Ist die Diesel-Diskussion nur eine Schimäre?

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Dienstag, 25.07.2017, 18:22 vor 1554 Tagen 6526 Views

Die ganze Diskussion über die angeblich so schädlichen Stickstoffdioxide aus den Auspuffrohren von Dieselfahrzeugen ist doch wohl offensichtlich eine Schimäre.

Die EU legt als durchschnittlichen Grenzwert für die Konzentration von Stickstoffdixoid in Städten 40 Mikrogramm/qm fest. Entlang stark belasteter Straßen in Innenstädten werden teilweise bis 100 Mikrogramm/qm gemessen. Die EU nimmt dies zum Anlass, deutsche Städte mit Strafen zu bedrohen, wenn sie es nicht schaffen, diese Werte deutlich zu reduzieren. Politiker und Medien blasen in das selbe Horn und fordern Fahrverbote für Diesel oder am besten gleich die vollständige Abschaffung.

Der Witz ist, dass der sogenannte MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration) für Stickstoffdioxid, also der Wert, den Wissenschaftler bei einer dauerhaften Exposition von 8 Stunden pro Tag und 5 Tagen die Woche noch für gesundheitlich unbedenklich halten, bei 950 Mikrogramm/qm liegt. [[hae]]

In Innenstädten sind also Werte von über 40 Mikrogramm/qm eine Katastrophe und für -zigtausend Tote pro Jahr verantwortlich, am Arbeitsplatz dagegen 950 Mikrogramm über 8 Stunden pro Tag kein Problem? [[euklid]]

Vermutlich habe ich mehr Stickstoffdioxid in meiner Küche, wenn ich mit Gas mein Mittagessen gekocht habe.

Ich habe immer mehr den Verdacht, dass es bei der ganzen Diskussion einzig und allein darum geht, die deutsche Autoindustrie kaputt zu machen, weil sie den Dieselmotor weltweit zu einer starken Konkurrenz für den Benziner gemacht hatte. Und die Ami-Autobauer haben mit Diesel nix am Hut und sehen ihre Felle schwimmen.

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Interessanter Gedanke

Fleet @, Tor zum Harz ex NL, Dienstag, 25.07.2017, 19:35 vor 1554 Tagen @ Otto Lidenbrock 4388 Views

Hallo Otto,

der Gedanke ist auch für mich naheliegend.
Hat sich zudem heute auch dieser unsägliche Maas dazu geäußert.

Justizminister Maas attackiert Autokonzerne

Und hier bekennt sich auch noch ein VW Manager schuldig, warum?
Will Geständnis vor US-Richter abgeben: Inhaftierter VW-Manager bekennt sich schuldig


Andererseits werden auch Kampagnen gefahren, dass man morgen schon mit dem Kopf auf's Waschbecken knallt.

Wenn Abgase gefährlicher als Attentäter sind

America first eben.

Beste Grüße

Fleet

--
"Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht." (H. Heine)

plea bargain

SevenSamurai @, Dienstag, 25.07.2017, 21:35 vor 1554 Tagen @ Fleet 3511 Views

Und hier bekennt sich auch noch ein VW Manager schuldig, warum?
Will Geständnis vor US-Richter abgeben:

Das macht man in den USA, wenn ein plea bargain angeboten wird.

Dann winkt unter Umständen komplette Haftverschonung, aber man ist schuldig.

Es handelt sich um einen Deal mit dem Gericht, und eine langwierige Verhandlung mit Beweisaufnahme kann entfallen.

Gibt es meines Wissens nicht in Deutschland.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Vernichtung der Autoindustrie in D vermute ich schon länger

Herb @, Südsteiermark, Dienstag, 25.07.2017, 19:54 vor 1554 Tagen @ Otto Lidenbrock 4460 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 25.07.2017, 20:19

Hallo Otto,
heute kam man mit der Ankündigung von 55 Milliarden € Strafe wegen Kartellabsprachen
Dazu der Unbill in den USA, hier drohe ~100 Milliarden U$..

Scheinbar ist es inzwischen eine beschlossene Sache.
Bin gespannt, welche Industriezweige noch folgen werden, die deutsche Atomindustrie ist ja schon erledigt und die Waffenindustrie sieht auch nicht mehr gut aus.

Kuka (Roboter), EEW (Energy from Waste) und viele andere wurden an die Chinesen verkauft.
Dafür explodieren die Sozialausgaben, wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!!

Beste Grüße, Herb

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Versailles ohne Krieg

Monterone @, Dienstag, 25.07.2017, 20:08 vor 1554 Tagen @ Herb 4123 Views

heute kam man mit der Ankündigung von 55 Milliarden € Strafe wegen
Kartellabsprachen
Dazu der Unbill in den USA, hier drohe ~100 Milliarden U$..

Was die USA mit uns vorhaben, stand 1990 in Le Figaro: Versailles ohne Krieg. Zu ergänzen wären Hooton, Nizer, Kaufman und Morgenthau.

Daran hat sich nicht das Geringste geändert. Nur weil sie uns nach 1945 als Schaufenster und Schlachtfeld gebraucht haben, wurden die bekannten Pläne aufgeschoben, aber nicht aufgehoben, so wenig wie das bei den UN-Feindstaatenklauseln der Fall war.

Monterone

Der D´schland-Dödel nennt sie immer noch Freunde

Balu @, Dienstag, 25.07.2017, 23:45 vor 1554 Tagen @ Monterone 3366 Views

diese transatlantischen Heuschrecken, die nichts anderes im Sinn haben, als sich die Erde und alles was darauf kreucht und fleucht untertan zu machen um ihren unbändigen Hunger nach Konsum zu stillen.

Hallo Monterone,

Die wahren Feinde DE´s sitzen jedoch in den warmen Amtsstuben, bekleiden Ämter, sind Soldempfänger der Macht, sitzen in Parlamenten und dienen demjenigen, der sie bezahlt als Henker.

Sie bilden den deep state, denn jede liberale Änderung, weg vom sozialistisch schwarzrotgrüngelben Einheitsbrei rüttelt an ihren Pfründen. Es sind diese Erfüllungsgehilfen, die amoralisch Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, das Existenzminimum kürzen, deren Tod billigend inkauf nehmen und sich dabei vollkommen emotionslos auf ihre Vorschriften berufen. Das sind die wahren Täter, die, die den Amtsschimmel wiehern lassen und sich gerne empfehlen für Höheres.

In 70 Jahren nach Deutsches Reich hat sich in DE nicht viel geändert.

Und mit den D´schland-Dödeln wird sich auch dank RTL(x-n) nix ändern.

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Daran wird sich auch nie was ändern

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 26.07.2017, 09:55 vor 1553 Tagen @ Balu 2717 Views

Hallo Balu,
Zivilisation braucht Organisation, eine Verwaltung, ca. so wie ein Körper ein Gehirn braucht.
Eine Verwaltung braucht klare Vorgaben und Beamte die sie stringent durchsetzen.

Wäre auch für dich ziemlich uncool, wenn deine Hand nicht mehr das macht was du willst, oder?

Beste Grüße, Herb

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Und dann fährt man dort Lexus statt Mercedes und Porsche??? (oT)

SevenSamurai @, Dienstag, 25.07.2017, 21:36 vor 1554 Tagen @ Herb 2965 Views

- kein Text -

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Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Eher elektrisch (oT)

Herb @, Südsteiermark, Dienstag, 25.07.2017, 21:44 vor 1554 Tagen @ SevenSamurai 2741 Views

- kein Text -

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NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Warum nehmen die vielen Diesel-PKW-Fahrer die ganzen Verbote so gelassen hin?

SevenSamurai @, Dienstag, 25.07.2017, 22:04 vor 1554 Tagen @ Herb 3692 Views

Warum nehmen die vielen Diesel-PKW-Fahrer die ganzen Verbote so gelassen hin?

Ist den Deutschen wirklich alles scheiss-egal geworden?

(Auch beim Datenschutz (Facebook, Twitter) herrscht merkwürdige Ruhe, siehe die unsinnigen Maas-Gesetze. Oder bei der geplanten Bargeldabschaffung.)

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Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Das "Schweigen der Diesel" ist ganz einfach in drei Punkten zu erklären...

Hasso, Dienstag, 25.07.2017, 22:27 vor 1554 Tagen @ SevenSamurai 5344 Views

bearbeitet von Hasso, Dienstag, 25.07.2017, 22:42

Warum nehmen die vielen Diesel-PKW-Fahrer die ganzen Verbote so gelassen
hin?

Ist den Deutschen wirklich alles scheiss-egal geworden?

Hallo Seven,
das ist ganz einfach und hat nichts mit "alles egal" zu tun.

1. Alt-Diesel-Eigentümer freuen sich diebisch, weil ich z.B. jede Menge Geld gespart habe (satt 5-stellig), weil ich immer treu zu meinen alten Euro4-Dieseln (grüne Plakette) gestanden habe und in Zukunft erst recht stehen werde.
Die sind jetzt (ganz planmäßig!) kaum noch was wert, fahren aber sehr gut... weshalb ich in aller Ruhe abwarten kann.
Nie kam mir in den Sinn, einen Euro5 oder Euro6-Diesel zu kaufen.

2. Was will ich denn in den schrecklichen "Fahrverbots-Metropolen"?
Etwa "Fachkräfte gucken"[[sauer]]?
Essen, Trinken und Krimskrams gibt es auch außerhalb der Metropolen.
Sogar mit sehr vielen kostenlosen Parkplätzen. Manchmal sogar überdacht mitten im EKZ[[top]]

3. Das wichtigste Argument:
Es gibt doch kaum Diesel-Eigentümer, jedenfalls nicht für die kritischen neueren Modelle mit theoretisch hohem Zeitwert.
Die sind doch fast alle geleast und werden demnächst einfach zurückgegeben.
Den großen Restwert-Schaden werden die Leasing-Geber haben... die müssten mal laut aufheulen[[freude]]
Gute Nacht
Hasso

Hasso, so ist es

Dieter, Dienstag, 25.07.2017, 23:19 vor 1554 Tagen @ Hasso 3893 Views

Hallo Hasso,

also für uns Dieselfahrer kenne ich überhaupt kein Verbot. Mich hat noch nie interessiert, wie meine Fahrzeuge klassifiziert sind, Hauptsache das Fahren macht Spaß, sie sind wirtschaftlich und durchzugsstark und nicht anfällig.

- und natürlich kenne ich auch keine Stadt, die mich interessieren könnte, in der ich mit meinen alten Karossen nicht hineindürfte.

Im übrigen lebe ich in einem heilklimatischem Ort in Deutschland. Auch im Alto Alentejo ist die Luft ebenfalls keinesfalls schlechter.

Gruß Dieter

Schon 2008 flüchtete man sich unter den Rettungsschirm

Fidel @, Mittwoch, 26.07.2017, 07:55 vor 1553 Tagen @ Hasso 3465 Views

Hallo Hasso,

Den großen Restwert-Schaden werden die Leasing-Geber haben... die
müssten mal laut aufheulen[[freude]]

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/2642148-presse-volkswagen-finanzsparten-flue...

Heute ist es einfacher, die EZB kauft Papiere und stützt Gemeinwohl Systemrelevanz, oder glaubst jemand dass ein "Privat"-Unternehmen wie Volkswagen fallen gelassen würde? Die übrigen VEB sind glücklich mit im Boot, denn der Notenschlüssel fällt, wenn alle Schüler miese Leistung zeigen.

Ganz im Ernst wundere ich mich seit Jahren, wohin all die zurückgegebenen Leasingpfänder verschwinden. Bei Investitionsgütern (99.9% Leasing?) müsste der Markt bei all den von Niedriglöhnern geschrotteten Anlagen längst implodiert sein. Allein die Ersatzteile aus der Verschrottung würden Preise zerstören. Nichts davon ist Realität, alles ruhig :o)

Solche Modelle machen Schule, immer weit weg vom Zentrum der Wirtschaft.
https://www.youtube.com/watch?v=qu-crRXU78A

Abraços
Fidel

Gute Nacht
Hasso

Diesel-Kfz in Polen anmelden!

Socke ⌂ @, Dienstag, 25.07.2017, 22:29 vor 1554 Tagen @ SevenSamurai 4587 Views

Warum nehmen die vielen Diesel-PKW-Fahrer die ganzen Verbote so gelassen
hin?

Ein Kunde von mir sprach dieses Thema gestern an und brachte auch gleich seinen Lösungsansatz:
Er wird seinen 2001er-Diesel in Polen zulassen! Denn die machen sich über solche Dinge keinen Kopf. Man braucht nur die geeigneten Verbindungen dorthin.

Leider verboten

Gaby @, Mittwoch, 26.07.2017, 14:45 vor 1553 Tagen @ Socke 3303 Views

Moin,

da würde ich aber noch mal sehr genau hinsehen. Wer in D gemeldet ist, darf kein Fahrzeug fahren, das ausländische Kennzeichen hat. Wird im besten Fall "nur" sofort still gelegt.

Viele Grüße

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Stimmt nicht

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 26.07.2017, 16:42 vor 1553 Tagen @ Gaby 2867 Views

§§ 1 und 5 IntVO

§1 (Auszug)

1) Ausländische Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger sind zum vorübergehenden Verkehr im Inland zugelassen, wenn für sie von einer zuständigen Stelle ein gültiger

a) Internationaler Zulassungsschein nach Artikel 4 und Anlage B des Internationalen Abkommens über Kraftfahrzeugverkehr vom 24. April 1926 (RGBl 1930 II S 1234) oder

b) ausländischer Zulassungsschein ausgestellt und im Inland kein regelmäßiger Standort begründet ist. "

§5 (Auszug)

" Als vorübergehend im Sinne des § 1 Abs. 1 gilt ein Zeitraum bis zu einem Jahr; der Zeitablauf beginnt

a) bei internationalen Zulassungsscheinen nach dem Internationalen Abkommen über Kraftfahrzeugverkehr vom 24. April 1926 mit dem Ausstellungstage,

b) bei ausländischen Zulassungsscheinen mit dem Tage des Grenzübertritts.

da würde ich aber noch mal sehr genau hinsehen. Wer in D gemeldet ist,
darf kein Fahrzeug fahren, das ausländische Kennzeichen hat. Wird im
besten Fall "nur" sofort still gelegt.


Der Normalfall sieht also so aus, daß schlicht garnix passiert.

Grüße

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Stimmt doch. Weil einem Bekannten genau so passiert. (oT)

Gaby @, Mittwoch, 26.07.2017, 16:52 vor 1553 Tagen @ FOX-NEWS 2237 Views

- kein Text -

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Lösung: das KFZ im Ausland nicht auf sich selbst anmelden (oT)

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 26.07.2017, 17:08 vor 1553 Tagen @ Gaby 2223 Views

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Das versteht sich doch von selber! (oT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 26.07.2017, 17:09 vor 1553 Tagen @ Herb 2102 Views

- kein Text -

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Zweitwohnsitz...

kieselflink @, Mittwoch, 26.07.2017, 17:47 vor 1553 Tagen @ Herb 2584 Views

Soweit ich weiß, ist es gängige Praxis, sich für diesen Zweck einen Zweitwohnsitz in Polen zu beschaffen.

Dieser gestaltet sich quasi als Sofa zur Untermiete bei diversen Privatpersonen, welche sich so kleinste Mieteinnahmen nebenbei verdienen. Das "Sofa" kann dabei durchaus mehrfach vermietet sein. Jedenfalls hat es eine Meldeadresse.

Die "Miete" scheint marginal gegenüber der erzielten Einsparung, sonst würde es ja nicht praktiziert.

Letztlich ist es zwar legaler Betrug oder Ausnutzung eines Gestaltungsspielraumes - je nach Sichtweise, aber es scheint zu funktionieren.

Ich habe einen Bekannten, der hat auch seine Firma (meldungstechnisch) nach Polen verlegt; er ist aber ansonsten weiterhin in DE (also international) unterwegs.

Mit polnischem Kennzeichen - versteht sich...

--
cheers - kieselflink

Und mit welcher rechtlichen Begründung? (oT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 26.07.2017, 17:09 vor 1553 Tagen @ Gaby 2079 Views

- kein Text -

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** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Weiss ich nicht. Auto war auf die Eltern in Polen angemeldet, er hat es gefahren. Futsch, weg (oT)

Gaby @, Mittwoch, 26.07.2017, 17:13 vor 1553 Tagen @ FOX-NEWS 2198 Views

- kein Text -

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Klär das bitte nochmal genauer ab.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 27.07.2017, 17:46 vor 1552 Tagen @ Gaby 1807 Views

Das einzige Vergehen, was man IMHO auf diesem Wege begehen könnte, wäre eine fällige KFZ-Steuer zu hinterziehen.

"Nach § 3 Nr. 3 KraftStG (Kraftfahrzeugsteuergesetz)ist von der Steuer befreit, das Halten von ausländischen Personenkraftfahrzeugen und ihren Anhängern, die zum vorübergehenden Aufenthalt in das Inland gelangen, für die Dauer bis zu einem Jahr. Die Steuerbefreiung entfällt aber, (…) wenn jene Personenkraftfahrzeugen von Personen benutzt werden, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben."

Quelle

Auch hier führt der Anwalt an, daß deutsches Recht da mit EU-Recht kollidiert und es widersprüchliche Urteile gibt.

Grüße

--
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** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Sorry, dafür fehlt mit die Zeit

Gaby @, Donnerstag, 27.07.2017, 21:53 vor 1552 Tagen @ FOX-NEWS 1667 Views

Servus,

sorry, aber dafür fehlt mir die Zeit, wir haben Hochsaison ... auch ist das kein so enger Freund. Egal.

Ich kann nur jedem einfach aufgrund der von ihm gemachten Erfahrung raten: Wer sich mit dem Gedanken trägt, so einen "Umweg" für seinen PKW in Erwägung zu ziehen, sollte sich sehr, sehr gut informieren.

Viele Grüße

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Grüne Plakette für ausländische PKWs-Fehlanzeige?

Blut-Svente @, Mittwoch, 26.07.2017, 08:06 vor 1553 Tagen @ SevenSamurai 3382 Views

Moin allerseits,

was mir aufgefallen ist, die ganzen Bulgaren, Rumänen, Polen und was weiss ich,
gondeln hier ganz entspannt mit einer blanken Windschutzscheibe, sprich
ohne diese dämliche grüne Plakette in den Innenstädten herum. Warum eigentich?
Wo steht geschrieben, dass die das nicht brauchen? Das wäre jedenfalls eine
eindeutige Diskriminierung.

Glück auf!
Svente

--
Wenn man einen Deutschen mit ein paar Konservendosen in den Urwald jagt, kommt er mit einer Lokomotive wieder heraus...
Ephraim Kishon

Anmerkungen dazu

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Mittwoch, 26.07.2017, 13:33 vor 1553 Tagen @ Otto Lidenbrock 3130 Views

Die ganze Diskussion über die angeblich so schädlichen Stickstoffdioxide
aus den Auspuffrohren von Dieselfahrzeugen ist doch wohl offensichtlich
eine Schimäre.

Leider Nein, denn siehe Anmerkungen im weiteren Text...

Die EU legt als durchschnittlichen Grenzwert für die Konzentration von
Stickstoffdixoid in Städten 40 Mikrogramm/qm fest. Entlang stark
belasteter Straßen in Innenstädten werden teilweise bis 100 Mikrogramm/qm
gemessen.

Die Grenzwerte liegen je nach Einwirkzeit (Tagesexposition, Jahresmittel, u.a.) bei bis zu 40 Mikrogramm/m³, nicht m². Das hört sich erstmal, je nach Blickwinkel, viel oder wenig an.

Der Witz ist, dass der sogenannte MAK-Wert (Maximale
Arbeitsplatzkonzentration) für Stickstoffdioxid, also der Wert, den
Wissenschaftler bei einer dauerhaften Exposition von 8 Stunden pro Tag und
5 Tagen die Woche noch für gesundheitlich unbedenklich halten, bei 950
Mikrogramm/qm liegt. [[hae]]

Den MAK gibt es in der Form nicht mehr, heute heisst dies AGW (Arbeitsplatz-Grenz-Wert). Hier liegen wir bei 0,5 ppm (0,95 mg/m³)für NO² und 2 ppm (2,5 mg{m³)für NO. Früher war das zehnfache erlaubt! (5 ppm und 25 ppm) Die 8h/Tag/5 Tage Woche sind so auch nicht mehr statthaft und beim AGW sieht die Welt ganz anders aus.

In Innenstädten sind also Werte von über 40 Mikrogramm/qm eine
Katastrophe und für -zigtausend Tote pro Jahr verantwortlich, am
Arbeitsplatz dagegen 950 Mikrogramm über 8 Stunden pro Tag kein Problem?
[[euklid]]

Fast richtig, denn die sog. Spitzenexposition darf kurzfristig 0,5 ppm (0,95 mg/m³)für NO² betragen, keinesfalls dauerhaft über 8h täglich oder in der Jahresbelastung. Die Überschreitung täglich darf max. 2 x stattfinden, danach sind Maßnahmen zur Reduktion einzuleiten. Hierzu bietet die baua und die TRGS-Grundlagen eine Spielwiese an Informationen - da staunen selbst Fachleute.
Siehe auch hier: Bundesamt Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

und hier: Verwaltungsberufsgenossenschaft

Vermutlich habe ich mehr Stickstoffdioxid in meiner Küche, wenn ich mit
Gas mein Mittagessen gekocht habe.

Mmmhh, beim Verbrennen von Propan oder Butan und deren Gemischen liegt der NOx Ausstoss bis zu 90% unter dem des Dieselkraftstoffes - also keine Sorge...

Ich habe immer mehr den Verdacht, dass es bei der ganzen Diskussion einzig
und allein darum geht, die deutsche Autoindustrie kaputt zu machen, weil
sie den Dieselmotor weltweit zu einer starken Konkurrenz für den Benziner
gemacht hatte. Und die Ami-Autobauer haben mit Diesel nix am Hut und sehen
ihre Felle schwimmen.

Dazu eine Anmerkung: Bei der Produktion von Dieselkraftstoff in der Raffinerie bekommt man pro Liter Diesel ca. 2 Liter Benzin aus der Kolonne. Das heisst aktuell für Deutschland, dass wir einen immensen Benzinüberschuß generieren, wo die Raffinerie an ihre Lagerkapazität stößt. Insofern nicht nur die Ami´s mit ihren Ochsenkarren fahren da in die Seite, sondern auch in der Ölverarbeitung gibt es handfeste Gründe, den Dieselanteil wieder zu senken.

Schreibt dir ein Chemiemeister und Fachkraft für Arbeitssicherheit.

--
Gruß
Der_Chris
Corona ist ein Intelligenztest - Wer durchfällt, wird geimpft!

Frage in die Runde

QuerDenker @, Mittwoch, 26.07.2017, 14:15 vor 1553 Tagen @ Otto Lidenbrock 3034 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 26.07.2017, 14:41

Hallo Otto Lidenbrock,

Die ganze Diskussion über die angeblich so schädlichen Stickstoffdioxide
aus den Auspuffrohren von Dieselfahrzeugen ist doch wohl offensichtlich
eine Schimäre.

Denke ich auch.

Die erste - eher chemische - Frage ist also, 'woher' die beteiligten Stickstoffatome überhaupt kommen?
Wenn nicht im Treibstoff, dann bleibt ja nur 'in der (Ansaug-)Luft' [[zwinker]]

Das Diesel-Verfahren ist schon grundlegend (d.h. thermodynmisch) - Stichwort: 'Kreisprozeß' - einfach besser und auch technologisch einfacher.
Dazu kommt die höhere Leistungsdichte - also kWh pro Liter.
Beides zeigt sich auch klar beim kleineren Verbrauch bei - bestenfalls, da es um 'Dynamik' beim Anfahren und 'am Berg' usw geht, beim Drehmoment - vergleichbaren Motoren.

Rein theoretische Fragen in die Runde:

Ist also 'gewünscht', dass Fahrzeuge bei identischer Laufleistung mehr Treibstoff benötigen?
Das wäre ja sogar kontraproduktiv - wie kontraindikativ - bzgl. der 'Peak'-Diskussion!
Aber natürlich ein denkbares Profitplus, für alle die, die in dieser Kette 'verdienen'!

Oder ist das Problem, dass zu viele Diesel-Fahrzeuge - und LKW und Bahn und auch Heizölheizungen usw. sind hier eben 'Mitbewerb' - bewirken, dass als Kollateralie zu viel 'Benzin' produziert werden muss?
Denn für rund 4 Liter Diesel/Heizöl werden grundsätzlich immer 5 Liter Benzin 'mitproduziert'!

Oder wird politisch 'gegengerudert', weil ein früher politisch forcierter 'Trend-zum-Diesel-Kleinwagen' das vorgenannte 'Gleichgewicht' gestört hat?

Ich bin gespannt auf weitere Ideen zum 'cui bono' [[top]]

Beste Grüße

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

Panzer brauchen Unmengen an Diesel (oT)

Herb @, Südsteiermark, Mittwoch, 26.07.2017, 16:35 vor 1553 Tagen @ QuerDenker 2336 Views

- kein Text -

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Gegen Stickoxide gibt es den Katalysator ...

ufi @, Nord-Bayern / Franken, Mittwoch, 26.07.2017, 20:47 vor 1553 Tagen @ Otto Lidenbrock 2433 Views

.....
Wie beim Benziner eben auch.

Bei meinem Uralt-Diesel BJ 1999 sind noch Katalysatoren verbaut, bei neueren hat man dies nicht mehr gemacht, da (so hieß es damals) die Stickoxidwerte beim Diesel ohnedies sehr viel geringer wären als beim Benziner.

Deswegen hat man sich dann auf die Rußpartikel eingeschossen.
Nun sind die Rußpartikel alle ausgefiltert.

Und jetzt? Kommen auf einmal die Stickoxide zurück.
Aber vom Katalysator ist keine Rede mehr.

Also seltsam ist das schon .......

Meint ufi

--
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrags sind frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln der Rechtschreibung wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.

SCR-Katalysator

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Donnerstag, 27.07.2017, 14:11 vor 1552 Tagen @ ufi 2163 Views

.....
Wie beim Benziner eben auch.

Bei meinem Uralt-Diesel BJ 1999 sind noch Katalysatoren verbaut, bei
neueren hat man dies nicht mehr gemacht, da (so hieß es damals) die
Stickoxidwerte beim Diesel ohnedies sehr viel geringer wären als beim
Benziner.

Deswegen hat man sich dann auf die Rußpartikel eingeschossen.
Nun sind die Rußpartikel alle ausgefiltert.

Und jetzt? Kommen auf einmal die Stickoxide zurück.
Aber vom Katalysator ist keine Rede mehr.

Den Oxidationskatalysator beim Diesel, den Du meinst, haben auch alle aktuellen Diesel-Fahrzeuge. Dieser Katalysator wandelt die Schadstoffe Kohlenmonxoid und Kohlenwasserstoffe durch Oxidation mit dem Restsauerstoff im Abgas in Kohlendioxid und Wasser um.

Die Belastung des Abgases mit Stickstoffmonoxid kann von diesem Katalysator allerdings nicht reduziert werden, deswegen wurde ja auch die Technik der Abgasrückführung (AGR-Ventil) eingesetzt, die zwar die Menge an Stickstoffmonoxid reduziert, gleichzeitig aber für mehr Rußbildung und eine verringerte Motorleistung sorgt.

Die beste Möglichkeit, den Ausstoß von Stickstoffmonoxid bei Dieselfahrzeugen zu senken, ist die Nachschaltung eines sogenannten "SCR-Katalysators" (selektive katalytische Reduktion), der durch die kontinuierliche Einspritzung von wässrigem Harnstoff (AdBlue) in den Abgasstrom Kohlendioxid und Ammoniak entstehen lässt. Ammoniak reagiert anschließend mit dem Stickstoffmonoxid des Abgases zu elementarem Stickstoff und Wasser.

Die SCR-Technik ist leider erst mit dem Aufkommen der EURO-6-Grenzwerte eingeführt worden, weil die Hersteller bis dahin mit innermotorischen Maßnahmen in der Lage waren, die Grenzwerte einzuhalten. Den Herstellern war diese bereits vorhandene Technik zu teuer, um sie flächendeckend einzusetzen, wenn es auch ohne ging.

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

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