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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - noch katastrophaler als vermutet</title>
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<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>noch katastrophaler als vermutet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
besten Dank dür den Einblick. Wenn es so käme, bzw. der Verdacht besteht, daß es Chancen auf eine reale Umsetzung gibt, hätte es zur Folge, daß Banken noch weniger bereit wären, größere Immokredite zu gewähren, wenn Vergesellschaftung derzeit oder in 10 Jahren droht.</p>
<p>Ohne Finanzierung kein Neubau.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 10:29:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Enteignung von Vonovia (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dadurch würde keine neue Wohnung entstehen.</p>
<p>KI: </p>
<p>„Der Wert von Vonovia lässt sich auf zwei Arten beziffern: Der reine Börsenwert (Marktkapitalisierung) beträgt aktuell rund 15 Milliarden Euro, während der Verkehrswert des gesamten Immobilienbestands bei rund 82 bis 84 Milliarden Euro liegt. Dem gegenüber stehen Gesamtschulden in Höhe von knapp 60 Milliarden Euro.“</p>
<p>Aber eine Entschädigung von ca 15 Mrd.</p>
<p>Wenn man die statt dessen in Wohnungsbau steckt, um Vonovia Konkurrenz zu machen und den Mietspiegel zu senken, hätte das ja noch Sinn.</p>
<p>LG<br />
D-Marker (ungeimpft)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687622</link>
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<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 08:03:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>D-Marker</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Was geschieht mit den Grundschulden? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Dieter, hallo werte Foristen,</p>
<p>ein sehr interessanter Webfund:</p>
<p><br />
<em>Der von „Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen“ vorgelegte Gesetzentwurf, den die Berliner Linke zur Grundlage eines Vergesellschaftungsgesetzes machen will, greift dieses Problem ausdrücklich auf – und zwar auf die radikalste Weise, die man sich überhaupt nur denken kann.<br />
Nach § 7 des Entwurfs sollen die vergesellschafteten Immobilien von den auf ihnen lastenden privatrechtlichen Verpflichtungen frei werden. <br />
Grundpfandrechte sollen also nicht bestehen bleiben, sondern sofort und vollständig erlöschen. <br />
Damit soll verhindert werden, dass die Bank später die Zwangsversteigerung betreibt, weil ihr Schuldner nicht zahlen kann, und die Immobilie dadurch wieder in Privateigentum gelangt.</em></p>
<p><em>Schon die Berliner Expertenkommission hatte deshalb angenommen, dass eine Vergesellschaftung nach Art. 15 GG grundsätzlich auch Hypotheken und Grundschulden erfassen müsse.<br />
Damit trifft die Vergesellschaftung wirtschaftlich aber nicht nur die Wohnungsunternehmen, sondern entzieht auch den finanzierenden Banken ihre dinglichen Sicherheiten – und enteignet sie gleich mit.<br />
Der Entwurf des Vergesellschaftungsgesetzes versucht dies durch § 21 aufzufangen. <br />
Der Grundpfandrechtsgläubiger soll Ersatz für sein erlöschendes Recht „aus der Entschädigung für das Eigentum“ erhalten. <br />
Die Verteilung soll nach Regeln erfolgen, die sich an der Erlösverteilung in der Zwangsversteigerung orientieren. <br />
Die Entschädigung kommt dann also gar nicht bei den enteigneten Immobilienunternehmen an, sondern bei den finanzierenden Banken.</em></p>
<p><em>Das eigentliche Problem liegt dabei in der Begrenzung auf die Entschädigung, die wiederum deutlich unter dem Verkehrswert liegen soll. </em></p>
<p><em>[...]</em></p>
<p><em>Die Initiative hält dem entgegen, Banken finanzierten Immobilien ohnehin regelmäßig mit einem Sicherheitsabschlag, weshalb die Entschädigung „in aller Regel zur Befriedigung ausreiche“. <br />
Ob das für die tatsächlich betroffenen Bestände zutrifft, hängt jedoch von deren konkreter Verschuldung und Besicherungsstruktur ab.<br />
Die restliche Darlehensforderung der Bank erlischt nämlich nicht. <br />
Sie bleibt gegen das Wohnungsunternehmen bestehen. <br />
Dieses Unternehmen hat aber gerade die Immobilie und damit regelmäßig auch die zugehörigen Mieterträge verloren. <br />
Da dies faktisch entschädigungslos geschehen ist, weil die Entschädigung ja bei der Bank angekommen ist, kann eine erhebliche Verschlechterung der Vermögenslage des Wohnungsunternehmens oder die Verschlechterung der Darlehenssicherheit (die ist nämlich komplett weg) zudem Kündigungsrechte der Bank auslösen, insbesondere nach § 490 Abs. 1 BGB.</em></p>
<p><em>Kann das Unternehmen fällige Darlehensforderungen anschließend nicht bedienen oder deckt sein Vermögen seine Verbindlichkeiten nicht mehr, stellen sich die Fragen der Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung nach §§ 17 und 19 InsO. <br />
Die Insolvenz ist dann unvermeidbar.<br />
Hinzu kommt: Die Entschädigung soll nach § 11 des Gesetzesentwurfs nicht in Geld, sondern durch übertragbare, mit 3,5 % verzinste und über 100 Jahre zu tilgende Schuldverschreibungen erfolgen. <br />
Für diese haftet zwar das Land Berlin. <br />
Ihr Nominalwert muss aber nicht ihrem jederzeit erzielbaren Marktwert entsprechen.</em></p>
<p>Volltext im Link.</p>
<p><a href="https://x.com/VerfFetischist/status/2103211455231197394?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2103211455231197394%7Ctwgr%5E2bcdaaa9ca6529af9712198892c578091f9626b4%7Ctwcon%5Es1_&amp;ref_url=https%3A%2F%2Fwww.danisch.de%2Fblog%2F2026%2F09%2F26%2Fdie-mechanik-der-enteignung%2F">Quelle: Ein Post auf X:</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687621</link>
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<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 07:50:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Protoceratops</dc:creator>
</item>
<item>
<title>abschieben, abschieben, abschieben - und die Berliner Wohnungsprobleme wären auch gelöst (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
dann hätten wir ggf. wieder einen &quot;Mietermarkt&quot; vor allem im unteren Preissegment, also mehr Angebot als Nachfrage mit Tendenz fallender Mieten.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687614</link>
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<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 17:15:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zumal Berlin von den kolportierten € 36 Mrd. auf eigenem Grund selbst ca. 350.000 Wohnungen bauen könnte. (OT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687613</link>
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<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 14:00:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>XERXES</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dann gibt es in der DDR2.0 halt wieder die KWV wie zu  Ostzeiten ... mkT (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... (für die die es nicht kennen: Das war die Kommunale Wohnungsverwaltung in der DDR) mit Pöstchen für die &quot;verdienten Parteigenossen&quot; ...<br />
Wie die Hütten nach der Wende ausgesehen haben kennt man ja, Kalkutta an der Spree ist stramm auf dem Weg in Richtung Slums.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687609</link>
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<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 07:44:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>igelei</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Überlegungen zu Vergesellschaftung von Wohnungen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich habe mir einmal die Gesamtkapitalrenditen nach Steuern von Venovia der letzten 7 Jahre angeschaut. Der Durchschnittswert lag bei 0,745% Gesamtkapitalrendite. Im letzten Jahr lag der Wert bei 3,99% durch positive steuerliche Aspekte, die ihren Ursprung in Vorjahren hatte.</p>
<p>Von Mietwucher sprechen diese Werte eher nicht, auch wenn die öffentliche Diskussion dies immer wieder ins Feld führt. (7 1/2 Euro Durchschnitts-Kaltmiete/qm bei Bestandsmietverträgen in Berlin)</p>
<p>Jetzt fragt man sich, in welcher Weise dann die Wohnungen in Landesbesitz die Mieten reduzieren könnten, um die politisch gewollte Folge zu befriedigen?  Bei einem kostendeckendem Ansatz dürfte sich an den bisherigen Miethöhen nichts ändern, zumal von 100% Fremdkapital auszugehen ist, welches ebenfalls verzinst werden möchte bei steigender Zins-Tendenz.<br />
Bei Wohnungen in öffentlicher Hand muß man als Vergleichswert immer die Gesamtkapitalrendite als Maßstab nehmen und nicht die Eigenkapitalrendite (die durch das Fremdkapital gehebelt ist).</p>
<p>Das bedeutet doch, will der Senat die Mieten runterbekommen, dann doch nur durch verlorene Zuschüsse, also Mieter-Subventionen auf Kosten der Steuerzahler. Man verspricht sich dann ggf. eine Wirkung auf alle Mietverhältnisse. Davon gehe ich jedoch nicht aus. <br />
Gewollte Veränderungen kann es doch nur geben, wenn im Wohnungsmarkt das Angebot die Nachfrage übersteigt. <br />
Alle mir bekannten politischen Erwägungen der berliner Parteien können dies nicht bewirken, eher umgekehrt, vor allem bei links orientierten Parteien.</p>
<p>Quintessenz: Wer im Immobereich investieren will, sollte derzeit um Berlin einen Bogen machen, andere Regionen, Städte und Länder bieten bedeutend bessere Chancen für Investoren.</p>
<p>Gruß Dieter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=687607</link>
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<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 21:23:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter</dc:creator>
</item>
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