie sind/ist und nicht, wie man sie vielleicht gerne hätte.</p>
<p>Und meine geringe Lebenserfahrung sagt mir schlicht und einfach - ein bisschen Druck muß sein.<br />
Sonst wird es nichts.</p>
<p>Da schrieb @Dimi z.B.<br />
<em>Spezialisierung gibt es aus Gründen der Tradition, der unterschiedlichen Beschaffenheit eines Gebiets, aus individueller Unterschiedlichkeit usw..<br />
Der Nutzen von Spezialisierung und Tausch in solchen Gesellschaften ist z.B.<br />
- Höhere Vielfalt (z.B. größerer Speisezettel)<br />
- Insgesamt mehr Produkte, da spezialisierte Tätigkeit effizienter<br />
- Soziale Kontakte, Feste, ?Frieden zum Nachbardorf<br />
- Optionen für Notfall (Landbewohner können bei Mißernte ins Fischerdorf usw.)</em></p>
<p>@Oldy schrieb: <em>Der Motor in meinem System, und auch bei Reinhard ist der, daß in einer arbeitsteiligen Marktwirtschaft jeder Waren produziert, die er eigentlich selber nicht braucht. Wenn er sie verkaufen will, zwingt ihn die Konkurrenz dazu, daß er brauchbare und preisgünstige Ware erzeugen muß. </em></p>
<p>und dann noch: <em>Die Debististen machen daraus eine Konstruktion Urschuld genannt.</em></p>
<p>Lieber @Dimi! Es mag schon sein, da Spezialisierung sich aus vielen individuellen Unterschieden herleiten läßt.<br />
Es ist sogar ganz sicher so.<br />
Aber wische doch mal alle Vielfalt, sozialen Kontakte und Produktauswahl beiseite. Was bleibt denn dann noch übrig? Wer schützt uns denn vor'm Verhungern und Verdursten, wenn nicht irgendjemand sich unserer erbarmt.<br />
Warum springt der Spezialist in die Marktlücke? Weil ihm die Thematik vielleicht auf den Leib geschneidert ist, das kann schon sein, aber vor allem, weil er Geld verdienen will. Nicht nur will, er muß es sogar.<br />
Wenn alle am Hungertuch nagen, ist es mit den sozialen Kontakten eh nicht mehr weit her.<br />
Dann werden wieder die Messer gewetzt.<br />
Dottores immerwährender Bezug auf die Geschichte ist absolut einzusehen. Auch wenn man nicht alle Tontäfelchen und Schriftrollen eigenhändig nachprüfen möchte.<br />
Wir reden ja hier von einer Gesellschaft mit Millionen von Mitgliedern und nicht von umherziehenden Stammeshorden der Urzeit.</p>
<p>Es ist nicht so wichtig, wie es vielleicht sein könnte, sondern wie es vielleicht schon mal war.</p>
<p>@Oldy, Du schreibst, der Motor ist die Produktion von Waren, die man selbst nicht benötigt, aber zum Kauf anbietet. Aber warum bietet man denn diese Güter dann zum Kauf an. Doch nicht nur um einen guten Eindruck zu machen? Und die lästige Konkurrenz produziert auch noch Güter. Warum machen die denn das?<br />
Sicherlich möchte man sein eigener Herr sein, man will sein Schicksal selbst bestimmen und möchte etwas auf den Weg bringen. Aber das kann man auch in den Urwäldern Sibiriens, der Wüste Gobi oder dem afrikanischen Dschungel, natürlich nur nach dem Selbstversorgerprinzip.<br />
Aber in unseren Gefilden kann man sich eben nicht mehr so ganz ausklinken.<br />
Wenn wir alle guten Wünsche, Selbstverwirklichungen und guten Nachbarschaftsverhältnisse mal beiseiteschieben. Was bleibt denn dann noch übrig? Wer schützt uns denn vor'm Verhungern und Verdursten, wenn nicht irgendjemand sich unserer erbarmt.<br />
Habe ich gerade schon mal geschrieben, ich weiß.</p>
<p>Aber reißt doch den vielschichtigen Vorhang endlich mal zur Seite. Macht es doch mal wie der Pathologe oder Chirurg, bis das Gerippe zum Vorschein kommt.<br />
Warum wirtschaften Menschen? Nicht weil es so viel Spaß macht oder weil wir anderen eine Freude machen wollen. Wir müssen es tun, weil wir sonst keine Überlebenschance haben.<br />
Und wenn wir es nicht selbst tun, muß diese Last ein anderer tragen.</p>
<p>Ob man es Urschuld nennt, oder wie auch immer. Dieses Etwas ist aber da, ob uns das nun paßt oder nicht.<br />
Das ist der wirkliche Motor. Wir müssen Benzin in den Tank schütten. Nicht, wenn wir es gerne möchten, sondern wenn das Fahrzeug oder die Maschine es will</p>
<p>Es wird gewirtschaftet, weil der Mensch Bedürfnisse hat, so steht es in den Lehrbüchern.<br />
Ja ja, wenn ich ein dringendes Bedürfnis habe, muß ich eben mal um's Eck gehen und wenn ich das Bedürfnis nicht rechtzeitig befriedigt habe, dann scheiße ich eben in die Hose.</p>
<p>Je mehr hier um den Debitismus diskutiert wird, desto mehr keimt in mir der Verdacht auf, daß er wohl das beste Verständnis für die Wirtschaft liefert. Trotz aller bitterer Wahrheiten mit Untergang, Krisen und Sachzwängen.<br />
Nein, nicht trotz, sondern gerade wegen. Gute Medizin schmeckt eben manchmal auch bitter.</p>
<p>Und zu guter Letzt vielleicht noch das. Ich habe weder die Krisenschaukel geschenkt bekommen, mir auch kein Abo bezahlen lassen und mir wird auch keine Zentimeterscheibe vom Russenriegel abgesägt.<br />
Ich habe nur meine Sinne gebraucht und das ist das Ergebnis.</p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
<p>~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~  </p>
<p>Gruß - Ostfriese</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687833</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687833</guid>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 14:35:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Angst? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie gehen in diesen Zeiten der Wende die User auf dem Forum mit ihrer Angst um?</em></p>
<p><em>Gruß - Ostfriese</em></p>
<p>Hallo Ostfriese,<br />
in Bezug auf das System gibt es keine Angst (zumindest bei mir, nur Gegnerschaft), darauf Reaktion in vielfältiger Weise, teilweise auch Aktion.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687830</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687830</guid>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 11:07:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Debitismus &amp; Angst: Basiert nicht der Debitismus letztlich … (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo MausS</p>
<p>Paul C. Martin fasst die 3-fache Axiomatik des machtbasierten Debitismus' der <strong>Abgaben ex-nihilo</strong> mit <em>terminlicher Fixierung</em> und im Falle der Nichterfüllung der <em>Sanktionsbewehrung</em> in [1], wie folgt zusammen: </p>
<p><span style="color:#f00;"> <strong>Der sog. Debitismus, dass Wirtschaften letztlich immer nur unter Schuldendruck und ergo der ANGST vor Überschuldung und Illiquidität vor sich geht, ist oft genug vorgestellt worden. Bei Debitismus geht es weder um religiöse oder metaökonomische Paradies-, Crash- oder gar Wahnvorstellungen, sondern um eine einfachere und schlüssigere Erklärung der Wirtschaft, wie sie in der real existierenden Privateigentümergesellschaft, in der wir leben, zeitgleich mit diesen Erklärungen abläuft. </strong> </span> </p>
<p>Das Thema der Angst lässt sich also im Debitismus verorten: Er mündet gegen Ende des debitistischen Durchganges mit </p>
<blockquote><p><strong>Rechte verbieten wollend, demagogische und geschichtsverlogene</strong> Reden haltend </p>
</blockquote><p>in einer Willkürherrschaft. </p>
<p><span style="font-size:smaller;"> <a href="https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=380087">https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=380087</a> <strong>Re: Angst vor dem Sterben / Debitismus</strong> <em>verfasst von <strong>dottore</strong>, 29.04.2007, 17:26</em> </span> </p>
<p>~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~  </p>
<p>→ Hi chiron,</p>
<blockquote><p><span style="color:#f00;"> <strong> … auf der Angst vor dem Tod, </strong> </span></p>
</blockquote><p>Ja.</p>
<blockquote><p><span style="color:#f00;"> <strong> oder habe ich da was falsch interpretiert. </strong> </span></p>
</blockquote><p>Nein. Vielleicht etwas differenziert:</p>
<p>1. Wir denken nicht ständig an den Tod, insofern ist die <em>Angst vor dem Tod</em> kein permanenter Zustand, wiewohl er im Laufe des Lebens (Alterns) generell <strong>zunehmen</strong> dürfte. Wie die allgemeine Risikoscheu.</p>
<p>2. Es wäre vielleicht besser gewesen, nach der <strong><em>Angst vor dem Sterben</em></strong> zu fragen. Dabei kommt es darauf an, wie man sich dieses individuell vorstellt (siehe die vielfältigen Aussagen aus Geschichte, Literatur usw., sich einen <em>plötzlichen Tod</em> zu wünschen, also ohne die Pein des Sterbens durchleiden zu müssen).</p>
<p>3. Letztlich geht es also um den (individuellen) <strong>ultimativen</strong> Termin, der hier in diesem Thread schon intensiv und mit guten Argumenten/Beispielen behandelt wurde.</p>
<p>4. Im debitistischen Ablauf spielt der Termin die entscheidende Rolle. Ohne das <strong>Bewusstwerden des Termins</strong> (im wesentlich nur dem menschlichen Bewusstsein inne seiend, auch wenn es bei Tieren <em>Todesahnungen</em> geben soll, die aber wohl eher in den <em>Instinktbereich</em> gehören, der - wiederum - auch im menschlichen Organismus nicht verschwunden ist) kein Bewusstsein der Tatsache, dass der Termin nicht nur feststeht, sondern stetig <strong><em>näher</em> kommt</strong>.</p>
<p>5. Zum Termin zählt die <strong>Sanktion</strong>, ohne die dieser nicht zu definieren ist. Nehmen wir das Phänomen der <em>Urschuld</em>, so ist zu beobachten, dass das Näherkommen des Termins nicht nur rationalisiert, sondern physisch erlebt/gespürt wird.</p>
<p>6. Diesem Erlebnis/Gefühl auszuweichen, ist sozusagen <em>normal</em>. Der Einzelne (Mensch) beginnt, mit bewussten (<em>rationalen</em>) Handlungen, diesem Näherkunft-Gefühl (immer deutlicher erlebte Mini-Sanktionen, die sich bis zum finalen Termin verstärken, auch wenn sich kurz vorher zumeist ein <em>Wurschtigkeitgefühl</em> einstellt, ein <em>Sich-Fügen</em>, ein <em>das-Unvermeidlich</em> akzeptieren, sogar mit Schmerzminimierung usw.) zu entgegnen, sollen dazu dienen, den Sterbe-Prozess <strong>hinauszuschieben</strong>.</p>
<p>7. Man überlässt sich seinem - bei Untätigkeit unabwendbaren und schmerzlichen - Sterbeprozess nicht einfach, sondern lässt sich etwas <em>einfallen</em>, den damit verbundenen individuell ultimativen Termin immer wieder zu vertagen. Man lebt nicht <em>in den Tag hinein</em> in der Hoffnung, die Nacht würde einen schon von selbst satt machen und den Durst verscheuchen, sondern beginnt mit <strong><em>aktivem</em> Handeln</strong>, tagsüber dagegen zu steuern.</p>
<p>8. Dieses Handeln, über Generationen <strong>tradiert und verfeinert</strong> (= steigende Produktivität bei der Urschuldbewältigung) ist das Basis, von der aus sich alles Weitere ableitet: Zunächst Teilung der Produktion im Stamm, dann Teilung der Arbeit in Staatssystemen.</p>
<p>9. Im <strong>Stamm</strong> bleibt es bei der Urschuldbewältigung in mehr oder minder kollektiver Form. Insofern ist dort die Angst vor dem Tod weniger thematisiert als vielmehr die Angst vor dem, was mit den Überresten <em>post mortem</em> geschieht (Grab- und Ahnenkulte in vielerlei Gestalt).</p>
<p>10. Beim <strong>Staat</strong> (mit Abgaben, Untereigentum, Geld, Zins usw.) wird es schwieriger, da im <em>Idealstaat</em> jeder und allein für sich und seine individuelle Entfernung vom Sterbeprozess selbst verantwortlich wäre. Da auch Staaten Stammes- oder <em>kinship</em>-Strukturen nicht ausmerzen können (Familie, Nachbarn, <em>gens</em>, <em>natio</em>) ergibt sich dort in immer neuen Wellen eine Rückwendung zu und Appellation an Stammesstrukturen (<em>Wir-Gefühl</em>, <em>Sozialstaat</em>, usw.).</p>
<p>Danke für die Frage + Gruß! </p>
<p>~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ </p>
<p>Wie gehen in diesen Zeiten der Wende die User auf dem Forum mit ihrer <em>Angst</em> um?</p>
<p>Gruß - Ostfriese</p>
<p>PS</p>
<p><span style="font-size:smaller;"> [1] <a href="https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=49703">https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=49703</a> <strong>Guten Morgen nach hitziger Nacht!</strong> <em>verfasst von <strong>dottore</strong>, 18.03.2001, 10:08</em> </span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687818</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687818</guid>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 07:50:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ostfriese</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2026.775: &quot;24 Jahre in der Regierung: Regierungspartei demonstriert jetzt selber gegen ihre Opposition!&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Chuzpe</p>
<p><em><span style="color:#33f;">Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_deutschen_Sozialdemokratie"><span style="color:#c00;">SPD</span></a> war von 1998 bis 2005 mit den Grünen an der Bundesregierung beteiligt, danach von 2005 bis 2009 nicht. Sie kehrte 2009 als Juniorpartnerin in einer Großen Koalition zurück, war 2013–2021 erneut an Großen Koalitionen beteiligt und führte 2021–2025 die Ampelkoalition an. Seit 6. Mai 2025 ist sie wieder Regierungspartei, diesmal in einer Koalition mit CDU/CSU.</span></em></p>
<p>Inflection point: <a href="https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687796">https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687796</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687815</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687815</guid>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 07:38:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>stokk'</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mehrere Aspekte dazu und noch einer obendrauf: (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Moin M aus S,<br />
ja durchaus eine despektierliche Entwicklung wenngleich die Ergebnisse vielleicht auch Andere sein können, als allgemein erwartet:</p>
<p>1.Geschichte</p>
<p>die steht so klar ja gar nicht fest - zumal es innerhalb der NSDAP eine Gruppe gegeben hat, die allesamt ehemals bei der KPD engagiert waren - es also massenhaft Überläufer in dieser Richtung gab, in die Gegenrichtung faktisch Null!</p>
<p>Aus der Geschichte also dem Buch, lässt es sich für mich nicht schlüssig erklären.</p>
<p>Es gibt so viele Komponenten und Spieler, die zwar benannt aber deren Einfluss und Bedeutung oder Absicht nicht abschließend klar wurde (Prescott Bush, Henry Ford)</p>
<p>Heute demgemäß nur einer der in einer Fotomontage vorgestern neben Selinsky wie sein eigener Urgroßvater aussieht Soros!</p>
<p>Die SPD (Dein Link) existiert als einheitlicher Haufen eher nicht.</p>
<p>Die Ehefrau des einst führenden SPD lers (1989) Lafo, hat bzgl. dem Verhalten ggü. AFD klar zum Ausdruck gebracht, dass jene (im Grunde faschistisch, weil bündelnd, agierenden) Brandmauer-Maurer &quot;den Kompass verloren haben&quot;. (Also, Bestätigung Deiner These.)</p>
<p>Dies insbesonders beim Vergleich, mit dem AFD Landtagspr. zu Goebbels.</p>
<p>Die haben nun wirklich keinerlei auch nur die minimalste Schnittmenge.</p>
<p>Wenn man aber die vom Link demgegenüber mit Jenen gleichsetzt, also da tue ich mich ein bisschen schwer, ob ich da nicht Jemanden Unrecht tue.<br />
Weil ich weiß schlicht zu wenig aus der Geschichte also nur gefiltert eben. (s.o. KPD Überläufer).</p>
<p>Das Buch glänzt durch Weglassen signifikanter Details!</p>
<p>Obendrauf, wer wusste denn aus dem Buch dass es um eine Außeinanderstzung zwischen arm und reich dazumal ging? Das wurde nirgends erwähnt. Wem gehörten denn infolge der 1923er und 1929er Umverteilung 70% der Berliner Immobilien? Der NSDAP nicht! Und was gehört der SPD heute alles? Verlage Zeitungen Medien Firmen noch und noch!</p>
<p>Wer den Schlägertrupp Antifa heute finanziert - ist klar. Wer dahinter steckt, ist auch klar.</p>
<p>Und wenn man das bis nach oben zieht, dann haben Soros und Prescott Bush oder (<strong>Autos kaufen keine Autos-</strong>) Henry Ford nun wahrhaft überhauptkeine Gemeinsamkeiten.</p>
<p>Sind es nicht vielmehr (wessen Brot ich ess' dessen Lied ich sing) ideologisch vollendete Gegenpole?</p>
<p>Mal zur Abwechslung, gerne was von Henry Ford als Bestätigung lesen, wen es interessiert.)</p>
<p>Die NSDAP hat zwar abschließend das Engellandlied und von Finnland bis zum schwarzen Meer, gesungen aber eben nicht von Anfang an! Erst, als es nicht mehr abzuwenden ging. Zumal der Pakt, nach wie vor geheimgehalten aber durch Finnland der Welt kundgetan, zwischen England (Churchil) und Sowjetunion (Stalin), bereits im Winter 1940 paraffiert war. Der Pakt der genau das vorsah, wie es hernach geschah und heute aussieht, die Aufteilung unseres Landes zwischen denen!</p>
<p>Alle Nicht- AFD'ler (außer BSW) heute hingegen suchen schon längts händerringend nach ner passenden antirussischen Melodie und lassen die Bundeswehr schon mal ohne Text summen!</p>
<p>Und wenn die BWS letztlich schon durch die rein familiäre Bindung zu Lafo (und Zwischenstation WASG) <em>ein Abkömmling der SPD</em> ist, dann sind das Orchestrierungen (Link), die die Meinung all Jener die das Abzeichen tragen <span class="underline"><strong>nicht</strong></span> in Summe repräsentieren. Sonst wären die Anti AFD Fraktionen (freiwillig) <em>geschlossen</em> bei dem Event (Link) gewesen, waren sie aber nicht! Dass es stattfindet wurde lange breit bekanntgeben. Wer also nicht dort war, war in vollster Absicht nicht dort! (Erinnerungen an die Kundgebungsanwesenheitspflicht vom 1. Mai noch präsent? Da sind wir wieder ganz knapp davor! Guck bei der Nächsten Demos, dort geht man dann, wie gehabt, dann <em>unfreiwillig</em> geschlossen wieder hin!)</p>
<p>Aus dem Abstimmungsergebnis entnahm ich einen Punkt.<br />
Wie man in den Landtag kommt ist egal.<br />
Wenn man drin ist, kann man sich der Fraktion selbst zuordnen, der man sich zuordnen will, ohne Order von Oben. Verdeckt oder offen. Siehe Martin Hoffmann (ehemals CDU)!</p>
<p>Jeder SPDler oder CDU ler der merkt, dass der Zug längst in die andere Richtung fährt (blödes Beispiel aber passend (s.o.) es gab viele KPD ler in der NSDAP),<br />
kann sich per sofort (offen oder verdeckt) <span class="underline"><strong><span style="color:#f00;">fraktionslos</span></strong></span> deklarieren und für die AFD abstimmen und damit regiert die AFD. Punkt!</p>
<p>(Dass die Gegner der Demokratie umgekehrt genauso hochhektisch suchen und bohren und versuchen ist auch klar. Immer schon erzählen Viele von Abwerbeversuchen und vordergründig sehr freundlichen Leuten von den Diensten, die ein Zubrot für eine Gefälligkeit bieten. (passt zur BND Chef Verhaftung von Gestern))</p>
<p>(Zurück zum Text: Erinnert sei an die zitierte Wahlspende des CDU Kommunalpolitikers für Ulrich Siegmund)</p>
<p>Aber mal was Anderes:<br />
<span style="font-size:large;"><strong>Wäre all das möglich ohne Merz und all Jenen, die neben ihm stehen?</strong></span></p>
<p>Waren Merz und Merkel Busenfreunde?<br />
Nein!</p>
<p>Ist die heutige CDU noch eine CDU von Merkel?</p>
<p><span class="underline">Was, wenn Merz einfach die Idee hat, die Merkel CDU zu schleifen?</span></p>
<p>Dann macht der das mit Bravour! Gratulation!</p>
<p>Genau das findet nämlich statt und mit großem Schwerpunkt ist genau das auch der Bonus der % für die AFD!</p>
<p>(Einschub: rätselhaft dass Merkel 2003 noch hinsichtlich Migration dasselbe Vokabular benutzte, welches heute nur durch die AFD verwendet wird - entweder durchläuft man eine Werbekampagnie von Soros die einen umkippen lässt oder was Anderes. Folge: eine politische Bewegung darf sich nicht auf Personen fokussieren! Die Spitze muss tausendfach und das in der Wertigkeit austauschbar sein! Und genau das sagte indirekt auch schon der Wahlgewinner von gestern. Man muss der Möglichkeit der eigenen Korrumpierung gesetzlich vorgreifen und einen Riegel vorschieben.)</p>
<p><span style="font-size:large;"><strong>Leserzuschrift</strong></span> <br />
die faktisch dazu passt und auf welche noch eingegangen werden sollte:</p>
<p>Der Bunker und die Leere: Eine Einführung in einen stillen Staatsstreich<br />
Eine neue Logik von Macht – auf Sicherheit ausgerichtet, entropiehemmend und aus einer 500 Jahre alten Gewohnheit der Spaltung entstanden – verändert die Politik und gestaltet unsere Welt neu.</p>
<p>Nel Bonilla</p>
<p>Anmerkung: Zur Vorbereitung auf meine bevorstehende Essayreihe „Der Bunker und die Leere“ (im Zusammenhang mit der Reihe „Zeit als Waffe“) habe ich diese Einführung zusammengestellt. Sie fasst die Kernkonzepte einiger meiner jüngsten Notizen zusammen, um einen zusammenhängenden Überblick über den theoretischen Rahmen zu geben, den ich in den kommenden Monaten eingehend untersuchen werde. Betrachten Sie dies als den Bauplan, bevor wir das Gebäude betreten.</p>
<p>Einleitung: Das Ende der Politik</p>
<p>Wir müssen uns einer grundlegenden Verschiebung im Wesen der westlichen Regierungsführung bewusst sein. Der Vorrang der politischen Planung, einschließlich der sich ausweitenden Sanktionsregime, hat sich von der politischen Sphäre (der gewählten Politiker) in die Sphäre dessen verlagert, was wir als „Sicherheitsokratie“ bezeichnen können. In den meisten westlichen Ländern wird die nationale Politik dazu verpflichtet, sich an einem von den USA angeführten westlichen Hegemonialrahmen (der NATO und ihren Verbündeten) auszurichten. Es sind die Militärplaner und „Foresight“-Technokraten, die die Politik gestalten; Politiker setzen sie lediglich um. In diesem Sinne tragen Politiker zwar die Verantwortung dafür, dass dies geschieht, doch sind sie nicht mehr die Architekten, sondern diejenigen, die ihren Wählern und Bürgern das Narrativ verkaufen.</p>
<p>Drittens hat diese Verschiebung hinsichtlich der Frage, wer die Planung vornimmt, auch deutliche Auswirkungen auf die Darstellung sowie auf die öffentliche Wahrnehmung. Einerseits ist die Darstellung innerhalb des Planungsbereichs selbst (in Berichten, Studien, Konferenzen usw.) absolut nüchtern und zynisch geworden. Andererseits vollzieht sich dieser Wandel still und langsam; er ist politisch nicht offen oder öffentlich sichtbar, gerade damit die Menschen nicht dagegen protestieren können, da sie sich der Veränderungen, die gegen ihren Willen und ihr Wohlergehen stattfinden, nicht bewusst sind. Wie das „Defence Horizon Journal“ in Bezug auf die kognitive Kriegsführung feststellt:</p>
<p>„Die Anerkennung existenzieller Bedrohungen wie der kognitiven Kriegsführung ist entscheidend, um eine Niederlage zu vermeiden. Westliche Gesellschaften müssen solchen Bedrohungen begegnen, indem sie die Anpassungsfähigkeit ihrer Streitkräfte nutzen. Sich ausschließlich auf das Militär zu verlassen, birgt jedoch Risiken, weshalb ein umfassender Ansatz für die nationale Sicherheit erforderlich ist. Die Koordination aller Machtinstrumente unter demokratischer Kontrolle ist für wirksame Ergebnisse unerlässlich. Westliche Streitkräfte sollten sich auf Abschreckung konzentrieren und die politische Entscheidungsfindung unterstützen.“</p>
<p>Das ist die Sprache eines mobilisierten Sicherheitsstaates. Und tragischerweise spiegelt sie eine weit verbreitete, etablierte Doktrin der politischen Entscheidungsfindung wider. Im Grunde ist dies nur eines von vielen Beispielen dafür, dass damit tatsächlich gesagt wird: Der militärische Bereich wird die politische Entscheidungsfindung nicht nur unterstützen, sondern auch beeinflussen. Somit wird jeglicher Anschein von Demokratie in diesen Berichten, die tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden, zunichte gemacht. So positioniert beispielsweise der deutsche OPLAN DEU die Bundeswehr ausdrücklich als koordinierende Instanz, die Umsetzungsrahmen für politische Entscheidungen vorbereitet, wobei die militärische Beratung in die Phase vor der Entscheidungsfindung eingebunden ist. Schlimmer noch ist, dass ähnliche Muster in allen NATO-Mitgliedstaaten bestehen (im Vereinigten Königreich wird dies beispielsweise als „Fusion Doctrine“ bezeichnet, und für die EU gibt es den Mechanismus der „Military Planning and Conduct Capability“ (MPCC)), wobei militärische Institutionen durch Beiräte, Planungsmechanismen und andere Rahmenwerke zunehmend in die politische Entscheidungsfindung integriert werden.</p>
<p>Und während demokratische Kontrollmechanismen (wie Wahlen) formal scheinbar intakt bleiben – das heißt, man kann nach wie vor zur Wahl gehen –, stellt die Ausweitung militärischer Beratungsfunktionen auf den politischen Kernbereich, verbunden mit dem gleichzeitigen Versuch, eine vom Militär geleitete „gesamtgesellschaftliche“ Planung zu normalisieren, eine wesentliche Verschiebung in den zivil-militärischen Beziehungen dar. Diese Aushöhlung der Trennung zwischen militärischem und politischem Bereich erfolgt jedoch nicht durch offene Subversion oder einen Militärputsch, sondern vielmehr durch eine langsame, stille institutionelle Integration und die Vereinnahmung durch Beraterkreise, was auch in den Medien und im öffentlichen Raum normalisiert wird.</p>
<p>[..]</p>
<p>Link: <a href="https://worldlinesletter.substack.com/p/the-bunker-and-the-void-an-introduction">https://worldlinesletter.substack.com/p/the-bunker-and-the-void-an-introduction</a></p>
<p>.</p>
<p>NATO 3.0: Der transatlantische Käfig und der Aufstieg des „Bunkerstaates“<br />
Der Wandel der NATO und Europas neue Rolle als Knotenpunkt des zermürbenden Krieges</p>
<p>Nel Bonilla</p>
<p>[..]</p>
<p>Terminologie</p>
<p>Der „Bunkerstaat“: Eine qualitative Transformation des modernen Staates im imperialen Kern. Anstatt als Anbieter öffentlicher Güter zu fungieren, verlagert sich die staatliche Planung vollständig in Richtung Sicherungsmaßnahmen und Militarisierung. In diesem Modell wird die eigene Bevölkerung nicht mehr als Bürger mit bürgerlichen und wirtschaftlichen Rechten betrachtet, sondern in erster Linie als Objekt der nationalen Sicherheit. Darüber hinaus werden das Land und die Region zum operativen Knotenpunkt in einem umfassenden Netzwerk, das der hybriden Kriegsführung in allen Bereichen gegen sogenannte strategische Konkurrenten und deren Verbündete dient.</p>
<p>Der „Mehrschichtige Käfig“: Die miteinander verknüpften globalen Infrastrukturen – finanziell (Dollar-Clearing, Sanktionen), technologisch (fortschrittliche Halbleiter, Cloud-Rechenleistung, Standards), logistisch (Engpässe, Pipelines, Schifffahrt) und militärisch (Interoperabilität, Kommandostufen) –, die der von den USA angeführte Block nutzt, um „Rivalen“ einzuschränken und sicherzustellen, dass eine multipolare Welt unter seiner strategischen Kontrolle bleibt.</p>
<p>[..]</p>
<p>Für die europäischen Eliten wird die Unterordnung unter die US-Führungsschicht möglicherweise als Preis für das Überleben verstanden. Während sich ihre öffentliche Rhetorik gegenüber dem heimischen Publikum stark auf „strategische Autonomie“ und die Verteidigung europäischer „Werte“ stützt, ist ihre operative Haltung gegenüber Washington von eifriger Nützlichkeit geprägt: Sie stellen europäisches Territorium, Infrastruktur und öffentliche Haushalte als Plattform zur Machtprojektion für den in den USA ansässigen Kern zur Verfügung. Daher wird diese Ausrichtung zwar durch zynisches Kalkül aufrechterhalten, aber auch durch eine verinnerlichte Ideologie (man könnte sagen, eine historisch gewachsene Meta-Ideologie). Diese Eliten betrachten die Wahrung der Vorherrschaft der USA als ihre sicherste Option. Dabei verwandeln sie ihre eigenen Staaten bereitwillig in operative Knotenpunkte innerhalb der transatlantischen Architektur, die mit hoher Belastung und geringer Autonomie verbunden sind.</p>
<p>[..]</p>
<p>Link: <a href="https://worldlinesletter.substack.com/p/nato-30-the-transatlantic-cage-and">https://worldlinesletter.substack.com/p/nato-30-the-transatlantic-cage-and</a></p>
<p><br />
--</p>
<p>Kommentar dazu:</p>
<p>Ausführend also die Politik<br />
Dirigierend also das Militär (Bsp. Darpa bei C.)<br />
Aber ganz oben &quot;das Kapital&quot;!<br />
Geld regiert die Welt.<br />
Jede Ebene darunter: Marionetten!<br />
Die SPD'ler von oben &quot;im Besonderen&quot;.<br />
<span class="underline">Jene die ihnen nacheifern bedauernswerte Wesen - womit ich Deine Vorlage bestätige!</span></p>
<p><br />
Krux:<br />
Durch unsere Beteiligungen sind wir einerseits Partizipienten &quot;des Kapitals&quot; andererseits aber Leidtragende der politischen Folgen <span class="underline"><strong><span style="color:#f00;">unserer</span></strong></span> eigenen Investitionen!<br />
Also leidend durch unser eigenen Tun in der Absicht der Mehrung von Kapital!</p>
<p>Rein von der Evolution her betrachtet, noch nicht die absolute Spitze des Denk-und Machbaren, oder?</p>
<p>Gruß Brutus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687803</link>
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<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 12:12:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Brutus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sie marschieren wieder: Rote Fahnen tragend, Rechte verbieten wollend, demagogische und geschichtsverlogene</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Reden haltend - wer wird der neue Hitler?</p>
<p>Die erste Bewerbung scheint nun vorzuliegen...</p>
<p>Ihre &quot;Bewegung&quot; geht unverholen zur erneuten <strong>offenen Machtergreifung</strong> über:<br />
(<strong>Im großen Unterschied dazu</strong> lief es in Sachsen-Anhalt im Rahmen sog. &quot;demokratischen Wahlen&quot; ab.)</p>
<p><a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wegen-afd-spontaner-protestmarsch-der-spdfraktion-pistorius-stimmt-nationalhymne-an/100260220.html"><span class="underline">Gruslig, man sieht 1933 plötzlich live in der Gegenwart, alles wieder von vorn.</span></a></p>
<p>Als ob man nicht absehen könnte, wie das, mit absoluter Sicherheit(!), enden wird...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687802</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687802</guid>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 08:08:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>MausS</dc:creator>
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