"Psychotherapeutenkammer: Klimaleugner psychisch krank?"

Fleet, Tor zum Harz ex NL, Dienstag, 08.10.2019, 12:47 (vor 308 Tagen)6337 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 08.10.2019, 13:25

Hallo in die Runde,

die Fragestellung im Topic und der Beitrag auf Achgut.com ist sicherlich bereits einigen bekannt.

Zu recht meint der Autor: "Das sind keine lustigen Gedankenexperimente" mehr!

Wenn nun schon auf höchster Ebene der Psychotherapeuten ein Gedankengut aufgegriffen und daraus ein allgemeingültiges Krankheitsbild ergestellt wird, sollten alle Alarmglocken schrillen.

"Der Autor Fabian Chmielewski fordert darin “psychotherapeutische Interventionen” gegenüber Patienten, die die “Prophezeiungen der Klimawissenschaftler” herunterspielen oder gar verleugnen. Weiterhin sollten sich die Psychotherapeuten aktiv an “Gesundheitskampagnen gegen diese weitverbreitete existenzielle Neurose” beteiligen."

Die Sicht des Herrn Chmielewski stellt drei Formen des "Krankheitsbildes" dar:

- Erduldungsmodus
- Vermeider
- Überkompensation

Ursache dieser "Symptome" sei die Angst der Menschen vor dem Tod, und weil sie diese Angst nicht ertragen können, verleugnen, ignorieren oder relativieren sie den Tod. Da es sich hier dann um eine “akute Eigen- oder Fremdgefährdung” handelt, rechtfertigt dies ein unverzügliches Handeln und Melden durch die auf dieser Grundlage gerechtfertigten Entbindung von der Ärztlichen Schweigepflicht.

Dieses orwellianische Szenario nimmt immer schneller Formen im Gemeinwesen an. Enden wird dies u.U. in einem riesen Knast mit einer nur einseitig durchlässigen Mauer. Rein geht's immer, nur raus nimmer.

Sind die jetzt alle bekloppt?

LG

Fleet

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"Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht." (H. Heine)


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