Interessant in Bezug auf die Vorbereitungen: Nordwestküste USA/Kanada - Erdbeben/Tsunami

Olivia, Mittwoch, 15.01.2020, 12:03 (vor 211 Tagen)4357 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.01.2020, 12:06

Das Video wurde im Dezember 2019 online gestellt. Es faßt einige interessante Aspekte zusammen, die mir z.T. unbekannt waren. Weiter hinten im Video gehen die Autoren darauf ein, welche VORBEREITUNGEN staatlicherseits für Umweltkatastrophen gemacht werden. Wie in Japan auch finden Drills selbstverständlich mit Schulkindern statt, damit diese wissen, wie sie sich verhalten sollen. Seit den "Erfahrungen" mit Kathrina werden bereits die Kinder angehalten, sich einen "Notfallsack" zusammenzustellen, in dem ihre wichtigsten Dinge enthalten sind. Für die Erwachsenen werden neue Broschüren zusammengestellt, die davon ausgehen, dass sich die Menschen auf 2 - 3 Wochen Selbstversorgung NACH einer Katastrophe einstellen müssen. Erstaunlicherweise wird 1 Gallon Wasser pro Person empfohlen. Das sind mehr als 3 1/2 l pro Person. Das halte ich für etwas übertrieben, denn das Ganze muss ja gelagert werden. Wenn man aber Waschen, Hygiene, und Kleiderpflege dazu zählt, dann kommt man schon auf solche Zahlen. Wenn man es bei dem reinen Trinkvorrat beläßt, dann dürfte man mit 1,5 bis 2 l Wasser hinkommen. Das wäre allerdings lediglich ein Notvorrat. Hochgerechnet auf 2 - 3 Wochen, also 14 - 21 Tage wären das MINDESTENS 21 l pro Person für 14 Tage (1,5 l pro Tag)/31,5 l für 14 Tage. Erhöht man das Ganze auf 2 l pro Tag/Person, so liegt man bereits bei 28 l bzw. 32 l pro Person. Es kommt also schon alleine bei Wasser ordentlich etwas zusammen. Die Vorschläge, die den Leuten darüber hinaus gemacht werden sind sehr vernünftig. z.B. ein Zelt, in das sich die Menschen innerhalb des Hauses zurückziehen können, um wärmer zu bleiben. Vernünftige Schuhe etc. etc.

Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen. Ich finde es sehr gut, dass die staatlichen Stellen diese Programme mit den Leuten durchführen, denn je besser die Menschen vorbereitet sind (gleichgültig, ob demnächst etwas passiert oder nicht), um so besser können sie sich auf "unbekannte" Situationen einstellen.

https://www.youtube.com/watch?v=kzFYO1EU6rs

"Gibt es bei uns nicht".... :-)) - Unsere "kritischen" Ecken sind der Rheingraben und die Vulkaneifel. Aber wenn man sich anschaut, welche Ecken der BRD es alleine in den letzten Jahren "erwischt" hat, obwohl so etwas doch eigentlich nicht passieren sollte, dann weiß man, es kann JEDEN erwischen. In Bayern gibt es übrigens seit einiger Zeit "kleine Erdbeben". Tja, ich war auch ganz erstaunt darüber. Ob das mit den "umwelttechnisch wertvollen" Tiefbohrungen zur Gewinnung von "Erdwärme" zusammenhängen mag? Nun ich weiß es nicht, bin nur immer wieder erstaunt.

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!


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