E-Autos nur mit Planwirtschaft

Otto Lidenbrock, Nordseeküste, Dienstag, 14.01.2020, 17:13 (vor 260 Tagen)2425 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 14.01.2020, 17:23

Obwohl die Bundesregierung im Verein mit Öko-Lobbyisten und linken Politikern das E-Auto am Markt etablieren wollen, wird es im Wettbewerb mit konventionellen Fahrzeugen bei den Kunden keine reelle Chance haben. Zu teuer, zu geringe Reichweite, zu lange Ladezeiten, zu wenig Lademöglichkeiten sind die Hauptgründe, warum sich kaum Käufer für die vermeintlichen Klimarettungsfahrzeuge finden. Nur eine von der Politik verordnete Subventions- und Bestrafungspolitik mit planwirtschaftlichen Ausmaßen könnte dazu führen, dass sich zumindest der Eine oder Andere für ein solches Produkt entscheiden würde. Aber selbst dann wird das E-Auto gegenüber den Verbrennern kein Land sehen. Die stark zurückgehenden Absatzzahlen in China und den USA zeigen deutlich, wohin die Reise geht.

https://www.welt.de/wirtschaft/article205008712/Autoindustrie-Ohne-Planwirtschaft-ist-d...

Die EU und mit ihr die Bundesregierung ficht diese Entwicklung allerdings nicht an. Man beharrt in Brüssel und Berlin weiter auf der massiven Förderung dieser nicht wettbewerbsfähigen Technik durch planwirtschaftliche Eingriffe in den Markt mittels Subventionen und steuerlicher Bonus- bzw. Malusregelungen. Auch die Autokonzerne investieren immer noch Milliarden in die Entwicklung, wahrscheinlich vor allem, weil sie von der EU über die Flottenregelungen zum CO2-Ausstoß dazu gezwungen werden, aber auch aufgrund massiver Subventionszahlungen.

VW könnte sich mit dem ID3 ein übles Ei ins Nest gelegt haben, wenn die auf Massenproduktion ausgelegten Bänder plötzlich still stehen, weil niemand dieses überflüssige Fahrzeug kaufen möchte.

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"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer


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