Ne... das wird dann als "Ausweg" genommen, wenn die Ärzte nicht weiter wissen. Schlimm genug.

Olivia, Dienstag, 08.10.2019, 20:31 (vor 309 Tagen) @ Mephistopheles2056 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 08.10.2019, 20:42

Meine Schwester hatte Bechterew und sollte zur "Psychotherapie". Völliger Schwachsinn natürlich. Sie ist auch nicht hingegangen. Das war halt eine Fehldiagnose. Die kommen gar nicht so selten vor.

Meine Mutter bekam in der Klinik das "falsche" Organ entfernt. Ebenfalls ein Ärztepfusch.

Und meine beste Freundin ist an einer ärztlichen Fehldiagnose gestorben.

Ich gehe trotzdem noch zu Ärzten, aber ich kontrolliere alles so gut ich es kann.

Diese Dinge kommen leider viel häufiger vor, als man denkt, weil sowohl Ärzte als auch Kliniken bestrebt sind, solche Fehldiagnosen nicht an die Öffentlichkeit kommen zu lassen. Da wäre erheblicher Öffentlichkeitsbedarf.

"Psychologen" dürfen übrigens nicht ärztlich tätig werden, denn sie haben in der Regel kein Medizinstudium (Ausnahmen gibt es auch hier). Psychiater haben in der Regel ein Medizinstudium, aber keine psychologische Ausbildung. "Ersatzweise" machen sie oft eine psychoanalytische Ausbildung. Dieser Ausbildung wird aber oft vorgeworfen, nicht wissenschaftlich zu sein. Dem schließe ich mich zwar an, aber ich habe trotzdem Fälle gesehen, wo sie hilft. Das ist so wie bei den Schamanen.....

Ein "Psychologischer Psychotherapeut" (geschützter Begriff) bekommt daher seine Patienten MIT einer diagnostischen "Vermutung" und einer Überweisung von einem Arzt, der eine körperliche Ursache dieses Leidens AUSGESCHLOSSEN hat.

Wenn du also von einem psychologischen Therapeuten verlangst, dass er diagnostizieren soll, was IN deinem Körper an Prozessen abläuft, dann bist du bei der falschen Adresse. Beschweren solltest du dich bei deinem Arzt. Allerdings hätte ein guter Psychologe auch einmal auf die Idee kommen können, dich nochmals ärztlich checken zu lassen....

Dass es aber in jedem Beruf Idioten gibt, die oft auch noch versuchen, durch "Ars...kriecherei" an bestimmte Positionen zu kommen, das steht selbstverständlich völlig außer Frage.

Und ganz problematisch ist es speziell in diesem Beruf, wenn "Therapeuten", die "in der Regel" nur über "Schul-/Hochschulausbildung/Seminarausbildung" verfügen und über wenig oder gar keine Lebenserfahrung verfügen, dann auf MENSCHEN losgelassen werden, deren Symptomatik sie nur nach "Buchwissen" analysieren und diagnostizieren müssen.

Da fehlt dann oft einfach unendlich viel Wissen und das Umfeld, das ebenfalls starke Symptome verursachen kann, wird viel zu sehr außer Acht gelassen. Der Patient oder der Klient ist dann der Dumme. Wobei es dem "Klienten" noch besser geht, denn sein "Coach"/"Therapeut" bekommt entsprechendes Feed-Back, wenn er ungenügend arbeitet: Seine Clienten bleiben einfach weg! Das ist dann der Punkt zum Nachdenken. Diese Erfahrung bleibt aber jedem Kassentherapeuten erspart. Er/sie wird nicht aufgrund seiner Arbeitsergebnisse bezahlt sondern für seine Stunden.

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!


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