Netzgekoppelte Anlagen müssen >0,6kWp gemeldet werden

Echo, Mittwoch, 27.11.2019, 12:49 (vor 183 Tagen) @ igelei1197 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 27.11.2019, 13:06

Mit der 10kWp Insel kommt man im Winter nicht besonders weit. Und eine drastisch überdimensionierte Insel macht erst recht keinen Sinn, denn im Winter dürfte die Anlage bei Schwachlicht nicht selten komplett ausfallen (Schnee, Nebel, ... killen die Mindest-Stringspannung) und im Sommer ist der Überschuss für eine Insel viel zu groß. Bedenke: Akkus mögen es nicht, voll oder leer zu sein. Ich bleibe der Meinung: Für winterliche Krisenfälle ist ein Aggregat das sinnvollste. Im Sommer kann das mit der PV ganz gut funktionieren, aber wirtschaftlich sind Inseln quasi nie, auch nicht mit Akku.

Marktstammdatenregister und Verteilnetzbetreiber sind bereits ab 601Wp netzgekoppelter Wechselrichterleistung je Messtelle mit im Boot, darum lohnt es sich, lieber etwas größer zu bauen um die Grundkosten wirtschaftlicher zu machen.
Wenn weder mittelbar noch unmittelbar am Netz angeschlossen ist, dürfte nach aktueller Gesetzeslage sogar die Insel >10kWp meldebefreit sein, sofern es sich um Deckung des Eigenbedarfs handelt.

Um noch auf die vorangegangene Frage nach den richtigen Modulen zurück zu kommen: Ist im Prinzip schnuppe. Die teuren sehen oftmals etwas besser aus und sind ggf etwas langlebiger.


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