Die Lage an der türkisch-syrischen Grenze ist (exorbitant) kompliziert.

ebbes, Mittwoch, 09.10.2019, 18:59 (vor 237 Tagen) @ YooBee2512 Views

Interpretation der Ereignisse:

Die USA haben Interesse an einen Kurdenstaat, weil sie so Syrien, Iran usw. schwächen oder zerstören können, deshalb haben sie den Putsch in der Türkei im Hintergrund organisiert.
Wahrscheinlich wollten sie auch einen großen Militärstützpunkt in Kurdistan (siehe Bosnien) errichten.
Sie haben aber nicht mit dem Widerstand der türkischen Bevölkerung und Putin gerechnet, der dieses vorausgesehen hat und Erdogan möglicherweise gewarnt hat.

Wichtiger als ein Kurdenstaat, ist aber für die USA, dass die Türkei in der Nato bleibt, also haben sie den Kurdenstaat aufgegeben.
Die Kurden sind nun zum Abschuss freigegeben.

Die Türkei hat nun die Sorge, dass die syrischen Kurden einen Angriff auf die Türkei planen und versuchen einen Kurdenstaat zu gründen.
Deshalb wollen sie diese Strukturen vorher zerschlagen, welche diesen Überfall möglich machen.

Es ist so auch verständlich, dass die Türkei keine Abwehrraketen der USA wollen.
In den Abwehrraketen ist angeblich eine Hintertür eingebaut, dass sie abgeschaltet werden können.
Somit wäre die Türkei von der Luft angreifbar gewesen, deshalb hat man sich für die russischen Raketen entschieden, wo bisher noch keine Abschaltmechanik bekannt ist und welche auch zuverlässiger sind.
Siehe "Angriff" auf die Ölraffinerie in Saudi-Arabien.

Gruß

ebbes

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Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.


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