"Freiwillige" Bildung ab 3....

Olivia, Mittwoch, 04.12.2019, 06:47 (vor 296 Tagen) @ Lenz-Hannover1891 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 04.12.2019, 06:57

Eine echte Sanierung wäre:
- Schuleingangsuntersuchungs für die ELTERN, wenn das Kind 3 ist
- Freiwillige Bildung ab dem 3 Lj. im Kindergarten, insbesondere, wenn es
wegen der Eltern notwendig ist.

und ab Klasse 11 kostet Schule & Uni auch - alles auf Kredit, Kredit gibt
es zu 1-2%, wenn die Leistung passt. Die Kosten sind später absetzbar.

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Bildungsnahe Familien "fördern" ihre Kinder eh ab einem sehr frühen Alter. Das fängt mit der sprachlichen "Förderung" an (weil sie im entsprechenden Umfeld aufwachsen) und geht bis zur Art der Konfliktbewältigung. Die Kinder werden auch oft ab dem frühesten Alter in Kindergärten untergebracht, die sie entsprechend fördern. Die Enkeltochter von Trump hat z.B. bereits als ganz winziges Mädchen Chinesisch gelernt und zu Trumps Amtsantritt die chinesische Bevölkerung mit einem chinesischen Liedchen entzückt. die Kleine strahlte dabei und die Zuhörer auch. Es hat dem Kind also Freude gemacht.

Bei bildungsfernen Familien ist das Problem, dass die Eltern die "Notwendigkeit" oft leider nicht einsehen. Dazu kommt, dass es "lästig" sein mag oder auch einfach sehr schlecht möglich ist, die Kinder in Kindergärten zu bringen. Bei Mädchen kommt noch die Problematik dazu, dass Eltern meinen, die brauchen "das" nicht. Leidtragende sind dann die Kinder und die Gesellschaft.

Man wird also große "Aufklärungskampagnen" speziell bei bildungsfernen Familien machen müssen, damit die "bereit" sind, ihre Kinder entsprechend fördern zu lassen. Oft steht aber die Angst der Eltern im Hintergrund, dass man ihnen dadurch ihre Kinder "entfremdet". Also auch diese Angst müßte ihnen genommen werden. Sie müssten eingebunden werden. Ansonsten wird es in Deutschland ein riesiges Bildungsgefälle geben.

Man muss natürlich immer auch schauen, was die Kinder "wollen" und "vermögen". Es hat keinen Zweck, alle möglichen Kinder zwangsweise durch ein Abitur "zu prügeln" und die wollen das gar nicht, sondern tun das, "weil alle" es tun. Entsprechend sind dann die Ergebnisse, wenn man "alle mitnehmen" will und das nur geht, wenn man die Anforderungen immer mehr herunterschraubt.

Das nützt natürlich niemanden. Weder den "Guten" noch den "Schlechten", die es in einem anderen schulischen oder beruflichen Umfeld zu guten Leistungen oder "Bestleistungen" bringen könnten. Jeder weiß, dass man nicht aus jedem "Klavierschüler" einen Mozart machen kann. Das trifft aber auf alle Bereiche zu. Warum also will man die Kinder alle in die gleiche Art von Schulen stecken?

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!


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