Berufung trotz laufender Ermittlungen, keine Ausschreibung ..

nereus, Montag, 29.02.2016, 13:17 (vor 2103 Tagen) @ XERXES4286 Views

Hallo XERXES!

Was immer in einer Vita auch stehen mag, am Ende zählen die Kenntnisse.
Werden hier seit Jahren nicht die Erkenntnisse hochdotierter Volkswirtschaftler und Geldexperten zerlegt, die angeblich alle keine Ahnung von Geld und seiner Entstehung haben?
An deren Vita ist noch keine Diskussion gescheitert – ganz im Gegenteil. [[zwinker]]

Ein wenig seltsam gestaltet sich die Laufbahn der Frau Professor Dr. aber schon.

Durfte Kathrin Yen, die Leiterin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin der Universität Heidelberg, seit ihrem Dienstantritt im März 2011 Ärzte auf ihrem Fachgebiet ausbilden? Dieser Frage geht ein Antrag des Wieslocher CDU-Abgeordneten Karl Klein nach, der den Heidelberger Wahlkreis für seine Fraktion mit betreut.
..
Probleme sehen Klein und seine Fraktion auch bei der Berufung von Kathrin Yen:
Weil zu dieser Zeit ein Ermittlungsverfahren - das später eingestellt wurde - gegen Yen lief , hätte sie nach den Richtlinien der Ruperto Carola nicht zur Ärztlichen Direktorin berufen werden dürfen.
Diese Richtlinien sehen auch die Facharztanerkennung nach deutschem Recht vor. "Wie konnte jemand ohne diese Voraussetzungen in diese Leitungsfunktion berufen werden?", fragt sich Klein.
Nach seiner Kenntnis habe sich Yen an der europaweiten Stellenausschreibung gar nicht beteiligt, sondern sei um eine Bewerbung gebeten worden.

Quelle: https://web.archive.org/web/20131016003924/http://www.rnz.de/heidelberg/00_201310120600...

Und hier noch eine Kleinigkeit.

Dabei war die Medizinerin bei ihrer Einführung als Leiterin des Instituts für Rechtsmedizin im Mai 2011 ganz offiziell als "Prof. Dr." vorgestellt worden. Aber Yen hat ihren Doktortitel an der Medizinischen Universität Graz 1997 sozusagen im Vorbeigehen erhalten. Bis 2002 konnte das Diplom ohne eigenständige wissenschaftliche Arbeit erworben werden. Allerdings ist dann ein unübersehbarer Zusatz vorgeschrieben. Der Titel laute "Dr. med. univ.", stellt ein Sprecher der Grazer Hochschule klar. In Deutschland gibt es den Dr. dagegen nur für eine eigenständige Doktorarbeit plus mündliche Prüfung.
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Die Uniklinik stellt sich auf den Standpunkt, dass Yen in Österreich "eine Promotion abgelegt und ein Doktoratsstudium absolviert hat". An ihrer wissenschaftlichen Qualifikation gebe es keinen Zweifel.

Quelle: http://www.morgenweb.de/nachrichten/sudwest/neuer-wirbel-um-institutschefin-1.1282876

Graz hat klar erklärt, daß Frau Yen keine Dissertation geschrieben hat und die Uniklinik Heidelberg steht auf dem Standpunkt, daß sie es doch tat.

In Summe ist das arg viel.
Das riecht nicht nur streng nach Sumpf – DAS ist Sumpf!
Und unter diesen Gegebenheiten bekommen die Gutachten der Dame bei sonderbaren Todesfällen ein gewisses Geschmäckle.
Und der andere Experte, siehe Deinen Link, steht schließlich auch im Feuer.

Aber das ist eigentlich nicht neu, es erhärtet nur den Verdacht, das im MORDFALL Haider die Dinge gesteuert wurden.

mfG
nereus


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