Fairbourne – Dynamik versus Statik

Ostfriese, Mittwoch, 09.10.2019, 08:40 (vor 273 Tagen) @ Olivia1013 Views

Hallo Olivia,

Die Strände
werden schmaler, das Meer holt sich seinen Teil wieder zurück. Die Leute
sind so verrückt, dass sie immer näher ans Wasser bauen. Irgendwann
wundern sie sich dann, dass sie mit den Füßen im Wasser stehen.

die Halligen mit ihren Bewohnern können nur überleben, wenn das bisherige jahrhundertelange empfindliche dynamische Gleichgewicht – was ja für die nächsten Jahrzehnte infrage gestellt wird – zwischen der Sedimentation und des Meeresanstiegs seit den 'Mandränken' bestehen bleibt.

– Erste Marcellusflut im Herbst 1219 mit mehreren 10.000 Toten

– Zweite Marcellusflut im Winter 1362, die sich "so tief in das Gedächtnis der Menschen eingegraben" hat (Rungholt).

– Burchardiflut in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober 1634 zwischen Ribe und Brunsbüttel. Ihr fielen zwischen 8.000 und 15.000 Menschen zum Opfer.

Im Gegensatz dazu steht die Entwicklung des eingedeichten – statischen – walisischen Küstenortes Fairbourne. Sie wird mit dem Verweis auf den originalen ARD-Beitrag vom 13. Juli. 2019 in

https://ruhrkultour.de/fairbourne-klimaalarm-der-tagesschau/

und

https://sciencefiles.org/2019/07/14/wie-die-klimawandel-mafia-geschichte-umschreibt-ard...

mit unterschiedlichen Gewichtungen dargestellt.

Gruß â€“ Ostfriese


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