9/11 - und so etwas nennt sich alternativ!

nereus @, Donnerstag, 12.09.2019, 13:15 vor 447 Tagen 5731 Views

David Berger erinnert in einem Artikel an Ralph Giordano, der sich wegen 9/11 über den Islam auskotzte.

Wer das lesen will, bitte hier entlang: https://philosophia-perennis.com/2019/09/11/linker-wahnsinn-mit-9-11-begann-der-krieg-d...

Irgendeine Linke sagte dann: „die Ersatzsprache der Gewalt ist, weil berechtigte Anliegen nicht gehört worden sind, eine Reaktion darauf, daß den Armen der Welt jedes Verständnis versagt wurde…“

Da kann man geteilter Meinung sein, aber so falsch war diese Analyse nicht, da der getretene Hund eben irgendwann zurückbeißt, wenn man nicht aufhören kann ihn zu treten.
Daher lag eine solch simple Betrachtung – angesichts der Zerstörung von Staaten im Nahen und Mittleren Osten – durchaus nahe.

Also, Herr Berger, schon hier hätte es vernehmbar im Oberstübchen klingeln müssen.
Der Islam hat sich nicht deshalb radikalisiert weil er von Hause aus so ist – auch wenn diese dämliche Parole unendlich wiederholt wird – sondern weil man seit 30 Jahren systematisch die Lebensgrundlagen der Bewohner dieser Gebiete zerstört.
Auf diese perfide Art wird wurde auch der Flüchtlingsstrom losgetreten, der mit aller Gewalt den alten Kontinent verändern soll.

Einerseits regt sich Berger unablässig über die Migration auf, verweigert aber beharrlich eine faire Analyse, die dann eben recht viele Facetten des Problems offenbart.

Frage: Reicht es intellektuell nicht oder sind wir ggf. „im Dienst“? [[hae]]
Doch der Hit kommt am Schluß!

Diese perfide Entschuldigung des Terrors wird nur noch durch rechtsextreme, anti-amerikanische Verschwörungsfanatiker übertroffen, die den USA – gegen alle wissenschaftlichen Studien zu dem Fall – vorwerfen, die Terroranschläge zugelassen bzw. selbst inszeniert zu haben, um eine größere weltweite Akzeptanz für den Krieg gegen den Nahen Osten (und die mulslimische Welt) und für den reibungsfreieren Zugang zum Erdöl, zu erlangen.

Das hätte der frisch entlassene Herr Bolton auch nicht besser formuliert.
Man beachte die wissenschaftlichen Studien! [[wut]]

mfG
nereus

Es ist ein Kreuz in diesem Affenhaus

Tempranillo @, Donnerstag, 12.09.2019, 13:31 vor 447 Tagen @ nereus 4067 Views

Es ist ein Kreuz, nereus,

David Berger erinnert in einem Artikel an Ralph Giordano, der sich wegen
9/11 über den Islam auskotzte.
Diese perfide Entschuldigung des Terrors wird nur noch durch
rechtsextreme, anti-amerikanische Verschwörungsfanatiker übertroffen, die
den USA – gegen alle wissenschaftlichen Studien zu dem Fall –
vorwerfen, die Terroranschläge zugelassen bzw. selbst inszeniert zu haben,
um eine größere weltweite Akzeptanz für den Krieg gegen den Nahen Osten
(und die mulslimische Welt) und für den reibungsfreieren Zugang zum
Erdöl, zu erlangen.

Das hätte der frisch entlassene Herr Bolton auch nicht besser
formuliert.
Man beachte die wissenschaftlichen Studien! [[wut]]

Wer keine anderen Informationsquellen zur Hand hat, wird wohl oder übel schlucken müssen, was ihm verlogene Schmieranten wie dieser Berger vorsetzen.

Gestern brachten E&R einen unwahrscheinlich gründlichen und blitzsauberen Artikel Dr. Laurent Guyénots über 9/11, dessen Ausführungen sich an folgender Achse entlang bewegen:

« Inside Job » oder « Mossad Job » ?

https://www.egaliteetreconciliation.fr/Dix-huitieme-anniversaire-du-11-Septembre-relire...

Guyénot ist Ingenieur und promovierter Mediävist. Er hat in den USA studiert, zwei Jahre in der Rüstungsindustrie gearbeitet und war wie mancher Primitivteutone in früheren Jahren amerikanophil.

Die Spuren des Attentats auf John F. Kennedy führen, schreibt Guyénot in seinem Buch, ebenfalls nach Israel.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Bilder versteht Gott sei Dank jeder

Tempranillo @, Donnerstag, 12.09.2019, 14:01 vor 447 Tagen @ Tempranillo 4578 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 12.09.2019, 14:16

Bitte draufklicken:

https://vk.com/vincentreynouard?z=photo516886210_457239032%2Fwall463816896_7293

*Sie stehen im Verdacht, die Wahrheit zu sagen.*

Diese Zeichnung hat einen genialen Funken, das Zeug Ben Garrisons dagegen ist in meinen Augen stumpfsinnig, geistlos und unoriginell wie alles Amerianische.

Das Gegenteil davon kommt jetzt, eine inspirierte Verbindung aus Deutschem und Italienischem, Galant und Gelehrt, Salzburgischem und Sächsischem.

https://www.youtube.com/watch?v=HRiO_nhB-Bs&t=1113s#t=17m10s

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Physikprofessor über 9/11

Tempranillo @, Donnerstag, 12.09.2019, 21:36 vor 447 Tagen @ Tempranillo 2991 Views

Gestern brachten E&R einen unwahrscheinlich gründlichen und blitzsauberen
Artikel Dr. Laurent Guyénots über 9/11, dessen Ausführungen sich an
folgender Achse entlang bewegen:

« Inside Job » oder « Mossad Job » ?

https://www.egaliteetreconciliation.fr/Dix-huitieme-anniversaire-du-11-Septembre-relire...

Guyénot ist Ingenieur und promovierter Mediävist. Er hat in den USA
studiert, zwei Jahre in der Rüstungsindustrie gearbeitet und war wie
mancher Primitivteutone in früheren Jahren amerikanophil.

Die Spuren des Attentats auf John F. Kennedy führen, schreibt Guyénot in
seinem Buch, ebenfalls nach Israel.

Der wegen faurissonischer Neigungen teilsuspendierte Physikprofessor François Roby veröffentlichte zusammen mit seinem Freund François Sebesi (Chef zweier Unternehmen) eine Erklärung über 9/11.

Es fallen Ausdrücke wie *größter Betrug aller Zeiten, Verletzung physikalischer Gesetze und der Newtons, des ersten und zweiten thermodynamischen Gesetzes, die Fabel von Ben Laden und seinen 19 Räubern, um mehrere Angriffskriege im Nahen Osten zu führen, die heute noch nicht aufgehört haben*.

David Berger wäre wie so vielen Deutschen zu empfehlen, möglichst bald seinen Kopf aus dem A... der USA herauszuziehen.

Tempranillo

https://www.egaliteetreconciliation.fr/Francois-Roby-sur-le-11-Septembre-Lettre-ouverte...

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Radikalisierung des Islam

Falkenauge @, Donnerstag, 12.09.2019, 14:01 vor 447 Tagen @ nereus 3523 Views

Der Islam hat sich nicht deshalb radikalisiert, weil er von Hause aus so
ist – auch wenn diese dämliche Parole unendlich wiederholt wird –
sondern weil man seit 30 Jahren systematisch die Lebensgrundlagen der
Bewohner dieser Gebiete zerstört.
Auf diese perfide Art wird wurde auch der Flüchtlingsstrom losgetreten,
der mit aller Gewalt den alten Kontinent verändern soll.

Das ist auch wieder zu einfach, nereus. Es ist beides, der Islam ist sowohl von zu Hause aus radikal, intolerant, gewalttätig, als auch weil systematisch die Lebensgrundlagen der islamischen Gebiete zerstört werden.

Ich verstehe nicht, weshalb die grundsätzlich im Islam veranlagte Gewalt eine "dämliche Parole sein soll.

Ein Zusammenhang zwischen Gewalt, Terrorismus und Islam wird auch von vielen Muslimen nicht bestritten. „So merkt etwa die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi an: ´Wiederholt zu sagen, dass dies alles nichts mit dem Islam‘ zu tun habe, führt nicht weit und verkommt zu einer unglaubwürdigen Parole`.“

Siehe auch Mark A. Gabriel, früherer Professor für Islamische Geschichte an der Azhar-Universität in Kairo, der angesehensten Universität des Nahen Ostens, in seinem Buch: Islam und Terrorismus, Gräfelfing 2005.

„Auch wenn es die meisten Muslime nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran.“ (Zafer Senocak, türkischer Schriftsteller)

Man sollte sich hüten, den Islam aus oberflächlicher Kenntnis zu verharmlosen. Das macht die Bundesregierung schon genug.

Näher: Islam und Gewalt

Was ist schon einfach?

nereus @, Donnerstag, 12.09.2019, 14:38 vor 447 Tagen @ Falkenauge 3128 Views

Hallo Falkenauge!

Du schreibst: Es ist beides, der Islam ist sowohl von zu Hause aus radikal, intolerant, gewalttätig, als auch weil systematisch die Lebensgrundlagen der islamischen Gebiete zerstört werden.

JEDE Religion ist auf ihre spezifische Weise INTOLERANT.
Das kann auch gar nicht anders sein, denn sie hängt einer, über den Menschen stehenden, höheren Macht an, der sie sich gedanklich unterwirft.
Und wenn man davon ausgeht, daß Geburt, Lebensverlauf und Tod das Werk dieser geistigen Entität sind und wir nur bedingt (das kann persönlich allerdings sehr unterschiedlich ausfallen) darauf Einfluß nehmen können, dann ist es nur konsequent sich entsprechend zu verhalten.

Die antiken Griechen hatten die „Verantwortung“ für das menschliche Dasein den Moiren (Schicksalsgöttinnen) zugedacht:
Das waren Klotho – die mit der Spindel (Geburt), Lachesia, die Maßnehmende (Lebensverlauf) und die Todesgöttin Atropos, die irgendwann den Lebensfaden zerschnitt.

Ich verstehe nicht, weshalb die grundsätzlich im Islam veranlagte Gewalt eine "dämliche Parole sein soll.

Weil sie es eben ist und nicht vermag in die Tiefe solcher geistigen Vorstellungen einzudringen.

Ein Zusammenhang zwischen Gewalt, Terrorismus und Islam wird auch von vielen Muslimen nicht bestritten. „So merkt etwa die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi an: ´Wiederholt zu sagen, dass dies alles nichts mit dem Islam‘ zu tun habe, führt nicht weit und verkommt zu einer unglaubwürdigen Parole`.“

@Falkenauge, dann schlag einmal das Alte Testament auf oder gar den Talmud!
Da geht es richtig zur Sache.
Sich ausschließlich nur an den Gewaltszenen des Koran – die es sicher gibt – hochzuziehen und dann im Stakkato die Verkommenheit dieses Glaubens anzuprangern wird der Sache einfach nicht gerecht.
Übrigens, besonders intolerant zeigt sich der Atheismus, wenn er nach links oder rechts abbiegt.

„Auch wenn es die meisten Muslime nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran.“ (Zafer Senocak, türkischer Schriftsteller)

Na ja, ich könnte für deutsche Belange auch einen Mann wie Robert Habeck zitieren, dem der Begriff Volk unbekannt ist und der fast jeden Tag in ein großes Gebäude latscht, wo man am Eingang lesen kann:
Dem deutschen Volke.
Der ganze Irrsinn hat inzwischen Methode! [[sauer]]

Man sollte sich hüten, den Islam aus oberflächlicher Kenntnis zu verharmlosen.

Wie gut kennst Du denn den Islam oder die Muslime?
Hast Du den Koran wenigstens einmal gelesen und ihn mit den Bibelinhalten von AT und NT verglichen?
Ist Dir da vielleicht etwas aufgefallen?

mfG
nereus

Technische und militärische Überlegenheit waren Europas Schutz vor dem Islam

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Donnerstag, 12.09.2019, 14:49 vor 447 Tagen @ nereus 3224 Views

@Falkenauge, dann schlag einmal das Alte Testament auf oder gar den
Talmud!
Da geht es richtig zur Sache.

Da hast Du ganz sicher recht, aber es gibt einen Unterschied zwischen Worten und Taten. Während die Europäer den Absolutheitsanspruch der christlichen Religion im Laufe der Jahrhunderte aufgegeben haben und spätestens seit dem Westfälischen Frieden keine religiös motivierten Kriege mehr geführt haben, hat der Islam seine fest im Koran verankerte Unterwerfungs- und Ausbreitungslogik niemals aufgegeben. Die Europäer verdanken es vor allem ihrer technischen und militärischen Überlegenheit, dass sie heute nicht vom Islam dominiert werden.

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Geschichtsverständnis

Oblomow @, Leipzig, Donnerstag, 12.09.2019, 15:00 vor 447 Tagen @ Otto Lidenbrock 3263 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 12.09.2019, 15:09

Während die Europäer den Absolutheitsanspruch der
christlichen Religion im Laufe der Jahrhunderte aufgegeben haben und
spätestens seit dem Westfälischen Frieden keine religiös motivierten
Kriege mehr geführt haben, hat der Islam seine fest im Koran verankerte
Unterwerfungs- und Ausbreitungslogik niemals aufgegeben.

Guter Scherz. Schon mal was von politischer Theologie gehört und wie es einen untergründigen religiösen Gedankenstrom gibt, der sich mal so oder so formiert? Du meinst also, der erste, zweite Weltkrieg hätten keine religiöse Motivation? Der Dreißigjährige Krieg war nur oberflächlich ein Religionskrieg. Das, was Du da auftischst, ist allenfalls gymnasiales Geschichtsverständnis.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Uralter Hut

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Donnerstag, 12.09.2019, 15:11 vor 447 Tagen @ Oblomow 3066 Views

Guter Scherz. Schon mal was von politischer Theologie gehört. Du meinst
also, der erste, zweite Weltkrieg hätten keine religiöse Motivation? Der
Dreißigjährige Krieg war nur oberflächlich ein Religionskrieg. Das, was
Du da auftischst, ist allenfalls gymnasiales Geschichtsverständnis.

Mir "allenfalls gymnasiales Geschichtsverständnis" vorzuwerfen und dann selbst mit der längst überholten, über 2.000 Jahre alten "politischen Theologie" kommen ...

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Ich neige dazu, @Oblomow recht zu geben

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 12.09.2019, 15:42 vor 447 Tagen @ Otto Lidenbrock 2960 Views

Guter Scherz. Schon mal was von politischer Theologie gehört. Du meinst
also, der erste, zweite Weltkrieg hätten keine religiöse Motivation?

Der

Dreißigjährige Krieg war nur oberflächlich ein Religionskrieg. Das,

was

Du da auftischst, ist allenfalls gymnasiales Geschichtsverständnis.


Mir "allenfalls gymnasiales Geschichtsverständnis" vorzuwerfen und dann
selbst mit der längst überholten, über 2.000 Jahre alten "politischen
Theologie" kommen ...

Religion ist ein unvermeidliches Übel. Man entkommt ihr nicht und zwar um so weniger, je mehr man sie offiziell ableugnet und damit ins Unterbewusste verschiebt. Sie kommt wieder - in anderer Gestalt.
So, als ob die Demokratie etwas anderes wäre als ein religiöser Glaube mit Absolutheits und alleinvertretungsanspruch nach dem Spruch: Vox dei, vox Rindvieh.

Die Vox Rindvieh ist der absolute, allmächtige und allwissende Gott jeder Demokratie, in der sich Gott den Menschen offenbart.

Gruß Mephistopheles

Gr

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Der religiöse Mensch ist im Vorteil.

trosinette @, Montag, 20.01.2020, 08:46 vor 317 Tagen @ Mephistopheles 478 Views

Hallo,

Religion ist ein unvermeidliches Übel.

Es ziemlich unumstritten, dass religiöse Menschen bei der Lebensbewältigung im Vorteil sind.

Mit Freundlichen Grüßen
Schneider

Das lässt sich ziemlich leicht exemplifizieren

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 20.01.2020, 10:05 vor 317 Tagen @ trosinette 416 Views

Hallo,

Religion ist ein unvermeidliches Übel.


Es ziemlich unumstritten, dass religiöse Menschen bei der
Lebensbewältigung im Vorteil sind.

Religiöse Menschen ergeben sich bei einem Notfall :"Gottes Wille" in ihr Schicksal, während nichtreligiöse Menschen den Rettungsdienst rufen.

Mit Freundlichen Grüßen
Schneider

Ungeklärt bleibt die Frage, warum es heißt: Dem Tod von der Schippe gesprungen, wobei es doch richtiger heißen müsste: Gott und seinen Engeln von der Schippe gesprungen".

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ich fühle mich bestätigt.

trosinette @, Montag, 20.01.2020, 10:50 vor 317 Tagen @ Mephistopheles 443 Views

Religiöse Menschen ergeben sich bei einem Notfall:"Gottes Wille" in ihr
Schicksal, während nichtreligiöse Menschen den Rettungsdienst rufen.

Wenn das alles ist, was Du zu bieten hast, unterstreicht das in meinen Augen die Aussage, dass religiöse Menschen bei der Lebensbewältigung im Vorteil sind.

Religion hat eine disziplinierende Wirkung und Disziplin verschafft erhebliche Wettbewerbsvorteile. Man wird beispielsweise seltener in Notfälle verwickelt.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Der Islam und der Westen

aprilzi @, tiefster Balkan, Donnerstag, 12.09.2019, 17:20 vor 447 Tagen @ Otto Lidenbrock 2805 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 12.09.2019, 17:23

. Die Europäer

verdanken es vor allem ihrer technischen und militärischen Überlegenheit,
dass sie heute nicht vom Islam dominiert werden.

Das ist Quatsch.

Das osmanische Reich war von Karrieristen in allen Waffengattungen von westlichen Dschihadisten uebersäet. Und waren gegenüber Bulgarien mit moderne englischen Gewehre ausgerüstet und sind trotzdem von Bulgaren und Russen im russisch-türkischem Krieg 1877/78 besiegt worden. Wobei die Engländer eine Flotte in Istanbul geschickt haben, damit die Russen nicht den Bosporus einnehmen.

Der Westen hatte eine widerliche Außenpolitik gegenüber Bulgarien aber auch die Russen waren nicht bulgaren-freundlich gesinnt. Sie wollten wie auch Stalin ein Sprungbrett haben, um den Bosporus zu erobern. Es lag ihnen nicht an das Wohlleben der Bulgaren.

Gruß

Der Islam ist in Deutschland angekommen und hat den Balkan links liegen gelassen. Mal sehen wie der Westen mit dem Islam fertig wird.

Der arabische Frühling war der Versuch, das osmanische Reich auferstehen zu lassen.

aprilzi @, tiefster Balkan, Freitag, 13.09.2019, 16:52 vor 446 Tagen @ aprilzi 1845 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 13.09.2019, 16:56

Hi,

um keinen neuen Thread aufzumachen, schreibe ich hier meine Idee. Wozu war der arabische Frühling gut?

Nun wozu war der russisch-osmanische Krieg von 1877/78 gut? Die westlichen Mächte hatten vor dem Ausbruch dieses Krieges grünes Licht an Russland gegeben, einen solchen Krieg zu beginnen. Es gab eine Konferenz von 1876, glaube ich.

Die Russen wollte den Bosporus auf dem Balkan gewinnen, wenn das nicht zu erreichen war, wollten die Russen wenigstens Thessalonikis Hafen erreichen. Ein Ansinnen, das ebenfalls Habsburg hegte.

Als vorgeschobenen Grund nannten die Russen, dass diese das slawische Volk der Bulgaren befreien wollen.

Der Westen hatte sich insgeheim gefreut, dass die Russen sich in diesem Krieg aufreiben werden und hiernach eine leichte Beute für westliche Imperialisten werden. Wobei auch man wissen muss, dass dies ein Zwei-Fronten Krieg war. Es gab diesen Krieg auch im Kaukasus. Also Georgien und Armenien waren in diesem Krieg ebenfalls beteiligt.
Während Russland auf dem Balkan siegreich war, war der Kaukasus-Feldzug der Russen weit aus schwieriger und verlustreicher.

So nach der Zerschlagung des osmanischen Reiches sicherten sich die westlichen Imperialisten Palästina und Syrien, es entstanden die ganzen Araberstaaten.

Soweit so gut. Nur hatten diese Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg sich schnell selbstständig gemacht und die westlichen Imperialisten guckten in die Röhre.

Die Türken waren sauer, dass diese nicht an das Erdöl gekommen sind und ähnliches galt für die westlichen Imperialisten aus Frankreich und Großbritannien.

Also entschied man sich die Folgen des russisch-türkischen Krieges von 1877/78 zu revidieren.
Die vielen Araberstaaten sollten wieder dem osmanischen Reiches angegliedert werden und die Türkei als größter islamischer Staat den Krieg gegen Russland wieder aufnehmen.

Wie im Krieg von 1877/78 schickte man den Arabern westliche Dschihadisten, die Hass und Mord im Araber-Raum verbreiten sollen. Und der erklärte Feind waren die Christen. Man hatte auch mit Israel den geeigneten Stützpunkt und man hatte die Muslimbrueder aufgebaut.

Erdogan gab sich und ist der Chef der Muslimbrueder. Nationalstaaten wie Syrien waren diesem Plan im Wege.

Also der Westen wollte eine mächtige osmanische Türkei aufbauen, damit diese den Kampf gegen Russland erneut führen kann.

Und der arabische Frühling ist die Antwort des Westens darauf, dass man bei der Aufteilung des osmanischen Reiches den kürzeren gezogen hat.

Gruß


P.S In einem solchen Reich war und ist auch Platz fuer die Juden und man hatte damit das Palästina-Problem gelöst.

Wahrheitsanspruch und Intoleranz

Falkenauge @, Donnerstag, 12.09.2019, 16:26 vor 447 Tagen @ nereus 2840 Views

Hallo nereus,
Du schreibst:

JEDE Religion ist auf ihre spezifische Weise INTOLERANT.

Nein das stimmt so nicht. Man muss richtiger sagen: Jede Religion erhebt natürlicherweise den Anspruch, wahr und gültig zu sein. Das bedeutet aber nicht von vorneherein Intoleranz gegenüber dem religiösen Streben anderer Religionen. Es schließt eine geistige Auseinandersetzung, in der unter gegenseitiger Achtung um die rechte Erkenntnis gerungen wird, nicht aus. Das Unheil entsteht dann, wenn eine Religion die Angehörigen der anderen Religionen mit Gewalt und Todesdrohung zu ihrem Heil zwingen will, wie es im Islam in besonderer Weise mit seinem zugleich weltlichen Herrschaftsanspruch veranlagt ist.

@Falkenauge, dann schlag einmal das Alte Testament auf oder gar den
Talmud! Da geht es richtig zur Sache.
Sich ausschließlich nur an den Gewaltszenen des Koran – die es sicher
gibt – hochzuziehen und dann im Stakkato die Verkommenheit dieses
Glaubens anzuprangern wird der Sache einfach nicht gerecht.

Der Gewaltvorwurf ist auch gegenüber dem historischen Judentum berechtigt. Das gilt aber nicht für das ursprüngliche Christentum (von dem die christlichen Kirchen zu unterscheiden sind).

Na ja, ich könnte für deutsche Belange auch einen Mann wie Robert Habeck
zitieren, dem der Begriff Volk unbekannt ist und der fast jeden Tag in ein
großes Gebäude latscht, wo man am Eingang lesen kann:
Dem deutschen Volke.
Der ganze Irrsinn hat inzwischen Methode! [[sauer]]

Das ist zwar ein anderes Thema - aber volle Zustimmung!!!

Wie gut kennst Du denn den Islam oder die Muslime?
Hast Du den Koran wenigstens einmal gelesen und ihn mit den Bibelinhalten
von AT und NT verglichen?
Ist Dir da vielleicht etwas aufgefallen?

Ich habe mich seit einigen Jahren mit dem Islam gründlich befasst, auch den Koran gelesen und mich mit seiner islamischen Auslegungsmethode vertraut gemacht. Daraus sind einige Artikel entstanden, wie der von mir verlinkte Islam und Gewalt, die auf gründlichem Studium und ausgedehnter Recherche beruhen.

Ich weiß, es ist mühsam, das alles zu lesen. Ich will nur darauf hinweisen.
So habe ich z.B. in Bezug auf den Unterschied Islam und Christentum dort geschrieben:
Sicher, auch Christen üben Gewalt aus, und in der Geschichte ist im Namen des Christentums viel Leid, Not und Tod verbreitet worden. Doch im Unterschied zum Islam ist im ursprünglichen Christentum die Gewalt nicht veranlagt, und ihre Anwendung bedeutet einen Abfall von der Lehre und dem Vorbild Christi. Der französische Philosoph Blaise Pascal (1623 – 1662) schrieb dazu: „Mohammed hat eine Herrschaft begründet, indem er mordete, Christus, indem er sich morden ließ. Mohammed hat Mittel und Wege gewählt, um nach menschlicher Auffassung zu siegen, Christus, um nach menschlicher Auffassung zu unterliegen.“

mfG
Falkenauge

So ist es!

mabraton @, Donnerstag, 12.09.2019, 16:33 vor 447 Tagen @ Falkenauge 2721 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 12.09.2019, 17:11

Sicher, auch Christen üben Gewalt aus, und in der Geschichte ist im Namen
des Christentums viel Leid, Not und Tod verbreitet worden. Doch im
Unterschied zum Islam ist im ursprünglichen Christentum die Gewalt nicht
veranlagt, und ihre Anwendung bedeutet einen Abfall von der Lehre und dem
Vorbild Christi. Der französische Philosoph Blaise Pascal (1623 – 1662)
schrieb dazu: „Mohammed hat eine Herrschaft begründet, indem er mordete,
Christus, indem er sich morden ließ. Mohammed hat Mittel und Wege
gewählt, um nach menschlicher Auffassung zu siegen, Christus, um nach
menschlicher Auffassung zu unterliegen.“

Nicht zu vergessen das inner-islamische Abmurksen um Mohammeds Pfründe.

Beste Grüße
mabraton

Ist es nicht so?

Oblomow @, Leipzig, Donnerstag, 12.09.2019, 19:11 vor 447 Tagen @ mabraton 2487 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 12.09.2019, 19:14

Blaise Pascal, der sich selbst nie als Philosoph bezeichnet haette, schrieb das als Apologet des Christentums. Das Abschlachten ist menschlich. Mohammed ist menschlich. Jesus ist nicht mit menschlich Maaßstaeben erklaerbar. Das Paradox des Glaubens ist bei Mohammed nicht noetig, deshalb ist dieser Glaube primitiv, weil er in der Ordnung des Menschen spielt.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

So nicht

Falkenauge @, Donnerstag, 12.09.2019, 19:25 vor 447 Tagen @ Oblomow 2514 Views

Blaise Pascal, der sich selbst nie als Philosoph bezeichnet haette, schrieb
das als Apologet des Christentums. Das Abschlachten ist menschlich.
Mohammed ist menschlich. Jesus ist nicht mit menschlich Maaßstaeben
erklaerbar. Das Paradox des Glaubens ist bei Mohammed nicht noetig, deshalb
ist dieser Glaube primitiv, weil er in der Ordnung des Menschen spielt.

Ist Pascals Feststellung deshalb falsch, weil er das als Apologet des Christentums gesagt hat, auch wenn er sich nicht als Philosoph bezeichnet hätte?

Das Abschlachten ist untermenschlich. Mohammed handelte untermenschlich. Jesus ist menschlich. Zu dieser idealen Menschlichkeit müssen wir uns alle erst noch heraufarbeiten.

Herzlich
Falkenauge

Heraufarbeiten?

Oblomow @, Leipzig, Donnerstag, 12.09.2019, 19:33 vor 447 Tagen @ Falkenauge 2428 Views

Du bist Sozialist und hast von Gott und Gnade nicht der Hauch einer Ahnung.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Kann ich nicht nachvollziehen

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 13.09.2019, 05:46 vor 446 Tagen @ Oblomow 2082 Views

Du bist Sozialist

Gott auch. Zumindest, wenn er sich wie der Gott des Christentums oder des Islam als für alle Menschen zuständig erachtet und nicht nur für ein auserwähltes Volk.

und hast von Gott und Gnade nicht der Hauch einer

Ahnung.

Aber du?

Herzlich
Oblomow

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Nein

Oblomow @, Leipzig, Freitag, 13.09.2019, 06:53 vor 446 Tagen @ Mephistopheles 2059 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 13.09.2019, 07:28

und hast von Gott und Gnade nicht der Hauch einer

Ahnung.


Aber du?

Nein. Der Christ, Stilist, Physiker, Polemiker, Jesuitenentlarver und Unternehmer Pascal aber. Lies mal das Memorial. Paulus, Augustinus, Luther, Hamann wohl auch.

http://www.nwerle.at/memorial.htm

Herzlich
Oblomow

Ps: Es ging mir um den Begriff "Heraufarbeiten". Da höre ich immer Brüder, zur Sonne zur Freiheit...Und als notorischer Faulenzer bin ich sowieso gegen das Arbeiten, was mir die Sozialisten schmackhaft machen wollen.

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Zum Mohammedanismus (Islam = arab. Fremdwort)

Dieter, Donnerstag, 12.09.2019, 21:47 vor 447 Tagen @ Oblomow 2438 Views

Hallo,

Mohammed ist menschlich. Jesus ist nicht mit menschlich Maaßstaeben
erklaerbar. Das Paradox des Glaubens ist bei Mohammed nicht noetig, deshalb
ist dieser Glaube primitiv, weil er in der Ordnung des Menschen spielt.

Es ist ein wenig anders. Der "Glaube" um Mohammeds Sichten ist menschlich, weil perfekt und perfide inszeniert, als menschliches Machtinstrument zum Zwecke des Beherrschens und Manipulierens der Massen.

Man könnte auch die Prinzipien des Mohammedanismus nehmen und mit dessen Anleitungen seine Hunde abrichten. Es wird sicher funktionieren.

Gruß Dieter

Perfekt und perfide

Oblomow @, Leipzig, Donnerstag, 12.09.2019, 22:23 vor 447 Tagen @ Dieter 2307 Views

Hallo,

Mohammed ist menschlich. Jesus ist nicht mit menschlich Maaßstaeben
erklaerbar. Das Paradox des Glaubens ist bei Mohammed nicht noetig,

deshalb

ist dieser Glaube primitiv, weil er in der Ordnung des Menschen spielt.


Es ist ein wenig anders. Der "Glaube" um Mohammeds Sichten ist menschlich,
weil perfekt und perfide inszeniert, als menschliches Machtinstrument zum
Zwecke des Beherrschens und Manipulierens der Massen.

Man könnte auch die Prinzipien des Mohammedanismus nehmen und mit dessen
Anleitungen seine Hunde abrichten. Es wird sicher funktionieren.

Gruß Dieter

Guten Abend,

mit den Prinzipien der demokratischen Erziehung kann man auch Hunde abrichten, sogar Menschen zu Trottel machen. Ich erwische mich dabei, Tempranillo vorwegzunehmen. Eiderdaus.

Gute Nacht
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Religionsfreiheit oder freie Ausübung der Religion

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 19.01.2020, 19:29 vor 318 Tagen @ Dieter 624 Views

Hallo,

Mohammed ist menschlich. Jesus ist nicht mit menschlich Maaßstaeben
erklaerbar. Das Paradox des Glaubens ist bei Mohammed nicht noetig,

deshalb

ist dieser Glaube primitiv, weil er in der Ordnung des Menschen spielt.


Es ist ein wenig anders. Der "Glaube" um Mohammeds Sichten ist menschlich,
weil perfekt und perfide inszeniert, als menschliches Machtinstrument zum
Zwecke des Beherrschens und Manipulierens der Massen.

Man könnte auch die Prinzipien des Mohammedanismus nehmen und mit dessen
Anleitungen seine Hunde abrichten. Es wird sicher funktionieren.

Gruß Dieter

beginnt damit, dass man seine einmal erworbene oder erborene Religion auch wieder verlassen kann.

Nur in der Mafia ist das nicht möglich

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Was ist Wahrheit?

nereus @, Freitag, 13.09.2019, 08:44 vor 446 Tagen @ Falkenauge 2163 Views

Hallo Falkenauge!

Du schreibst: Man muss richtiger sagen: Jede Religion erhebt natürlicherweise den Anspruch, wahr und gültig zu sein. Das bedeutet aber nicht von vornherein Intoleranz gegenüber dem religiösen Streben anderer Religionen. Es schließt eine geistige Auseinandersetzung, in der unter gegenseitiger Achtung um die rechte Erkenntnis gerungen wird, nicht aus.

Der Islam hatte die Buchreligionen (Judentum/Christentum) weitestgehend akzeptiert, auch wenn er von nachträglichen Verfälschungen dieser vorangegangen göttlichen Botschaften ausging.

Das Unheil entsteht dann, wenn eine Religion die Angehörigen der anderen Religionen mit Gewalt und Todesdrohung zu ihrem Heil zwingen will, wie es im Islam in besonderer Weise mit seinem zugleich weltlichen Herrschaftsanspruch veranlagt ist.

Da gebe ich Dir recht, aber es ist Fakt, daß die Buchreligionen unter islamischer Herrschaft in ihrer Existenz nicht gefährdet waren und nach Zahlung einer Steuer jeder „glauben“ konnte, was er wollte.
Eine Radikalisierung erfolgte erst Anfang des 20. Jahrhunderts, weil zahlreiche Kolonialisierungen für reichlich Frust sorgten und spätestens nach Errichtung des Staates Israel und aller damit nachfolgend verbundenen Kriege dieser Frust in offene Feindschaft umschlug.
In diesem Zusammenhang wurden dann leider auch Christen als Agenten der Eroberer betrachtet und verfolgt.
Und, was immer gerne vergessen wird.
Wer stand eigentlich am Anfange einer Muslimbruderschaft, einer Al-Kaida und einem IS?
War diese Radikalisierung nicht auch politisch erwünscht oder wurde sogar aktiv unterstützt, um geostrategische Interessen durchzusetzen?
Darf man das einer Religion vorwerfen oder sollte man hier viel eher die Akteure mehr in den Fokus nehmen?
Müssen sich gläubige Christen vorwerfen lassen, daß sich katholische und vor allem evangelische Kleriker inzwischen zu politisch-korrekten Sprachrohren umfunktionieren lassen?

Der Gewaltvorwurf ist auch gegenüber dem historischen Judentum berechtigt. Das gilt aber nicht für das ursprüngliche Christentum (von dem die christlichen Kirchen zu unterscheiden sind).

Daher habe ich ja auch nur das AT und den Talmud erwähnt.

Ich habe mich seit einigen Jahren mit dem Islam gründlich befasst, auch den Koran gelesen und mich mit seiner islamischen Auslegungsmethode vertraut gemacht.

Bist Du religiös?
Kannst Du mit Ideen einer geistigen Herrschaft über das materielle Sein etwas anfangen?
Das Lesen ist natürlich eine wichtige Voraussetzung, aber vielleicht stimmst Du mir zu, daß man religiöse Texte auch „empfinden“ muß.
Ja, und Auslegungen gibt es im Islam in etwa so viele wie im Christentum oder Judentum.

So habe ich z.B. in Bezug auf den Unterschied Islam und Christentum dort geschrieben: Sicher, auch Christen üben Gewalt aus, und in der Geschichte ist im Namen des Christentums viel Leid, Not und Tod verbreitet worden. Doch im Unterschied zum Islam ist im ursprünglichen Christentum die Gewalt nicht veranlagt, und ihre Anwendung bedeutet einen Abfall von der Lehre und dem Vorbild Christi.

Da muß ich leider schon dazwischen springen.
Die Gewalt ist auch im Islam nicht so zwingend veranlagt, wie das immer dargestellt wird.
Wir dürfen eine spätere Radikalisierung dieses Glaubens durch Okkupation und Intrige – wie zuvor begründet – nicht mit einer grundsätzlichen immanenten Gewalt verwechseln.
Die Araber waren über Jahrhunderte für ihre Toleranz und Gastfreundschaft berühmt.
Einer Gewalt wird nur dann das Wort geredet wenn die eigene Religion nicht mehr ausgeübt werden darf.
Was mir allerdings ebenso übel aufstößt, wie Dir, ist, daß die Abwendung von diesem Glauben so extreme Konsequenzen hat/haben soll.
Ich kann auch mit dem reinen Prophetentum von Jesus nichts anfangen, erkenne aber die gewaltige Bilderflut im Kopf, die der Koran von Gott erzeugt, als maßgeblich an.

Der französische Philosoph Blaise Pascal (1623 – 1662) schrieb dazu: „Mohammed hat eine Herrschaft begründet, indem er mordete, Christus, indem er sich morden ließ. Mohammed hat Mittel und Wege gewählt, um nach menschlicher Auffassung zu siegen, Christus, um nach menschlicher Auffassung zu unterliegen.“

Dagegen läßt sich wenig sagen.
Allerdings war Mohammed ein Mensch, der nur Botschaften empfangen haben will, während Jesus der Botschafter selbst gewesen war.

Vermutlich war Goethe dem „großen Missverständnis“ am ehesten auf der Spur.
Als Anhänger Spinozas, der dem Menschen nur Willensakte im großen Meer des göttlichen Willens zubilligte, erkannte er in der Offenbarung des Einen, die Problematik der christlichen Trinität, die nur schwer verstanden wird/werden kann.
Ich vergleiche das immer mit dem Bilderverbot und den Meisterwerken des Mittelalters, wo man Gott als Person abbildet.
So schön wie diese gemalte Kunst auch immer aussehen mag, sie öffnet das gefahrvolle Tor zum Unverständnis, in der am Ende der alte Mann im weißen Hemd steht, der in den Wolken wohnen soll, auf uns herab blickt und nichts tut, wenn wir ihn dringend brauchen.

mfG
nereus

Jesus der Botschafter? Gibt es dafür Belege?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 13.09.2019, 10:08 vor 446 Tagen @ nereus 2023 Views

Abgesehen von der Breitenwirkung unterscheidet den wenig von einem Ashram-Guru ... [[zwinker]]

Grüße

--
[image]
** Geliefert wie bestellt! **

Vielleicht.

nereus @, Freitag, 13.09.2019, 10:50 vor 446 Tagen @ FOX-NEWS 2019 Views

Hallo FOX-NEWS!

Du fragst: Jesus der Botschafter? Gibt es dafür Belege?

Jetzt wird es tatsächlich schwierig.
Wir müssen uns zwischen Wissen und Glauben entscheiden, aber die Frage wäre:
Worin unterscheiden sich eigentlich Wissen und Glaube?

Der Tagesschau-Sprecher verkündet, daß in England ein russischer Ex-Spion vergiftet wurde.
Ist das jetzt eine Tatsache und wissen wir das oder sollen/müssen wir das nur glauben?

Was wissen wir überhaupt und was glauben wir nur?
Oder glauben wir nur das meiste von dem, was wir vermeintlich glauben zu wissen. [[zwinker]]

Kurzum, man hat sich hierzulande auf die sogenannte Wissenschaft geeinigt, die ausschließlich wahre Ergebnisse zu Tage fördern kann.

In diesem Fall biete ich das Grabtuch von Turin an, die vermutlich am besten untersuchte Stoffbahn der Welt.
Hier kollidiert ernsthafte Wissenschaft mit Glaube, weil es dort Dinge gibt, die bislang wissenschaftlich nur gedeutet, allerdings nicht bewiesen werden können.
So ist es bislang völlig unklar, wie das Bild überhaupt entstehen konnte.

Wenn es interessiert, hier ein Link zu einer Hausarbeit, deren Verfasser sich meiner Ansicht nach viel Mühe gegeben hat. https://www.grin.com/document/107087

Natürlich wird das wiederum von vielen anderen Leuten in Zweifel gezogen. Doch wer hat nun recht?
Am Ende bleibt eben nur der Glaube.

mfG
nereus

Du musst dich entscheiden

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 13.09.2019, 12:40 vor 446 Tagen @ nereus 1894 Views

Hallo FOX-NEWS!

Du fragst: Jesus der Botschafter? Gibt es dafür Belege?

Jetzt wird es tatsächlich schwierig.
Wir müssen uns zwischen Wissen und Glauben entscheiden, aber die Frage
wäre:
Worin unterscheiden sich eigentlich Wissen und Glaube?

Der Satz "Allerdings war Mohammed ein Mensch, der nur Botschaften empfangen haben will, während Jesus der Botschafter selbst gewesen war." ist in meinen Augen eine Tatsachenbehauptung. Die trifft man eigentlich nur, wenn man etwas zu wissen meint, und nicht nur vermutet, also glaubt. Es können Millionen Menschen etwas behaupten, ohne Beweise vorzulegen und doch reicht schon einer, um alles zu widerlegen. Sehen wir ja gerade beim Klima-Kult, wie hartnäckig ein Glaubensbild verteidigt wird.

Der Tagesschau-Sprecher verkündet, daß in England ein russischer
Ex-Spion vergiftet wurde.
Ist das jetzt eine Tatsache und wissen wir das oder sollen/müssen wir das
nur glauben?

In Zeiten von digitaler Bildmanipulation kann man nicht mal sicher sein, daß der Tagesschau-Sprecher existiert. [[freude]]

Grüße

--
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** Geliefert wie bestellt! **

Muß ich das wirklich?

nereus @, Freitag, 13.09.2019, 14:41 vor 446 Tagen @ FOX-NEWS 1800 Views

Hallo FOX-NEWS!

Ich hatte ja gerade die verschwimmenden Linien zwischen Glaube und Wissen angedeutet.

Du schreibst: Der Satz "Allerdings war Mohammed ein Mensch, der nur Botschaften empfangen haben will, während Jesus der Botschafter selbst gewesen war." ist in meinen Augen eine Tatsachenbehauptung.

Es ist in diesem Sinne genauso eine Glaubensbekundung, wie man die Überlieferungen zum Propheten Mohammed oder dem „Gottes-Sohn“ für wahr hält.

Wir können das nicht beweisen – wie denn?
Es läßt sich allerdings auch nicht widerlegen.
Man kann sich hier der Wahrheit nur versuchen anzunähern.
Selbst die Existenz von Karl dem Großen wird heute in Frage gestellt, eine Person, die das frühe Mittelalter nachhaltig geprägt haben soll.

Die trifft man eigentlich nur, wenn man etwas zu wissen meint, und nicht nur vermutet, also glaubt. Es können Millionen Menschen etwas behaupten, ohne Beweise vorzulegen und doch reicht schon einer, um alles zu widerlegen.

Das stimmt.
Es behaupten einige Wenige von einem UFO entführt worden zu sein. Lügen die oder mangelt es hier nur an Beweisen?
Es deutet relativ viel daraufhin, daß der Mann im Leichentuch durch einen kurzen intensiven Energieblitz den Abdruck auch dem Tuch hinterlassen haben könnte.
Beweisen kann man das auch nicht, weil es technisch (noch) nicht möglich ist.
Was soll ich da entscheiden? Ich bewege ich in jedem Fall auf wackligem Grund.

Sehen wir ja gerade beim Klima-Kult, wie hartnäckig ein Glaubensbild verteidigt wird.

Schönes Beispiel.
Ich neige sehr zur der These, daß es alles nur Geldschneiderei ist, um den Schulden-Kollaps weiter vor sich her zu schieben.
Aber wirklich beweisen, kann ich es nicht und ich kann auch nicht wirklich zu 100 % ausschließen, daß es der winzige Anteil einer CO2 Zunahme letzten Endes doch das Wetter beeinflussen könnte.
Hier wäre es z.B. einmal hilfreich, wenn man Pro und Contra in TV und Medien gegenüberstellen könnte, um sich eine Meinung zu bilden.
Aber ich kann Dir jetzt schon prophezeien, daß es selbst beim intensivsten Meinungsstreit keine absolut verläßliche Aussage geben wird.

Wenn man einmal richtig in sich geht, muß man sich eingestehen, daß man eine ganze Menge nicht weiß.

In Zeiten von digitaler Bildmanipulation kann man nicht mal sicher sein, daß der Tagesschau-Sprecher existiert. [[freude]]

Das unterschreibe ich sofort. [[zwinker]]

mfG
nereus

Vielleicht fehlt mir ja das semantische Verständnis ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 13.09.2019, 15:32 vor 446 Tagen @ nereus 1770 Views

Du schreibst: Der Satz "Allerdings war Mohammed ein Mensch, der nur
Botschaften empfangen haben will, während Jesus der Botschafter selbst
gewesen war." ist in meinen Augen eine Tatsachenbehauptung.

Es ist in diesem Sinne genauso eine Glaubensbekundung, wie man die
Überlieferungen zum Propheten Mohammed oder dem „Gottes-Sohn“ für
wahr hält.

[[hae]]

Für mich ist diese Märchenstunde jetzt beendet.

Grüße

--
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** Geliefert wie bestellt! **

Die Geschichte befragen

Falkenauge @, Freitag, 13.09.2019, 15:36 vor 446 Tagen @ nereus 1790 Views

Hallo nereus,

Du schreibst:

.... aber es ist Fakt, daß die Buchreligionen unter
islamischer Herrschaft in ihrer Existenz nicht gefährdet waren und nach
Zahlung einer Steuer jeder „glauben“ konnte, was er wollte.

Sofern er nicht vorher mangels Unterwerfung getötet wurde.

Eine Radikalisierung erfolgte erst Anfang des 20. Jahrhunderts, weil
zahlreiche Kolonialisierungen für reichlich Frust sorgten und spätestens
nach Errichtung des Staates Israel und aller damit nachfolgend verbundenen
Kriege dieser Frust in offene Feindschaft umschlug.

Eine Radikalisierung war von Anfang an vorhanden. Da die in Medina ansässigen Juden den Islam und Mohammed in der Nachfolge biblischer Propheten nicht anerkannten, ging er schließlich kriegerisch gegen sie vor. „Besonders hart war das Los der Banu Koreiza, eines jüdischen Stammes, der mit Mohammeds mekkanischen Gegnern konspiriert hatte. Die 700 Männer dieser Volksgruppe mussten in Medina in ein für sie ausgeschachtetes Massengrab hinabsteigen, die Hinrichtung währte den ganzen Tag über, ging noch am Abend mit Fackelschein weiter. Die Frauen und Kinder verfielen der Sklaverei.“

In Medina stieg Mohammed auch zum unumschränkten politischen Herrscher auf und legte den Grund für eine in dieser Form bisher unbekannte Glaubens- und Kampfgemeinschaft, eine Symbiose eines sozioreligiösen und politischen Systems. Als Mohammed diese Macht erlangt hatte, „war er in der Lage, zurückzukehren und Mekka und die umliegenden Gebiete zu erobern. Der Islam wandelte sich von einer geistlichen Religion in eine politische Revolution.“2 Nach der Einnahme von Mekka 630 wurden die Juden und die Christen zu Feinden des „wahren Glaubens“ erklärt, die man bekriegen müsse, bis sich jeder Einzelne in demütigender Haltung dem Machtbereich des Islam unterwerfe und den muslimischen Siegern den Tribut entrichte. Die eigentlichen „Heiden“ dagegen haben nur die Wahl zwischen der Annahme des Islam oder dem Tod.

Man muss also festhalten, dass Gewalt im Koran nicht verboten, sondern erlaubt und sogar geboten wird. Auch der meist unvollständig zitierte Vers 32 der 5. Sure „enthält nur ein Tötungsverbot der Muslime untereinander, das nicht gilt, wenn jemand einen Mord begeht oder Krieg gegen Allah und seinen Gesandten führt und Verderben im Land stiftet.“ Zugleich gebietet Allah auch die gewaltsame Ausbreitung des Islam, die durch den Dschihad geschieht, der gemeinhin „Heiliger Krieg“ genannt wird.

„Sechzig Prozent der Koranverse handeln von Djihad. … Der Djihad wurde zur grundlegenden Triebkraft des Islam.“ „Der Djihad ist die Motivation hinter fast jedem terroristischen Akt, der im Namen des Islam verübt wird.“ „Den Djihad finden wir im Koran als einen zwingenden Befehl an alle Muslime vor. Im Djihad geht es darum, Menschen, die den Islam nicht annehmen, zu unterwerfen. Zur Zeit Mohammeds wurde daher der Djihad regelmäßig gegen Christen und Juden praktiziert, wie auch gegen Menschen, die Götzen verehrten – gegen jeden, der sich nicht zum Islam bekehrte. ´Jene, die den Islam ablehnen, müssen getötet werden. Wenn sie sich (vom Islam) abkehren, ergreift sie, tötet sie, wo immer ihr sie findet (Sure 4,89)`“

Bereits unmittelbar nach Mohammeds Tod setzte unter den Kalifen (= Nachfolgern des Gottgesandten), den religiös-politischen Führern, eine gewaltige Expansion ein, um dem Gebot des Koran zu folgen, die Welt durch den Dschihad zum Islam zu bekehren. In fanatischer religiöser Begeisterung eroberten ihre Reiterheere in kurzer Zeit Palästina, Syrien, das mesopotamische Tiefland, das iranische Hochland, das heutige Pakistan und Afghanistan, dann Ägypten und ganz Nordafrika, sowie schließlich ganz Spanien, bis ihr weiteres Vordringen nach Europa von einem europäischen Heer unter Karl Martell in Südfrankreich gestoppt wurde.

In diesem Zusammenhang wurden dann leider auch Christen als Agenten der
Eroberer betrachtet und verfolgt.
Und, was immer gerne vergessen wird.
Wer stand eigentlich am Anfange einer Muslimbruderschaft, einer Al-Kaida
und einem IS?
War diese Radikalisierung nicht auch politisch erwünscht oder wurde sogar
aktiv unterstützt, um geostrategische Interessen durchzusetzen?

Zustimmung! Die radikale Potenz des Islam wird vom Westen für geostrategische Ziele instrumentalisiert.

Darf man das einer Religion vorwerfen oder sollte man hier viel eher die
Akteure mehr in den Fokus nehmen?

Beide.

Bist Du religiös?
Kannst Du mit Ideen einer geistigen Herrschaft über das materielle Sein
etwas anfangen?

Gerade weil ich religiös bin, habe ich persönlich die Frage, was der via "Erzengel Gabriel" Mohammed inspirierende Allah für ein Gott ist. Nach Christus ist Gott die Liebe - für alle Menschen, gleich welchen Glauben sie haben oder in welchen Irrungen sie sich befinden.
Bekanntlich gibt es nach der Bibel nicht nur gute Götter in den höheren Regionen.
Ist das der Gott der Liebe, der befiehlt, Andergläubige zu töten oder zu unterwerfen?

Die Gewalt ist auch im Islam nicht so zwingend veranlagt, wie das immer
dargestellt wird.
Wir dürfen eine spätere Radikalisierung dieses Glaubens durch Okkupation
und Intrige – wie zuvor begründet – nicht mit einer grundsätzlichen
immanenten Gewalt verwechseln.

Stimmt nicht. Siehe oben.

Die Araber waren über Jahrhunderte für ihre Toleranz und
Gastfreundschaft berühmt.

Teilweise. Da kam es immer auf die jeweilige Persönlichkeit des Herrschers an. Z. B. war während der Kreuzzüge Sultan Saladin ein sehr gebildeter und weiser Mann. Lessing hat ihm in seinem Drama "Nathan der Weise" ein Denkmal gesetzt. Man möchte sagen, er war gebildet und weise trotz des Islam, der als Unterwerfungsreligion unter den unerforschlichen Willen Allahs Erkenntnis- und Wissenschaftsfeindlich ist.

Ich kann auch mit dem reinen Prophetentum von Jesus nichts anfangen,

Das ist ein eigenes Thema.

erkenne aber die gewaltige Bilderflut im Kopf, die der Koran von Gott
erzeugt, als maßgeblich an.

Das solltest Du überdenken, s. o.

mfG
Falkenauge

Geschichte ergibt sich aus Überlieferungen ..

nereus @, Sonntag, 15.09.2019, 10:40 vor 444 Tagen @ Falkenauge 1590 Views

.. und da fragt sich wieder, wer hat was aus welchem Grund so geschrieben?

Hallo Falkenauge!

Du erwiderst auf meinen Einwand, daß die Buchreligionen durch Zahlung einer Steuer ihren Glauben weiter ausüben konnten:

Sofern er nicht vorher mangels Unterwerfung getötet wurde.

Da paßt jetzt etwas nicht.
Entweder hätte man sich unterwerfen müssen, was dann ja Annahme des Islam bedeutet oder man zahlt die Abgabe, und konnten weiter seinen Glauben leben.

Eine Radikalisierung war von Anfang an vorhanden. Da die in Medina ansässigen Juden den Islam und Mohammed in der Nachfolge biblischer Propheten nicht anerkannten, ging er schließlich kriegerisch gegen sie vor. „Besonders hart war das Los der Banu Koreiza, eines jüdischen Stammes, der mit Mohammeds mekkanischen Gegnern konspiriert hatte. ..

Das ist richtig und die Grausamkeit der Bestrafung war unterirdisch.
Aber der jüdische Stamm hatte gegen Mohammed konspiriert, wie Du selbst schreibst, und diese Rachekation erreichte dann das Ausmaß alttestamentarischer Größe.
Die Grabenschlacht war ja ein Angriff der Mekkaner gegen die Stadt Medina und diese wiederum hatten ihren Ursprung in vorherigen Auseinandersetzungen, wo die Anhänger Mohammeds erheblich unter Druck standen, siehe z.B. die erzwungene Auswanderung nach Yathrib (Medina), wobei auch das umstritten ist, denn andere Quellen sagen, daß er dort nur einen Streit schlichten sollte. Hier wiederum sagt jedoch die Legende, daß der jüdische Stamm Bani An-Nadir Mohammed mit einem Stein erschlagen wollte, worauf der Prophet die Juden aufforderte Yathrib (MIT ihren Gütern) zu verlassen.
Es jagte eine Intrige die andere und was wirklich geschah, läßt sich heute nicht mehr rekonstruieren.

Nach der Einnahme von Mekka 630 wurden die Juden und die Christen zu Feinden des „wahren Glaubens“ erklärt, die man bekriegen müsse, bis sich jeder Einzelne in demütigender Haltung dem Machtbereich des Islam unterwerfe und den muslimischen Siegern den Tribut entrichte. Die eigentlichen „Heiden“ dagegen haben nur die Wahl zwischen der Annahme des Islam oder dem Tod.

Erkläre mir bitte einmal, wie man das bedingungslose Unterwerfen unter eine fremde Religion gleichzeitig mit dem Gewähren des Ausübens eines fremden Glaubens auf eine Linie ziehen kann.
Nun kann man sicher die erzwungene Steuer (Dschizya) hinterfragen, aber über Abgaben in einem Forum, welches dem Debitismus huldigt – das ist keine Kritik – zu debattieren, hieße vermutlich Eulen nach Athen zu tragen.

Man muss also festhalten, dass Gewalt im Koran nicht verboten, sondern erlaubt und sogar geboten wird. Auch der meist unvollständig zitierte Vers 32 der 5. Sure „enthält nur ein Tötungsverbot der Muslime untereinander, das nicht gilt, wenn jemand einen Mord begeht oder Krieg gegen Allah und seinen Gesandten führt und Verderben im Land stiftet.“ Zugleich gebietet Allah auch die gewaltsame Ausbreitung des Islam, die durch den Dschihad geschieht, der gemeinhin „Heiliger Krieg“ genannt wird.

Der Vers 32 in Sure 5 lautet wie folgt:

Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Isrāʾīls vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben.

Woraus leitest Du hier ab, daß damit nur die Muslime gemeint sein sollen?
Der Versbeginn richtet sich ja gerade an die Kinder Israels, die über das Töten belehrt werden und sich offenbar dennoch nicht daran hielten.

„Sechzig Prozent der Koranverse handeln von Djihad. … Der Djihad wurde zur grundlegenden Triebkraft des Islam.“ „Der Djihad ist die Motivation hinter fast jedem terroristischen Akt, der im Namen des Islam verübt wird.“ „Den Djihad finden wir im Koran als einen zwingenden Befehl an alle Muslime vor. Im Djihad geht es darum, Menschen, die den Islam nicht annehmen, zu unterwerfen.

Wenn Du Dich so tief in die Materie gekniet hast, dürfte Dir aber auch aufgefallen sein, daß diese ausschließliche Interpretation von islamischen Gelehrten abgelehnt wird, denn das Wort bedeutet „Anstrengung auf dem Weg zu Gott“, was sowohl militärisch als auch als innerer Kampf gegen das widerstrebende Ich gedeutet werden kann.

Zur Zeit Mohammeds wurde daher der Djihad regelmäßig gegen Christen und Juden praktiziert, wie auch gegen Menschen, die Götzen verehrten – gegen jeden, der sich nicht zum Islam bekehrte. ´Jene, die den Islam ablehnen, müssen getötet werden. Wenn sie sich (vom Islam) abkehren, ergreift sie, tötet sie, wo immer ihr sie findet (Sure 4,89)`“

Der Vers 89 der Sure 4 lautet:

Sie möchten gern, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr (alle) gleich seiet. Nehmt euch daher von ihnen keine Vertrauten, bevor sie nicht auf Allahs Weg auswandern! Kehren sie sich jedoch ab, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch von ihnen weder Schutzherrn noch Helfer ..

Doch dieser mündet in Vers 90.

.. außer denjenigen, die sich einem Volk anschließen, zwischen dem und euch ein Abkommen besteht, oder die zu euch gekommen sind, weil ihre Brüste beklommen sind, gegen euch zu kämpfen oder gegen ihr (eigenes) Volk zu kämpfen. Und wenn Allah gewollt hätte, hätte Er ihnen wahrlich Gewalt über euch gegeben, und dann hätten sie gegen euch wahrlich gekämpft. Wenn sie sich jedoch von euch fernhalten und dann nicht gegen euch kämpfen, sondern Frieden anbieten, so hat euch Allah keine Veranlassung gegeben, gegen sie (vorzugehen).

Auch hier steht neben dem Tötungsgebot gleichzeitig das Friedensangebot,
d.h., wer den Muslimen ihren Glauben läßt, denn dürfen die Muslime auch nicht anrühren. Erst wenn bewußt gegen den Glauben vorgegangen wird, darf Gewalt angewendet werden.

Interessanterweise zitierst Du immer nur die Gewaltaufrufe, aber die Friedensbereitschaft bleibt unerwähnt. Wie wäre es denn mal damit (Sure 29, Vers 45):

Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift; es sei denn auf die beste Art und Weise. Ausgenommen davon sind jene, die ungerecht sind. Und sprecht: "Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt wurde und was zu euch herabgesandt wurde; und unser Gott und euer Gott ist Einer; und Ihm sind wir ergeben."

Du: Bereits unmittelbar nach Mohammeds Tod setzte unter den Kalifen (= Nachfolgern des Gottgesandten), den religiös-politischen Führern, eine gewaltige Expansion ein, um dem Gebot des Koran zu folgen, die Welt durch den Dschihad zum Islam zu bekehren. In fanatischer religiöser Begeisterung eroberten ihre Reiterheere in kurzer Zeit Palästina, Syrien, das mesopotamische Tiefland, das iranische Hochland, das heutige Pakistan und Afghanistan, dann Ägypten und ganz Nordafrika, sowie schließlich ganz Spanien, bis ihr weiteres Vordringen nach Europa von einem europäischen Heer unter Karl Martell in Südfrankreich gestoppt wurde.

Ja, hier wurde der Glaube, der offenbar die Massen versammeln konnte, für militärische Feldzüge mißbraucht.
Nur und unter welcher moralischen Flagge zogen eigentlich die Spanier nach Amerika und alle Kolonisten nach ihnen in die weite Welt, um die „Fremden“ zu missionieren?
In den Weltkriegen segneten Pastoren beide Seiten sich gegenüberstehender Truppen.
Hallo! Ist da wer?
Müssen wir jetzt alle Bibeln verbrennen, weil dort auch Stellen von Gewalt zu finden sind?

Die radikale Potenz des Islam wird vom Westen für geostrategische Ziele instrumentalisiert.

Diese sogenannte radikale Potenz kitzeln interessierte Kreise aus fast jedem Menschen heraus, wenn sie es nur geschickt genug anstellen.
Eine gebürtige Rumänin hat mir erschüttert davon berichtet, wie Menschen, die friedlich viele Jahrzehnte nebeneinander gelebt haben, im Jugoslawienkrieg gegeneinander aufgehetzt wurden. Da war es am Ende völlig Banane, ob man Muslim, orthodoxer Christ oder Atheist gewesen war.

Gerade weil ich religiös bin, habe ich persönlich die Frage, was der via "Erzengel Gabriel" Mohammed inspirierende Allah für ein Gott ist. Nach Christus ist Gott die Liebe - für alle Menschen, gleich welchen Glauben sie haben oder in welchen Irrungen sie sich befinden.

Das dürfte ja wohl aus dem Inhalt des Koran eindeutig hervor gehen.
Die Bezüge zum AT und NT sind evident, nur werden eben diverse „Ereignisse“ ein wenig anders interpretiert.
Aber, wenn wir schon einmal beim Thema sind, wie vereinbart sich eigentlich der Rachegott Jahwe des AT mit dem Gott der Liebe im NT?

Bekanntlich gibt es nach der Bibel nicht nur gute Götter in den höheren Regionen.
Ist das der Gott der Liebe, der befiehlt, Andersgläubige zu töten oder zu unterwerfen?

Siehe dazu eben das eben Gefragte.

.. zur Gastfreundschaft ..

Da kam es immer auf die jeweilige Persönlichkeit des Herrschers an. z. B. war während der Kreuzzüge Sultan Saladin ein sehr gebildeter und weiser Mann. Lessing hat ihm in seinem Drama "Nathan der Weise" ein Denkmal gesetzt. Man möchte sagen, er war gebildet und weise trotz des Islam, der als Unterwerfungsreligion unter den unerforschlichen Willen Allahs Erkenntnis- und Wissenschaftsfeindlich ist.

Die Toleranz wird immer durch die sie „lebenden“ Menschen repräsentiert.
Nur ist eben so, daß Fremde (allgemein gesagt) im Koran nur dann angegriffen werden, wenn sie den Muslimen ihren Glauben verwehren, ansonsten können sie machen, was sie wollen.

Ich schrieb: .. erkenne aber die gewaltige Bilderflut im Kopf, die der Koran von Gott erzeugt, als maßgeblich an.

Du antwortest: Das solltest Du überdenken, s. o.

Hast Du wirklich verstanden, was ich damit sagen wollte?

Während im NT, Jesus als Stellvertreter Gottes fungiert und später (nach seinem irdischen Tod / Auferstehung) über die Dreifaltigkeit mit der „Person“ Gottes verschmilzt, besteht der Koran auf der Allmacht Gottes (Allahs).
Im NT ist der „Vater“ nur eine immer wiederkehrende „Randnotiz“, wenn ich das jetzt so verkürzt einmal ausdrücken darf, die zwar im Hintergrund die Fäden zieht, aber von der Person Jesus hell überstrahlt wird.
Im Islam werden dagegen die Positionen vertauscht, in dem diesmal der Vater (der diesen Begriff im Islam aber so nicht repräsentiert) vollends ins Rampenlicht tritt und Jesus nur sein Prophet gewesen sein soll.
Ich akzeptiere das als Christ so nicht, weil ohne die Auferstehung die christliche Botschaft in sich zusammenfällt, aber es ist in jedem Fall beeindruckend, wie man das Thema auch von einer anderen Seite – die es unterm Strich ja nicht einmal ist – angehen kann.
Ohne seine Wundertaten wäre Jesus kaum erhört worden, denn erst sie haben ihn die Scharen von Menschen zugeführt, die dann auch deren Ohren und Herzen öffneten.
Im Gegensatz dazu steht Mohammed, der definitiv keine Wunder vollbrachte, aber durch den „wortgewaltigen“ Koran die Leute in seinen Bann zog.

Das ist der geistige Hintergrund, der bei mir über Debatten um Religionen mitschwingt und deshalb reagiere ich auch leicht allergisch, wenn dann die Elefanten mit ihrem Gebrülle den zarten Pfand des Verständnisses zertrampeln, so daß am Ende auf beiden Seiten nur noch Frust verbleibt.
Und genau das ist dann auch der Einsprung für die wirklichen Menschenverächter, die in großer Freude sind, wenn ihnen alle Türen für ihre verführerischen Botschaften aufgesperrt werden.

Nichtsdestoweniger schätze ich sehr den sachlichen Disput mit Dir darüber, auch wenn wir offenbar verschiedene Auffassungen vertreten.
Du zwingst mich mal wieder über die Bücher zu gehen, was auch nicht zu verachten ist. [[zwinker]]

mfG
nereus

Äußerst interessant, Dein Statement, - aber ich differenziere hier

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 15.09.2019, 13:04 vor 444 Tagen @ nereus 1466 Views

Es ist eines, über historische Fakten zu diskutieren, und es ist was anderes, sich darüber in Interpretationen und Schlussfolgerungen zu ergehen.

Bleiben wir mal beim Ersten:
Ich zitiere:
„Besonders hart war das Los der Banu Koreiza, eines jüdischen Stammes, der mit Mohammeds mekkanischen Gegnern konspiriert hatte."

Du schreibst darauf:
"Das ist richtig und die Grausamkeit der Bestrafung war unterirdisch.
Aber der jüdische Stamm hatte gegen Mohammed konspiriert, wie Du selbst schreibst, und diese Racheaktion erreichte dann das Ausmaß alttestamentarischer Größe."

Schön. Du hast mich dadurch neugierig gemacht. Das ist etwas, was ich im Detail nichts so gekannt habe. Dann beginnt man, die Tante google zu befragen. Und irgendwann kommt man drauf, dass diese Geschichte betreff dieses jüdischen Stammes immer nur von arabischer Seite dargestellt wird. Ich frage mich, warum die Juden darüber keine Aufzeichnungen haben.

An diesem Beispiel will ich eines klarstellen (aus meiner Sicht natürlich):

Diskussionen um geschichtliche Vorgänge sind oftmals kompliziert, komplex und nicht besonders einfach. Aber sie sind notwendig. Damit nicht das untermauert wird, was schon Voltaire gesagt hat:
"Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat"

Die Verfälschung der Geschichte ist das Grundübel unserer Zeit. Daraus entstehen nicht nur Verwirrungen, sondern manchmal auch Kriege.

Deshalb interessiere ich mich über alles, was die Geschichte transparent und glaubhaft, vor allem verständlich macht.

Diese Fakten aus der Geschichte zusammenzufügen, zu interpretieren und daraus Schlüsse zu ziehen, das ist ein viel komplexeres Thema, zumal da auch die persönliche Weltanschauung mitspielt. Da muss man argumentieren, Gegenargumente überdenken, usw.

Fest steht, das geht nicht in so einem Forum, da mus man einander gegenübersitzen und in Kauf nehmen, dass es nächtelang dauert, bis man überhaupt zu einem Konsens kommt. Sofern man überhaupt zu einem Konsens kommt.

Verstehst Du nun, warum ich auf die weiterführende Diskussion nicht eingehe?
Ich zitiere Dich:
"Woraus leitest Du hier ab,..."

Glaub mir, es bringt nichts. Wir haben noch genug damit zu tun, um das, was sich mal früher ereignet hat, objektiv und unparteiisch festzuklopfen. Solange das nicht abgehakt ist, empfinde ich jede Interpretation der Fakten so ähnlich wie den Neger-Boxkampf im Tunnell.

Denke, jeder sollte sich darum bemühen, die Leerstellen in den Geschichtsbüchern mit Wahrheit zu füllen. Es ist der einzige Weg zum dauerhaften Frieden. Falschinterpretationen sind die Grundlage für jedwelche Konflikte.

Komplex

Falkenauge @, Montag, 16.09.2019, 22:07 vor 443 Tagen @ nereus 1231 Views

Hallo nereus,

Du erwiderst auf meinen Einwand, daß die Buchreligionen durch Zahlung
einer Steuer ihren Glauben weiter ausüben konnten:

Sofern er nicht vorher mangels Unterwerfung getötet wurde.

Da paßt jetzt etwas nicht.
Entweder hätte man sich unterwerfen müssen, was dann ja Annahme des
Islam bedeutet oder man zahlt die Abgabe, und konnten weiter seinen Glauben
leben.

Gemeint ist, sofern man sich nicht der Abgabe und den damit verbundenen weiteren Demütigungen unterworfen hat. Dann folgten oft barbarische Strafen wie Händeabhacken etc bis zur Kreuzigung.

Zur Geschichte des Islam empfehle ich Dir dringend einen Aufsatz des Althistorikers Prof. Egon Flaig in der FAZ:
https://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/essay-der-islam-will-die-welteroberu...

Nach der Einnahme von Mekka 630 wurden die Juden und die Christen zu
Feinden des „wahren Glaubens“ erklärt, die man bekriegen müsse, bis
sich jeder Einzelne in demütigender Haltung dem Machtbereich des Islam
unterwerfe und den muslimischen Siegern den Tribut entrichte. Die
eigentlichen „Heiden“ dagegen haben nur die Wahl zwischen der Annahme
des Islam oder dem Tod.

Erkläre mir bitte einmal, wie man das bedingungslose Unterwerfen unter
eine fremde Religion gleichzeitig mit dem Gewähren des Ausübens eines
fremden Glaubens auf eine Linie ziehen kann.
Nun kann man sicher die erzwungene Steuer (Dschizya) hinterfragen, aber
über Abgaben in einem Forum, welches dem Debitismus huldigt – das ist
keine Kritik – zu debattieren, hieße vermutlich Eulen nach Athen zu
tragen.

Ich habe geschrieben, dass "sich jeder Einzelne in demütiger Haltung dem Machtbereich des Islam unterwerfen musste.

Man muss also festhalten, dass Gewalt im Koran nicht verboten, sondern
erlaubt und sogar geboten wird. Auch der meist unvollständig zitierte Vers
32 der 5. Sure „enthält nur ein Tötungsverbot der Muslime
untereinander, das nicht gilt, wenn jemand einen Mord begeht oder Krieg
gegen Allah und seinen Gesandten führt und Verderben im Land stiftet.“
Zugleich gebietet Allah auch die gewaltsame Ausbreitung des Islam, die
durch den Dschihad geschieht, der gemeinhin „Heiliger Krieg“ genannt
wird.

Der Vers 32 in Sure 5 lautet wie folgt:

Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Isrāʾīls vorgeschrieben:
Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen)
oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle
Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er
alle Menschen am Leben erhält. Unsere Gesandten sind bereits mit klaren
Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich
maßlos auf der Erde geblieben.

Woraus leitest Du hier ab, daß damit nur die Muslime gemeint sein
sollen?
Der Versbeginn richtet sich ja gerade an die Kinder Israels, die über das
Töten belehrt werden und sich offenbar dennoch nicht daran hielten.

Ja, da ist ein Fehler in dem Zitat: Es ist ein Tötungsverbot nicht für Muslime untereinander, sondern für die Israelis. Aber worauf es ankommt ist, dass es nicht ein allgemeines Tötungsverbot ist, wie verkürzt behauptet wird.

> „Sechzig Prozent der Koranverse handeln von Djihad. … Der Djihad
[quote]wurde zur grundlegenden Triebkraft des Islam.“ „Der Djihad ist die
Motivation hinter fast jedem terroristischen Akt, der im Namen des Islam
verübt wird.“ „Den Djihad finden wir im Koran als einen zwingenden
Befehl an alle Muslime vor. Im Djihad geht es darum, Menschen, die den
Islam nicht annehmen, zu unterwerfen.

Wenn Du Dich so tief in die Materie gekniet hast, dürfte Dir aber auch
aufgefallen sein, daß diese ausschließliche Interpretation von
islamischen Gelehrten abgelehnt wird, denn das Wort bedeutet „Anstrengung
auf dem Weg zu Gott“, was sowohl militärisch als auch als innerer Kampf
gegen das widerstrebende Ich gedeutet werden kann.[/quote]

Ja, es gibt den inneren und den äußeren Djihad. Aber der innere spielt de facto nur eine geringe Rolle und der militärische ist zur beherrschenden Kraft geworden, gerade auch durch das Vorbild der Taten Mohammeds, die neben dem Koran als Sunnah in die Vorschriften des islamischen Rechts, der Scharia , eingegangen sind. Allah hat den Menschen unter bestimmten Umständen das Recht übertragen zu töten, so den Kämpfern im Dschihad, die das Recht haben, ihre Feinde zu eliminieren. Die Mudschahedin (die den Dschihad Ausübenden) wurden dabei zur treibenden Kraft der islamischen Glaubens- und Kampfgemeinschaft. Ihnen steht für ihren Einsatz im Dschihad das Recht auf vier Fünftel der Kriegsbeute zu, und sie haben als Einzige die Gewissheit, beim Tod im Dschihad als shahÄ«d sofort den Eintritt ins Paradies zu erhalten, da sie als „Gläubige“ einen Vertrag mit Allah geschlossen haben.

Auf die von Dir zitierten Koran-Suren kann ich im Moment aus Zeitgründen nicht eingehen, weil man dabei immer berücksichtigen muss, welche Stellen spätere sind als die anderen und diesen insoweit bei Widerspruch vorgehen - so die überwiegende Auslegungsregel.
Mark A. Gabriel, früherer Professor für Islamische Geschichte an der Azhar-Universität in Kairo, der angesehensten Universität des Nahen Ostens, macht darauf aufmerksam, dass der Koran im Laufe von 22 Jahren entstanden ist, in denen Mohammed, seine Anhänger und der Islam sich von einer friedlichen Religionsgemeinschaft zu einer religiös-politischen Kampfgemeinschaft entwickelt haben.

Gerade weil ich religiös bin, habe ich persönlich die Frage, was
der via "Erzengel Gabriel" Mohammed inspirierende Allah für ein Gott ist.
Nach Christus ist Gott die Liebe - für alle Menschen, gleich welchen
Glauben sie haben oder in welchen Irrungen sie sich befinden.

Das dürfte ja wohl aus dem Inhalt des Koran eindeutig hervor gehen.
Die Bezüge zum AT und NT sind evident, nur werden eben diverse
„Ereignisse“ ein wenig anders interpretiert.

Was hier eindeutig aus dem Koran hervorgehen soll, ist mir schleierhaft.

Aber, wenn wir schon einmal beim Thema sind, wie vereinbart sich
eigentlich der Rachegott Jahwe des AT mit dem Gott der Liebe im NT?

Der Jahwe des ATs ist nicht der Gott des Christentums.

Die Toleranz wird immer durch die sie „lebenden“ Menschen
repräsentiert.
Nur ist eben so, daß Fremde (allgemein gesagt) im Koran nur dann
angegriffen werden, wenn sie den Muslimen ihren Glauben verwehren,
ansonsten können sie machen, was sie wollen.

Was zu bestreiten ist und von der Geschichte widerlegt wird (s. Prof. Egon Flaig)

Ich schrieb: .. erkenne aber die gewaltige Bilderflut im Kopf, die der
Koran von Gott erzeugt, als maßgeblich an.

Du antwortest: Das solltest Du überdenken, s. o.

Hast Du wirklich verstanden, was ich damit sagen wollte?

Während im NT, Jesus als Stellvertreter Gottes fungiert und später (nach
seinem irdischen Tod / Auferstehung) über die Dreifaltigkeit mit der
„Person“ Gottes verschmilzt, besteht der Koran auf der Allmacht Gottes
(Allahs).
Im NT ist der „Vater“ nur eine immer wiederkehrende „Randnotiz“,
wenn ich das jetzt so verkürzt einmal ausdrücken darf, die zwar im
Hintergrund die Fäden zieht, aber von der Person Jesus hell überstrahlt
wird.
Im Islam werden dagegen die Positionen vertauscht, in dem diesmal der
Vater (der diesen Begriff im Islam aber so nicht repräsentiert) vollends
ins Rampenlicht tritt und Jesus nur sein Prophet gewesen sein soll.
Ich akzeptiere das als Christ so nicht, weil ohne die Auferstehung die
christliche Botschaft in sich zusammenfällt, aber es ist in jedem Fall
beeindruckend, wie man das Thema auch von einer anderen Seite – die es
unterm Strich ja nicht einmal ist – angehen kann.
Ohne seine Wundertaten wäre Jesus kaum erhört worden, denn erst sie
haben ihn die Scharen von Menschen zugeführt, die dann auch deren Ohren
und Herzen öffneten.
Im Gegensatz dazu steht Mohammed, der definitiv keine Wunder vollbrachte,
aber durch den „wortgewaltigen“ Koran die Leute in seinen Bann zog.

Bilderflut Allahs. Ist Allah der Vatergott des Christentums, nur dass er keinen Sohn und keinen Heiligen Geist neben sich hat?
Ich bezweilfle das.

Das ist der geistige Hintergrund, der bei mir über Debatten um Religionen
mitschwingt und deshalb reagiere ich auch leicht allergisch, wenn dann die
Elefanten mit ihrem Gebrülle den zarten Pfand des Verständnisses
zertrampeln, so daß am Ende auf beiden Seiten nur noch Frust verbleibt.
Und genau das ist dann auch der Einsprung für die wirklichen
Menschenverächter, die in großer Freude sind, wenn ihnen alle Türen für
ihre verführerischen Botschaften aufgesperrt werden.

Diese Einstellung ehrt Dich. Aber ich glaube nicht, dass man sich durch religionstheoretische Interpretationen überhaupt verständigen kann, sondern nur über die reine Menschlichkeit, mit der man den Muslimen begegnet. Sie schafft eine Verständigung - oder nicht.
Die einfachen Muslime sind den Vorgaben der Imame und Herrscher ausgeliefert, die oft aus ganz anderen Motiven kommen.

Nichtsdestoweniger schätze ich sehr den sachlichen Disput mit Dir
darüber, auch wenn wir offenbar verschiedene Auffassungen vertreten.
Du zwingst mich mal wieder über die Bücher zu gehen, was auch nicht zu
verachten ist. [[zwinker]]

Ganz meinerseits!

MfG
Falkenauge

noch ein paar Antworten

nereus @, Dienstag, 17.09.2019, 08:59 vor 442 Tagen @ Falkenauge 1209 Views

Hallo Falkenauge!

Du schreibst: Gemeint ist, sofern man sich nicht der Abgabe und den damit verbundenen weiteren Demütigungen unterworfen hat. Dann folgten oft barbarische Strafen wie Händeabhacken etc bis zur Kreuzigung.

Barbarei bezüglich der Strafen - gar keine Frage.
Nur ganz straflos bleibt es bis heute nicht, wenn man keine Steuern zahlt.

Zum Aufsatz von Professor Flaig.

Er eröffnet mit einer Ansage der Muslim-Bruderschaft.
Das wäre in etwa so, als wenn man für das Christentum erst ein Mal eine Lichtgestalt [[ironie]] wie Tomás de Torquemada oder die Bartholomäusnacht heranzieht. Das kann man machen, aber inwiefern das jemand die Evangelien nahe bringt, lasse ich einmal dahin gestellt.

Ich hatte zuvor schon auf die sonderbare Rolle der Muslimbrüder in der Geo-Politik verwiesen.
Eine ähnliche Funktion gedachten die Hinterzimmler offenbar den Nazis zu.

Dann spricht er über den Dschihad und schreibt: Lautete der Missionsauftrag Jesu, alle Völker zu bekehren, ihnen aber ihre politische Ordnung zu lassen, so besteht das Ziel des Islam darin, alle Nichtmuslime politisch zu unterwerfen, ihnen aber ihre Religion zu lassen, falls es Buchreligionen sind.

Wenn er den Islam heranzieht, dann sollte er diesen konsequenterweise mit dem Christentum vergleichen. Wurden seinerzeit nicht alle Kriege, Okkupationen und Kolonialisierungen der Europäer in die unschuldige christliche Botschaft gehüllt?
Dazu zitiert er die Sure 9 und Vers 29, wo es heißt:

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde –, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!

Wie interpretationsbedürftig das ist, ergänzt er gleich kurz danach mit seinem Hinweis auf die Schiiten, die das nur für voll nehmen, wenn man sie angreift.
Danach wird allgemein über Machtpolitik referiert, die man jeder Religion vorwerfen könnte, dabei jedoch unterschlägt, daß es die Menschen sind, die diese Botschaften zu ihrem Nutzen interpretieren.
Spannend wird es allerdings hier:

Die Kriegsregeln des Dschihad sind flexibel. Von der Schonung über Massenversklavung bis zur massenhaften Tötung ist nach Khadduri alles möglich, genau wie bei Griechen und Römern. Das unterscheidet die heiligen Kriege des Islam fundamental von denjenigen des alttestamentlichen Israel, welche vorsahen, daß außerhalb Israels alles Männliche zu töten, auf israelischem Boden hingegen alles Lebendige überhaupt zu vernichten war (Deuteronom. 20, 10-20). Wir pflegen uns darüber zu empören, was die Kreuzfahrer 1099 in Jerusalem anrichteten. Indes, die Kreuzfahrer handelten nach gängigem Kriegsrecht; muslimische Eroberer taten derlei unentwegt und überall: 698 traf es Karthago, 838 Syrakus; der berüchtigte Wesir des Kalifats von Córdoba ..

So so, alles ist möglich.
Und der fundamentale Unterschied zu den Altestamentlern seinerzeit ist, das dort nur eines möglich war – das bedingungslose Töten.
Bei den barbarischen Muslimen hatte man die Chance „nur“ versklavt oder sogar verschont zu werden, "anderswo" gab es die Alternative praktisch nicht.
Das ist doch mal ein Augenöffner, oder? [[top]]

..

Wieder Du: Ja, es gibt den inneren und den äußeren Djihad. Aber der innere spielt de facto nur eine geringe Rolle und der militärische ist zur beherrschenden Kraft geworden, gerade auch durch das Vorbild der Taten Mohammeds, die neben dem Koran als Sunnah in die Vorschriften des islamischen Rechts, der Scharia , eingegangen sind. Allah hat den Menschen unter bestimmten Umständen das Recht übertragen zu töten, so den Kämpfern im Dschihad, die das Recht haben, ihre Feinde zu eliminieren. Die Mudschahedin (die den Dschihad Ausübenden) wurden dabei zur treibenden Kraft der islamischen Glaubens- und Kampfgemeinschaft. Ihnen steht für ihren Einsatz im Dschihad das Recht auf vier Fünftel der Kriegsbeute zu, und sie haben als Einzige die Gewissheit, beim Tod im Dschihad als shahÄ«d sofort den Eintritt ins Paradies zu erhalten, da sie als „Gläubige“ einen Vertrag mit Allah geschlossen haben.

Wo wir uns in jedem Falle einig sind, das ist die gemeinsame Ablehnung der barbarischen Strafen, die z.T. heute noch zelebriert werden. Systematisches Quälen ist unmenschlich und wird meines Wissens nur von einer Religion tatsächlich legitimiert.
Das ist aber NICHT der Islam, der sich auf den Koran berufen kann!
Und wann der Dschihad tatsächlich zum Töten gemäß Koran aufrief, scheint offenbar auch im Islam umstritten, siehe zuvor Gesagtes.
Der nebulöse Steinigungsvers, an dem sich manche hochziehen, scheint nie existiert zu haben und wurde vermutlich nur als Legitimation benutzt.
Und wenn Du mir dann die Mudschahedin anbietest, dann retourniere ich mit BrzeziÅ„ski, der diese Gotteskrieger für seine Dienste einspannte.
Du bist klug genug, um zu wissen, daß man auf geopolitischen Eis beim Kampf um die Wahrheit überwiegend auf verlorenem Posten steht.

Mark A. Gabriel, früherer Professor für Islamische Geschichte an der Azhar-Universität in Kairo, der angesehensten Universität des Nahen Ostens, macht darauf aufmerksam, dass der Koran im Laufe von 22 Jahren entstanden ist, in denen Mohammed, seine Anhänger und der Islam sich von einer friedlichen Religionsgemeinschaft zu einer religiös-politischen Kampfgemeinschaft entwickelt haben.

Das werde nicht einmal in Abrede stellen, weil zwischen niedergeschriebener Idee und praktischem Handeln sehr oft ein weites Feld liegt.
Die Kommunisten, die die ganze Welt befrieden und glücklich machen wollten, können davon ein Lied singen.

Was hier eindeutig aus dem Koran hervorgehen soll, ist mir schleierhaft.

Dann muß ich meine Ansage wiederholen. Die Bezüge zum AT und NT sind evident, nur werden eben diverse „Ereignisse“ ein wenig anders interpretiert.
Dort findet man fast alle wichtigen Gestalten und Ereignisse des AT und Jesus spielt eine wichtige Hauptrolle.
DAS war es, was mich beim ersten Lesen ziemlich überrascht und auch fasziniert hat.

Der Jahwe des ATs ist nicht der Gott des Christentums.

Da bin ich sogar bei Dir.
Dennoch das ist eine sehr mutige Ansage, die Du einmal einem offiziellen Vertreter einer katholischen oder evangelischen Kirche vortragen solltest oder wenn Du es richtig knackig haben willst, begibst Du Dich dazu in eine Synagoge.
Aber bitte alle Frage-Antwort Situationen auf Handy oder Smartphone aufnehmen. Wir wollen schließlich etwas davon haben. [[zwinker]]

Was zu bestreiten ist und von der Geschichte widerlegt wird (s. Prof. Egon Flaig)

Ich lasse das jetzt einmal so stehen, weil es ja nicht völlig falsch ist, mir aber in seinem Absolutheitsanspruch missfällt.

Bilderflut Allahs. Ist Allah der Vatergott des Christentums, nur dass er keinen Sohn und keinen Heiligen Geist neben sich hat?
Ich bezweifele das.

Mein lieber Falkenauge, hast Du den Koran wirklich gelesen?
Ich hatte zuvor, wenn auch sehr stark verkürzt, den Unterschied zwischen NT und Koran erläutert und jeder, der beide Werke kennt, würde mir weitestgehend zustimmen, weil es inhaltlich korrekt ist, was ja nicht bedeutet, daß man mit dem ganzen Inhalt einverstanden ist.
Was ich übrigens auch getan habe, mit meinem Verweis auf die Kreuzigung und die Auferstehung, die nun offenbar im Grabtuch von Turin sogar ein naturwissenschaftliches Fundament bekommen zu scheint.
Zum Entsetzen aller Atheisten – ach, was ist das schön! [[freude]] [[freude]]

Ich finde es zumindest bemerkenswert wenn Dir die Nähe der Bibelgestalten im Koran nicht aufgefallen sein soll, aber ich möchte Dir auch nichts unterstellen.

Aber ich glaube nicht, dass man sich durch religionstheoretische Interpretationen überhaupt verständigen kann, sondern nur über die reine Menschlichkeit, mit der man den Muslimen begegnet. Sie schafft eine Verständigung - oder nicht.

Das unterschreibe ich jetzt zu 100 %.

Die einfachen Muslime sind den Vorgaben der Imame und Herrscher ausgeliefert, die oft aus ganz anderen Motiven kommen.

Ich habe mich mit einfachen Muslimen (wenn sie deutsch sprachen) bestens unterhalten, auch über ihre Religion, doch ich habe nicht versucht sie zu missionieren.
Sie waren anders, aber respektvoll.
Das mag tatsächlich nicht für alle gelten, doch diese Besonderheiten begleiten alle Religionen und Ideologien. Sobald es fanatisch wird, kann man die Moral vergessen.

Ich schlage vor, wir lassen das jetzt langsam ausklingen, weil im Prinzip jeder seine Sichtweisen vorgetragen hat.
Ich bin ziemlich sicher, daß wir uns bei diesem Thema an anderer Stelle wieder begegnen. [[zwinker]]

mfG
nereus

Widerspruch

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Donnerstag, 12.09.2019, 14:41 vor 447 Tagen @ nereus 2999 Views

Der Islam hat sich nicht deshalb radikalisiert weil er von Hause aus so
ist – auch wenn diese dämliche Parole unendlich wiederholt wird –
sondern weil man seit 30 Jahren systematisch die Lebensgrundlagen der
Bewohner dieser Gebiete zerstört.
Auf diese perfide Art wird wurde auch der Flüchtlingsstrom losgetreten,
der mit aller Gewalt den alten Kontinent verändern soll.

Lieber @nereus,

mit "man" sind vermutlich die Staaten der "westlichen Wertegemeinschaft" gemeint, richtig? Fall dem so sein sollte, möchte ich widersprechen. Das "der Westen", allen voran die Hegemonialmacht USA, seit Jahrzehnten versucht, seine globalen herrschaftlichen Ansprüche mit dem Einsatz von Militär und Geheimdiensten sicherzustellen, steht außer Frage.

Das aber die Radikalisierung des Islam ausschließlich vor diesem Hintergrund zu sehen sein sollte, halte ich für zu einseitig gedacht. Wer sich die vielen Bücher Peter Scholl-Latours zu Gemüte geführt hat, wird auch andere Erklärungen finden können. Die Geschichte des Islam ist durch ein ständiges Wechselspiel zwischen eher gemäßigten und fundamentalen Bewegungen gekennzeichnet. Die globalen Machtspiele der westlichen Eliten können vielleicht als ein Impuls für das Erstarken der ultra-religiösen Anhänger angesehen werden, nicht aber als (alleinige) Ursache dieses religiösen Erwachens.

LG, Otto

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Was sucht Nereus am Meeresboden?

mabraton @, Donnerstag, 12.09.2019, 15:14 vor 447 Tagen @ nereus 3304 Views

Hallo nereus,

eigene Pfade sind nur hilfreich wenn man den Wald noch im Blick hat.
Du bist generell ein belesener und gut inormierter Mensch.

Der Islam hat sich nicht deshalb radikalisiert weil er von Hause aus so
ist – auch wenn diese dämliche Parole unendlich wiederholt wird –

Diesen Satz von Dir zu lesen kann ich kaum glauben oder wurde Dein Account gehacked?

Hier, in 2 Tagen zu lesen und man ist über die wichtigsten Eckpfeiler des Aufstiegs des unheilvollen Waisen Namens "Mohammed" informiert.

https://www.atheisten-info.at/downloads/geschichte_mohammeds_0.99a.pdf

Original, basierend auf Bill Warners Untersuchungen von Sira, Hadithen und dem Koran.

Understand Islam through the story of its founder Mohammed

Ich hoffe nach dieser Lektüre ein solches Straßengeschwätz von Dir nicht mehr lesen zu müssen.

Beste Grüße
mabraton

Ich hätte da eine richtig gute Idee. ;-)

nereus @, Donnerstag, 12.09.2019, 15:59 vor 447 Tagen @ mabraton 3222 Views

Hallo mabraton!

Du schreibst: Diesen Satz von Dir zu lesen kann ich kaum glauben oder wurde Dein Account gehacked?

Nein, so in etwa schreibe ich hier seit vielen Jahren zum Thema.
Dabei geht es nicht um die völlig irre und unkontrollierte Migration einer Globalisierungsmafia, sondern speziell um das Thema Religion.

Hier, in 2 Tagen zu lesen und man ist über die wichtigsten Eckpfeiler des Aufstiegs des unheilvollen Waisen Namens "Mohammed" informiert.
https://www.atheisten-info.at/downloads/geschichte_mohammeds_0.99a.pdf
Original, basierend auf Bill Warners Untersuchungen von Sira, Hadithen und dem Koran.

Bester @mabraton, was soll ich damit?
Du verweist auf eine Atheisten-Info, wo schon im Adressname die Botschaft überbracht wird.
Was glaubst Du, wie fair Atheisten über Religionen sprechen werden?
Sie bekämpfen sie und werden alles tun, um recht zu behalten.
Sie werden Wahres und Unwahres miteinander vermengen und diesen ungenießbaren Brei dann über die Köpfe der Leser gießen.

Das wäre in etwa so, als würde ich Richard Dawkins heranziehen, um etwas Substanzielles über Intelligent Design zu erfahren.
Genauso gut könnte ich Frau Kahane zur AfD befragen und dann verkünden, was es mit dieser Partei auf sich hat. [[freude]]

Ich hoffe nach dieser Lektüre ein solches Straßengeschwätz von Dir nicht mehr lesen zu müssen.

Wir sind hier nicht bei der Antifa, Herrn Maaß oder Frau Will, sondern wir diskutieren Ansichten auf dem gelben Sofa, daß uns dankenswerter Weise Jükü hinterlassen hat und welches nun von einem recht unaufgeregt agierenden Team – nochmals einen herzlichen Dank an dieser Stelle [[top]] - weiter als „Sitzgelegenheit“ zur Verfügung gestellt wird.

Wir können uns aber ggf. auf folgende Abmachung einlassen.
Ich lese dieses Werk, wenn Du mir zusicherst dafür den Koran zu lesen.
Dabei wäre es sehr hilfreich zuvor das Alte und das Neue Testament zu "studieren", damit sich diverse Sinnzusammenhänge erschließen.

Machen wir diesen Deal?
Wir wollen ja schießlich wissen, worüber wir reden, oder? [[zwinker]]

mfG
nereus

Lesen - nicht plappern

mabraton @, Donnerstag, 12.09.2019, 16:19 vor 447 Tagen @ nereus 3035 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 12.09.2019, 16:22

Hallo nereus,

umso schlimmer wenn Du seit Jahren lieber im Nebel rumirrst anstatt Dich mal vernünftig zu informieren.

Der Link des PDFs hat nichts mit dem Ursprung zu tun. Das hättest Du nach 2 Minuten rausfinden können. Mein Hinweis auf die Originalseite ist auch im Beitrag. Die Arbeit von Bill Warner sollte Dir mindestens bekannt sein, wenn Du einigermaßen im Thema bist.

Du bist halt AUCH ein Wirrkopf.

Den Koran habe ich gelesen. Nicht komplett aber die wesentlichen Passagen. Entscheidender für das Islam-Verständnis sind aber Sirah und Hadithen. Da sind die Zusammenfasuungen von Hamed Abdel-Sammad und Bill Warner zu empfehlen.

Du kannst machen was Du willst. Dein "Angebot" ist nur Gehampel.

Beste Grüße
mabraton

Jetzt hör mir mal gut zu.

nereus @, Donnerstag, 12.09.2019, 16:25 vor 447 Tagen @ mabraton 3282 Views

Hallo mabraton!

So wie Du hier auftrittst, werde ich garantiert nicht mir Dir weiter über eine Angelegenheit palavern von der Du offenbar keinen blassen Schimmer hast.

mit nach wie vor freundlichen Grüßen
nereus

Das ist Deiner einziger Ausweg!

mabraton @, Donnerstag, 12.09.2019, 16:29 vor 447 Tagen @ nereus 3077 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 12.09.2019, 16:34

Lieber Nereus,

in dem vorliegenden Fall bezeichne ich Dich aus voller Überzeugung als Dummkopf!

Hier im Gelben werden Islam-Zusammenhänge seit Jahren erstklassig wieder gegeben, bspw. von @Dieter früher auch von @CrisisMaven und Anderen. Dass Dich das einen feuchten Kericht interessiert und Du Dich lieber so lange durchschwafelst bis es in Dein vorgefertigtes Konzept passt ist schlicht traurig.

Beste Grüße
mabraton

Noch ein Link dazu, ein Beispiel aus dem Iran:

Reikianer @, Freitag, 13.09.2019, 19:32 vor 446 Tagen @ mabraton 1775 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 13.09.2019, 19:36

Steinigungen im Iran, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte:

https://www.igfm.de/steinigung-ein-beispiel-aus-dem-iran/

Ein Link mit Informationen dazu, in welchen Ländern für welche Vergehen aktiv die Todesstrafe verhängt wird, finde ich gerade nicht - kann jemand helfen?

MfG

Die Türkei und 9/11

aprilzi @, tiefster Balkan, Donnerstag, 12.09.2019, 16:27 vor 447 Tagen @ nereus 3332 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 12.09.2019, 16:44

Hi,

gestern Abend gab es eine Sendung darüber. Aber es ist nicht viel hängen geblieben.[[freude]]


Also am Anfang des Krieges gegen Syrien, soll Erdogan die flüchtigen Syrer als Brüder aufgenommen haben, obwohl die Partei der Nationalisten im türkischen Parlament damals sehr skeptisch gewesen ist.

Erdogan soll argumentiert haben, dass die Türkei ein 80 Millionen Volk sei genauso wie die Deutschen aber auf einer doppelt so großen Fläche lebe, also sind die Syrer als Moslems in der Türkei willkommen und werden sich eingliedern. Das ist der selbe Wortschwall den die Merkel nutzte, um die Migranten schmackhaft zu machen.

Nur aber die Migranten in Istanbul haben ihre eigene Welt, in deren Läden spricht man arabisch, man redet arabisch und man hat sein arabisches Ghetto.

Die Integration ist fehl gelaufen.

Nun jetzt hat Erdogan die Wahl in Istanbul verloren und die Nachbarn der Türkei hassen die Türken nun ganz offiziell. Saudi-Arabien spricht nun wieder mal von dem osmanischen Reich als ein despotisches Reich wo die Araber misshandelt wurden. Die gleiche Wortwahl benutzt auch das Emirat UAE.

Einzig Qatar ist auf türkischer Linie. Auch der Libanon wiederholt, wohl nach saudischer Anweisung, dass die Türken ein Unterdrücker-Kaste im osmanischen Reich gewesen sind.

Die Saudis haben letztes Jahr auch eine Botschaft in Sofia eröffnet und Bulgarien eine Botschaft in Riad.

Also die Anti-Osmanen Liga formt sich. Aber auch Erdogan ist mehr Nationalist und mit der einsetzenden wirtschaftlichen Krise muss er ein Weg suchen, was er mit den Syrer in der Türkei machen soll.

Würde er die Syrer rausschmeißen, kann er von Europa nicht verlangen, dass die türkischem Gastarbeiter nicht ebenfalls raus geschmissen werden. Er kann es schon, aber schöner waere es wenn er mehr Gastarbeiter in die EU schicken könnte. Denn wenn das Araberkapital in Zukunft fehlt, dann ist Erdogan auf russisches und Eu-Kapital angewiesen.

Also Erdogan hat als Feind nicht nur die Araber, sondern auch die eigenen türkischen Nationalisten.

Wie das gehen soll, weiß ich nicht.

Gruß

P.S. also in Bulgarien gibt es Moslems, diese leben seit Jahrhunderten hier. Es ist ein Unterschied, ob man vor kurzem sich irgendwo angesiedelt hat und die Gastfreundschaft missbraucht, oder man lebt seit langem in dem Ort und ein Interesse hat, dass sich die Gegend positiv entwickelt.

Die Moslems, die durch die Welt herum vertrieben werden, werden sicherlich kein Langzeitinteresse zeigen sich einzugliedern. Wenn man morgen wieder woanders vertrieben werden wird. Das Zigeuner-Leben ist kein lustiges mehr.

Eine ziemlich interessante Diskussion

helmut-1 @, Siebenbürgen, Freitag, 13.09.2019, 17:17 vor 446 Tagen @ nereus 1844 Views

Für mich sehr aufschlussreich, weil ich mir die dabei genannten links angesehen und +/- gelesen habe. Auch die in den Kommentaren genannten Überlegungen sind oft sehr interessant.

Natürlich ist es vorteilhaft, wenn man sowohl die Bibel als auch den Koran in großen Teilen kennt. Was hier kaum oder gar nicht angesprochen wurde, das ist die Unterscheidung zwischen den einzelnen Themen/Kriterien. Ich will jetzt nicht jeden Kommentar mit Namen herausgreifen, um jeweils den Ursprung der entsprechenden Äußerung zu dokumentieren, - im Moment habe ich noch alles "frisch" im Kopf.

Die Behauptung, dass nach dem Westfälischen Frieden in Europa die Glaubenskämpfe vorbei waren, die unterschreibe ich nicht so ganz. Obwohl politisch dominiert, so war/ist doch der Konflikt in Nordirland auch religiös beeinflusst. Auch beim Balkankrieg hat die Religion eine Rolle gespielt.

Dazu kommt, dass der Unterschied zwischen dem Neuen und dem Alten Testament schon vom Inhalt her ziemlich signifikant ist und, - obwohl man beides als "Die Bibel" bezeichnet, man das doch klar trennen muss, gerade von der Aussage her.

Der Hauptpunkt aber, auf den ich die unterschiedlichen Auffassungen in den Kommentaren zurückführe, das ist die Verwendung der Religion als Instrument zur Macht. Ich meine, dass der einfache Mensch, - egal ob es ein im Mittelalter lebender Bauer in Deutschland war, oder ein Beduine irgendwo in Arabien - generell nicht auf die Idee gekommen ist, seinen Nachbarn oder einen Zugereisten abzumurksen, weil der einer anderen Religion angehört.

Dem Gewaltmonopol wird zwar in beiden Glaubenswerken der Boden geebnet, vielleicht beim Koran noch mehr als bei der Bibel, aber umgesetzt wurde es immer nur von den "Häuptlingen". Von den Heerführern, Königen, Kirchenführern, - egal, was auch immer. Also von denjenigen, die geherrscht haben und - aus welchen Gründen auch immer - über noch mehr Volk herrschen wollten.

Der einfache Mensch, - gerade bei den Muslimen, war immer gastfreundlich, auch anderen Religionen gegenüber. Böse wurde er dann, wenn man seine Glaubensvorstellung mißachtet oder lächerlich gemacht hat. Dass man sein Leben riskiert, wenn man sich als Christ outet, und man läuft dabei um die Kaaba herum, das sollte doch klar sein.

Nur soviel wollte ich dazu sagen, und noch was: Herrschaften, ereifert euch doch nicht an kleinlichen Dingen, - es geht um die persönliche Meinung eines Einzelnen. Solange die begründet wird, ist es kein fair-play, diese zu verunglimpfen. Für mich war die Diskussion ziemlich erbaulich, - insbesondere die umfassende Geschichte um das Grabtuch kannte ich in dieser Vollständigkeit nicht.

Etwas tiefer, etwas flacher

Oblomow @, Leipzig, Freitag, 13.09.2019, 17:48 vor 446 Tagen @ helmut-1 1792 Views

"Die Behauptung, dass nach dem Westfälischen Frieden in Europa die Glaubenskämpfe vorbei waren, die unterschreibe ich nicht so ganz. Obwohl politisch dominiert, so war/ist doch der Konflikt in Nordirland auch religiös beeinflusst. Auch beim Balkankrieg hat die Religion eine Rolle gespielt."

Der Gedanke ist ein Anderer. Religion spielt immer eine Rolle, genau wie Kohle. Bei jedem Krieg. Deswegen hoert nicht ploetzlich eine Motivkette auf, sie metamorphosiert nur. Das dritte Reich z.B. spielt bei Joachim von Fiore an. Die Religion verbirgt sich vermutlich hinter den saekularen Begriffen. Selbst die Oekonomie nimmt religioese Zuege an. Das ist trivial. Es geht immer um Rueckversicherung gegen die Gefahr des Nihils und also den Tod. Wenn jemand eine andere Rueckversicherung hat, kommt es immer zu Gewalt. Was mich an dieser Diskussion stoert, ist, dass vergessen wird, dass auch die Europaer keine Bonobos sind, sondern Schimpansen. Nichts oedet mehr an als kindische Religionskritik.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Kommt noch was dazu

helmut-1 @, Siebenbürgen, Freitag, 13.09.2019, 19:46 vor 446 Tagen @ Oblomow 1733 Views

Was mich an dieser Diskussion stoert, ist, dass vergessen wird, dass auch die Europaer keine Bonobos sind, sondern Schimpansen. Nichts oedet mehr an als kindische Religionskritik.

Das ist schon richtig. Das Meiste liegt aber in der weiter entfernten Vergangenheit. Wenn sich die Europäer in der heutigen oder jüngsten Zeit unmenschlich verhalten, dann hat das mit einem ganz bestimmten Klub zu tun, und dieser Klub heißt "NATO".

Aber, eigentlich entfernen wir uns immer mehr vom Eingangsthema, das da lautete: 9/11. Ich weiß nicht, ob ich den link hier schon mal gelesen oder ob ich ihn gebracht habe, - mir hat ihn gerade ein guter Bekannter aus Übersee zugeschickt. Interessant, was man da so mit diesem Datum kombinieren kann.

http://alles-absicht.de/911-ankuendigungen

Jetzt kann man da vieles in die Schublade der Zahlenspiele und der Träumereien einpacken, - aber interessant ist es schon, was da an Kombinationen herauszulesen ist.

Nun aber zur knallharten Realität. Dieser Bekannte, der auf den US-Seiten viel mehr zuhause ist als ich, schreibt mir folgendes:

Zu 9/11 ist ein Video geleakt worden, auf dem eindeutig der Beweis erbracht wurde, das es kein Flugzeug war welches ins Pentagon flog. Das Video ist von einer Überwachungskamera eines Hotels in der Nähe des Pentagon. Ist derzeit nicht mehr auffindbar, ich habe es aber gesehen.

In den USA glauben ohnehin mehr als 60% der Bürger nicht an die Version des offiziellen Abschlussberichtes. Zu viele Veröffentlichungen.

Jetzt kann man diesen TV-Film als Zufall oder sonst was abtun, - der Haken dabei: Es sind zu viele Ähnlichkeiten mit der späteren Realität dabei.

https://www.youtube.com/watch?v=IaFAhHev7D0

Was man aber nicht abtun kann, das sind die nüchternen Bestandsaufnahmen zum Thema Pentagon:

https://www.popularmechanics.com/military/a5659/debunking-911-myths-pentagon/

Und genauso kann man nicht die Berichte über Silverstein und die Türme ignorieren:

https://www.911facts.dk/?p=7699&lang=en

Stellt sich die Frage, worum es in dem Hauptbeitrag in erster Linie geht, - um 9/11 oder um den Islam

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 15.09.2019, 12:07 vor 444 Tagen @ nereus 1463 Views

Nachdem ich vor zwei Tagen da was zum Thema 9/11 ausführlich gepostet habe ("Kommt noch was dazu") und dazu niemand Stellung genommen hat, dann gibts nur drei mögliche Erklärungen:
- ich hab hier das Thema verfehlt
- es ist schon alles bekannt, was ich reingesetzt habe
- es interessiert niemanden

Wäre natürlich für zukünftige Artikel interessant, was von den drei Dingen hier zutrifft.

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