Edward L. Bernays und die Manipulation der Massen

Otto Lidenbrock, Nordseeküste, Donnerstag, 16.01.2020, 11:22 (vor 202 Tagen) @ Revoluzzer2537 Views

Die Situation ist die gleiche wie bei vielen anderen Themen auch. Ob Euro, Klimawandel, Migration oder Organspende, die Öffentlichkeit wird so unglaublich schlecht und einseitig informiert, dass nur diejenigen, die sich tatsächlich die Mühe machen nachzuforschen, einen für die notwendige Meinungsbildung wenigstens halbwegs brauchbaren Wissensstand haben. Alle anderen haben genau die Meinung, welche von den jeweiligen Profiteuren gewünscht ist.

Wer die Medien kontrolliert, ist in der repräsentativen Demokratie der uneingeschränkte Herrscher, das hat der geniale Stratege Edward L. Bernays schon vor rund 100 Jahren konstatiert:

„Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land. Wir werden von Personen regiert, deren Namen wir noch nie gehört haben. Sie beeinflussen unsere Meinungen, unseren Geschmack, unsere Gedanken. Doch das ist nicht überraschend, dieser Zustand ist nur eine logische Folge der Struktur unserer Demokratie.“

Nach wie vor geistert in den Köpfen deshalb das Märchen vom "Hirntod" der potentiellen Spender herum, viele glauben auch, dass man nur Toten die Organe entnimmt. Das die Schlachtopfer aber bei lebendigem Leibe, warm, gut durchblutet und nahezu vollständiger Organfunktion (wenn auch mit Unterstützung durch Apparate) auseinander geschnitten und zerteilt werden, kommt in der öffentlichen Meinungsbildung nicht vor.

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"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer


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