Das muss man differenziert sehen

helmut-1, Siebenbürgen, Dienstag, 26.11.2019, 17:36 (vor 227 Tagen) @ nereus4165 Views

Oder wird man dreimal täglich von Berlin/Leipzig/Kassel nach Belgrad fliegen, um sie zu holen?

Wohl kaum.

Ziemlich gut hat es der Focus beschrieben, wie es aktuell aussieht:

https://www.focus.de/politik/ausland/hilfsorganisationen-schlagen-alarm-alle-muessen-du...

Nehmen wir mal die legendäre Route I):

Türkei – Griechenland – Nord-Mazedonien – Serbien – Ungarn – Österreich.

Das war die alte Route, und dagegen sichern sich die Staaten an den Grenzen ab. Nicht nur Ungarn, auch Österreich hat sein Bundesheer ständig an den Grenzen zur Grenzsicherung eingesetzt, schon seit mehr als 10 Jahren:

https://ibb.co/rbh6GG1

Dass die Grenzübertritte seit den neuen Balkanrouten zwischen den Ländern Ungarn - Rumänien - Bulgarien zeitaufwändiger geworden sind, liegt in der Natur der Sache. Es wird rigoroser kontrolliert, Spiegel unters Auto, wie damals im Kommunismus. Diese Länder haben was gegen illegale Einwanderung, das überlässt man zuständigkeitshalber den Deutschen.

Ehrlich gesagt, ich hab da nichts dagegen und nehme die Zeitverzögerung an den Grenzen gerne in Kauf, wenn ich dadurch in den drei genannten Ländern sicherer bin. Letzteres kann man mit Fug und Recht behaupten, - in HU,RO und BUL gibt es nicht diese wöchentlichen (ich will nicht sagen "täglichen") Einzelfälle mit Übergriffen durch Immigranten.

Die neue Route II):

Türkei – Griechenland – Albanien – Montenegro – (Serbien) – Bosnien und Herzegowina – Kroatien – Slowenien

Die Route III):

Griechenland – Albanien – Kosovo – Serbien – Bosnien und Herzegowina – Kroatien – Slowenien – Italien

Fazit: Man sieht, Serbien ist da immer mit im Boot, und deshalb bewachen die Ungarn auch so pennibel ihre Grenzen. Ich weiß nicht, ob sich da was zusammenbraut, - aber wenn sich wieder die Anzahl der "Gäste" in Italien oder Slowenien über Gebühr erhöht, dann wird IM Erika wieder helfend zur Seite stehen.

"Wir schaffen das".


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