Internetfundstück.... "Information-Miners" schnüffeln im Umfeld von Herrn "Ihr werdet nichts haben und glücklich sein".....

Olivia, Samstag, 17.04.2021, 20:34 vor 26 Tagen 2846 Views

Zufällig drauf gestoßen. Ob das alles stimmt, was die da sagen, das muss jeder für sich selbst herausfinden. Ich kann dazu wenig sagen. Jedenfalls hat wohl eine ganze Gruppe von Leuten (Information-Miners) etwas im Hintergrund von Herrn Schwab geschnüffelt. Sie scheinen fündig geworden zu sein. Angefangen bei seinem familiären Hintergrund, der enge Bindungen zu dem vergangenen Windreich aufweist über seine Ausbildung bei H. Kissenger und Co. zu "Arbeiten" in Südafrika im Zusammenhang mit der Etablierung von diesen "Waffen", die ja eigentlich nicht in die Hände von.... kommen sollten. Aber der Vater von Klaus forschte wohl bereits an der Verwendung von schwerem Wasser und da lag das dann wohl nahe. Die Geldmittel scheinen von unserem lieben, großen Bruder gekommen zu sein. Der soll auch den Werdegang und die Entwicklung von Klaus ganz liebevoll begleitet haben. Dieser soll inzwischen auch Schweizer sein und man plaudert weiterhin über die BIS, ihre Gründer und den Ursprung ihrer güldenen Finanzen..... Aber jetzt lasse ich es mal. Hier ist der Podcast.

https://forbiddenknowledgetv.net/klaus-schwab-and-the-fourth-reich/

War mir auch nicht klar, dass Ravensburg die Stadt gewesen sein soll, in der die ersten Experimente zur Euthanasie gemacht wurden. Man lernt nie aus und verliert jeden Tag ein paar Illusionen mehr.

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..bis Otto v. Habsburg, die Paneuropäische Union.. Da fehlt nur noch Richard C.-K. (Adel kommt nicht zu kurz) und seine Preisträgerin Merkel

Martin @, Samstag, 17.04.2021, 22:20 vor 26 Tagen @ Olivia 1509 Views

Tja, die Schweiz ist der Dreh- und Angelpunkt. Danisch verfolgt auch die Machenschaften von Crypto AG und Co.

Wo ist Deine Quelle zu "Ravensburg"? Du meinst Ravensbrück: (mT)

DT @, Sonntag, 18.04.2021, 18:16 vor 25 Tagen @ Olivia 461 Views

bearbeitet von DT, Sonntag, 18.04.2021, 18:56

Das ist nicht in Süddeutschland, das ist in Brandenburg an der Havel:

https://www.ravensbrueck-sbg.de/publikationen/die-toetungsanstalt-brandenburg-1940/

Behinderte Menschen wurden ermordet

Die „Euthanasie-Anstalt“ Brandenburg war eine der ersten Tötungseinrichtungen der „Aktion T4“. Hier begann der Massenmord durch Giftgas, der seine Fortsetzung im Genozid an den europäischen Juden fand. Bis zur Schließung der Anstalt Ende Oktober 1940 wurden dort mehr als 9000 Menschen aus psychiatrischen Krankenhäusern des nord- und mitteldeutschen Raums ermordet.

Der Katalog erzählt die Geschichte der Tötungsanstalt in der Stadt Brandenburg an der Havel.

[image]

https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Ravensbr%C3%BCck

Begonnen hatte das Ganze im Jan 1940 in Grafeneck bei Gomadingen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4

Schau Dir auch mal die Namensliste der Verantwortlichen hier an:
https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4#Aufbau_der_T%C3%B6tungsanstalten

Die sind fast alle davon gekommen, zT bis sogar 2001! Haben zT sogar noch in Seelenruhe als Ärzte weiter gemacht. Wäre ich betroffen gewesen und hätte das herausgefunden, hätten diese Monster, die zT eigenhändig via Spritze etc. getötet hatten, keine ruhige Minute mehr gehabt. Nur die grausamste und langsamste Folter wäre für die angemessen gewesen.
Zum Beispiel Horst Schumann:
https://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Schumann

Fritz Fischer (Ravensbrück) lebte sogar noch bis 2003:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Fischer_(Mediziner)

Bei anderen wurde kurzer Prozeß gemacht:
https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_%C3%84rzteprozess

Ich habe das aus dem Podcast, den ich verlinkt habe. Habe mich mit dem Thema nicht viel beschäftigt, nur in familiärer Hinsicht die Folgen davon mitbekommen.

Olivia, Sonntag, 18.04.2021, 21:44 vor 25 Tagen @ DT 362 Views

Mein Großonkel wurde in einer dieser "Erholungsanstalten" zur Rekonvaleszenz untergebracht. Er lebte mit in dem Haus meiner Großmutter, deren Mann schwer krank war und eine Tochter auch. Sie konnte ihn nicht noch zusätzlich versorgen, denn die gesunden Kinder mußten den Einkommensverlust des Vaters ausgleichen, damit die Familie weiterleben konnte. Alle mußten von den Gymnasien runter und arbeiten. Die hatten gerade neu gebaut, als der Vater so krank wurde. Deshalb ging der Bruder in die "Reha" oder wie man das nennen sollte. Meine Großmutter besuchte ihn regelmäßig und brachte ihm Essen, das er gerne mochte. Beim letzten Besuch beschwor er sie, dafür zu sorgen, dass NIEMAND aus der Familie in dieses "Heim" gebracht wird. Danach war er "plötzlich" verstorben. Er war aber gesund und munter als sie mit ihm sprach. Bis auf die Sorge, dass kein anderer mehr in dieses Heim gehen sollte.

Die Tochter starb dann an Diphterie und der Großvater wurde nicht gesund. Sie mußten ihn verstecken, damit das im Dorf nicht bekannt wurde. Ich habe das alles zufällig erfahren als ich fragte, WARUM mußtet ihr ihn verstecken. Antwort: Ja, weil sein Arzt sonst ins Gefängnis gekommen wäre und der Großvater wäre vmtl. auch umgebracht worden.

Erst Jahre später habe ich begriffen, woher die "Angstanfälle" und die Herzneurose meiner Mutter kamen. Todesangst. Ich habe das ein paar mal als kleines Kind mitbekommen, als ich alleine mit ihr war. Ich versuchte, ihr zu helfen und konnte nichts anderes tun, als ihr zu sagen, dass ich dann mit ihr sterben würde. Diese Krankheit wurde sie ihr ganzes Leben nicht los, aber wir haben Mittel und Wege gefunden, damit umzugehen, wenn wieder ein solcher Herzanfall kam.

Es hat andere Familien schlimmer getroffen. Was aber kaum jemand weiß, ist, dass diese tief sitzenden Ängste oft eine Generation überspringen und dann bei Enkeln oder anderen Familienmitgliedern herauskommen, wo das kein Mensch vermutet. Die Ängste werden sozusagen "tradiert". Natürlich in anderer Form. In Deutschland werden viele Menschen Angst gehabt haben, die sie so weit verdrängten, dass sie es nicht mehr wußten. Meine Mutter wußte nie, wieso sie diese fürchterlichen Angstanfälle bekam. Es ist die diffuse Angst der pausenlosen Bedrohung, wenn man jemanden verstecken muss, weil er sonst ermordet wird und die Menschen, die ihm geholfen haben vlt. auch. Und wohl die Schuldgefühle, zugestimmt zu haben, dass der Großonkel in die "Reha" gebracht wurde. Meine Mutter sagte immer mit vollster Überzeugung: Bei uns im Dorf gab es keine Nazis....... woher aber kommen dann solche Verhaltensweisen und Ängste? Das ist die Angst vor "dem lieben Nachbarn", der nett ist, aber bei dem man trotzdem nicht weiß, was er im Zweifelsfalle tut.

Der Großonkel hat wohl irgendwann mitbekommen, was da eigentlich in dieser "Reha" ablief und versuchte, seine Familie zu warnen.

Ich mag die ganzen Links gar nicht lesen. Es ist einfach nur unendlich traurig.

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