Olle Kamelle - Bodenwertzuwachssteuer

Dieter, Didschullen + alto alentejo, Sonntag, 05.01.2020, 11:08 (vor 218 Tagen)3316 Views

Hallo,

die neue SPD-Führung möchte mal wieder eine alte Kamelle hiervorholen. Sie denkt offen über die Einführung einer zusätzlichen Steuerart nach, der Bodenwertzuwachssteuer.

Hier sollen Erträge besteuert werden, die nicht realisiert sind. Von der Systematik her ist das so, als wenn ein Arbeitsloser danach besteuert würde, was er hätte verdienen können, wenn er denn gearbeitet hätte in seinem Beruf.

Zweifelsfrei gibt es theoretische Wertzuwächse und Wertverluste bei Grundstücken und Immobilien, sei es aufgrund von Marktlage oder genehmigten Nutzungsänderungen. Also so ähnlich wie bei Kunstobjekten, Sammlerstücken oder Schmuck oder Edelmetallen.

Nach den SPD-Überlegungen sollten diese jährlichen Wertveränderungen von der Substanz besteuert werden. (Werden dann auch Grundstückseigentümer vom Staat entschädigt, wenn ihr Grundstück aufgrund einer schlechteren Lage (z.B. zu viele Migranten im Umfeld) an Wert verliert?

Eine Spekulationssteuer haben wir schon im Rahmen der Einkommensteuer. Bei privaten Immobilien auf 10 Jahre begrenzt, bei Immobilien im Betriebsvermögen wird die Steuer zeitlich unbegrenzt erhoben.

Wer beklagt, daß Mieten zu teuer sind/werden, der sollte als Politiker so agieren, daß möglichst viele Menschen Wohneigentum erwerben oder sich erstellen, statt ihr Einkommen derartig unnütz für Belanglosigkeiten zu verkonsumieren, wie es die Mehrzahl macht.

Es ist schon abenteuerlich, was in den Köpfen mancher Politiker so vorgeht.

Gruß Dieter

--
Die Antifas sind die neuen "Braunhemden".


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