Erwrämung durch CO2

Ulli Kersten, Donnerstag, 07.11.2019, 22:01 (vor 199 Tagen) @ Falkenauge1065 Views

Ich habe einen Text von https://climateofsophistry.com/ mal kurz und grob übersetzt:

1. Die Wirkung von Photonen, die auf eine Oberfläche treffen, bedeutet nicht, dass die Photonen absorbiert werden.
Absorption ist nur eines von mehreren Dingen, die einem Photon passieren können. Es hängt alles von der Wellenlänge ab. Eine sehr kurze Wellenlänge, bezogen auf die Oberfläche, wird tatsächlich in die Oberfläche eindringen, denken wir an Röntgenstrahlen. Eine sehr lange Wellenlänge, bezogen auf die Oberfläche, wird reflektiert. Die Absorption hängt von einer engen Kompatibilität zwischen der Wellenlänge des Photons und der der Oberfläche ab.

2.
Atmosphärisches CO2 emittiert hauptsächlich mit einer Wellenlänge von 15 µ. Das entspricht einer Energie von 0,0827 meV. Um das in Relation zu setzen, würde es etwa 77.760.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 solcher Photonen benötigen, um 1 Joule zu entsprechen. Und es würde 4,2 mal so viele Photonen brauchen, um 1 Gramm Wasser 1 Grad C zu erwäremen.

Ein Eiswürfel emittiert hauptsächlich mit einer Wellenlänge von 10,7 µ. So sind Eisphotonen etwa 50 % "heißer" als CO2-Photonen. Da es schwierig ist, eine Oberfläche mit Eiswürfeln zu erhitzen, ist es noch schwieriger, sie mit CO2 zu erhitzen.


3.
Wenn ein Photon reflektiert wird, findet kein Energieaustausch statt, d.h. es gibt keinen Verstoß gegen die Gesetze der Thermodynamik. Reflexion tritt so oft auf wie Absorption, sonst wären unsere Augen wenig hilfreich. Wenn man nicht in eine Quelle schaut, wie z.B. ein Feuer oder die Sonne, können man nur wegen der reflektierten Photonen sehen.

4.
Die Absorption wird durch die Temperatur beeinflusst. Wenn eine Oberfläche ein guter Absorber sein soll, muss man sie abkühlen. mit absolut null wäre die Oberfläche ein "schwarzer Körper", der in der Lage ist, alle Photonen zu absorbieren. Wenn man eine Oberfläche auf eine sehr hohe Temperatur erwärmt, wäre sie ein sehr schlechter Absorber. Bei Raumtemperaturen werden Infrarotwellenlängen normalerweise nicht absorbiert.

5.
Ein weiterer Irrtum ist: "Wenn in ein System mehr Energie einströmt als ausströmt, MUSS seine Temperatur steigen".
Nicht-Wissenschaftler wenden diesen Unsinn auf die Erdoberfläche an:
Die Zufuhr von mehr CO2 in die Atmosphäre bedeutet, dass mehr infrarote Energie zur Erde zurückkehrt.

In der Pseudowissenschaft glauben sie, dass das bedeutet, dass die Oberflächentemperaturen steigen müssen.

Natürlich bedeutet eine Infrarotzufuhr auf die Oberfläche KEINE Absorption. (Siehe 1.)

Aber diese Aussage selbst ist schon unwissenschaftlich.
Man können einem System Energie hinzufügen, ohne die Temperaturen zu erhöhen.
Bringen Sie eine Schüssel Eiscreme in den Raum. Das Eis strahlt Infrarot aus. Sie haben dem System "Energie zugeführt", Aber erwarten Sie, dass die Raumtemperatur steigt?
Oder geben Sie einen Liter Wasser mit 40 Grad in eine große Schüssel, die bereits Wasser bei 45 Grad enthält. Sie haben dem System Energie zugeführt, aber die Durchschnittstemperatur sinkt.

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