Energie ist nahezu unendlich vorhanden, das Problem liegt woanders

CalBaer, Mittwoch, 09.10.2019, 17:31 (vor 237 Tagen) @ Diego22393 Views

Spätestens, wenn man mehr ENERGIE benötigt, als Energie gefördert wird,
ist Schluss.

Energie ist nahezu unendlich vorhanden. Man muss sie nur nutzbar machen. Z.B. ist Wasserstoff im Meerwasser in immensen Mengen vorhanden, durch Kernfusion koennte damit irgendwann nahezu unbegrenzt Energie erzeugt werden.

Wir leben ja auf einem endlichen Planeten, unendliches Wachstums kann es
dann ja nicht geben.

Die Lebensgrundlage Erde ist der limitierende Faktor. Energie waere zwar nahezu unendlich vorhanden und damit Nahrungsmittel, Behausungen, Transport, medizinische Versorgung usw., aber was eben sehr limitierend ist, ist die habitable Zone. Durch den steigenden Energieverbrauch kaeme es zur langsamen Erwaermung durch Abwaerme saemtlicher Energieanwendungen (Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik). Das spielt zwar heute noch keine Rolle, aber wenn wir die Energiemengen in den naechsten 200 Jahren so steigern, wie in den letzten 200 Jahren, dann wird es sehr ungemuetlich hier. Der Energieeintrag auf die Erde durch Sonne und kuenstliche Energie durch Menschen waere dann ungefaehr so hoch wie auf der Venus.

Gibt es eigentlich eine Wirtschaftsform, ein ökonomisches System, das ohne Wachstumszwang auskommt ?

Wohl nicht, das Wachstum liesse sich aber durch ein besseres monetaeres System stark reduzieren. Es kann sich halt nur niemand vorstellen, weil man das Gewaltgeld immer als unveraenderliche Ultima Ratio hinstellt. Das halte ich fuer einen Denkfehler.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
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