Anmerkungen zu Falschnachrichten

b.o.bachter, Sonntag, 06.10.2019, 20:23 (vor 238 Tagen) @ DT1912 Views

bzgl. dieser Aussage:

Langenfeld/Mettmann/Monheim: so sieht es dort aus:

von hier:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=499003

Hallo DT,

da ich den Kreis Mettmann mit seinen 10 Städten, zu denen Monheim und Langenfeld gehören, zumindest ein wenig aus eigener Anschauung kenne, halte ich eine Korrektur Deiner Aussage für angebracht.

Die Bilder zeigen den Zustand im "Berliner Viertel" der Stadt Monheim. Ein Hochhaus-Komplex aus den 60er und 70er Jahren, in dem es freilich so beschixxen zugeht, wie fast überall, wo diese Bausünden verbrochen wurden. Und dies nicht erst, seit Goldstücke die Szenerie "bereichern". Diese Verhältnisse auf den ganzen Kreis zu übertragen, ist jedoch einfach falsch.

Z.B. in Langenfeld würde Dein Konzept bzgl. Flüchtlingen vielleicht Gehör finden. Man betreibt dort vernünftige Politik und ist seit einigen Jahren schuldenfrei. Dieser Zustand hält einstweilen an, z.B. weil man Asylbewerber nicht mit Bargeld, sondern mit Naturalien versorgte.

Zitat:

"Zwei Tage war das Rathaus besetzt, erinnert er sich. „Alle Gutmenschen der Welt kamen und beklagten, wie man so etwas Menschenverachtendes machen kann: Fresspakete!“
Doch die Verwaltung setzte sich durch. Doppel- und Dreifachempfänger gab es plötzlich nicht mehr, die Ausgaben sanken deutlich.
...
„Wir waren eine der ersten Städte, die Hallennutzungsgebühren verlangt haben.“ Auch wenn es nur die Erwachsenen traf, nicht die Kinder und Jugendlichen – der Aufschrei der Vereine war laut.
Er verhallte nach und nach, als die Sportler sahen, dass die Stadt das Geld in die Sportstätten steckte. „Unsere Anlagen sind alle top“, sagt Schneider. „Wir haben nämlich während der Entschuldungsphase nie gesagt, wir sparen uns zu Tode.“
Allerdings investierte die Stadt nicht in alles Mögliche, sondern konzentriert in Wirtschaftsförderung und Bildungsinfrastruktur. Neue Firmen köderte man mit unbürokratischen Genehmigungsverfahren, neue Einwohner mit attraktiven Schulen.
Eine Werbekampagne machte Unternehmen neugierig. Selbst die Großkonzerne Bayer und Henkel aus dem benachbarten Leverkusen und Düsseldorf verlegten Töchter nach Langenfeld.
...
Weil ihre Stadt keinen Schuldendienst mehr leisten muss, zahlen die Langenfelder Grund- und Gewerbesteuern, die zu den niedrigsten in Nordrhein-Westfalen gehören. Die städtischen Gebühren, z. B. für Müll und Abwasser, liegen heute niedriger als vor zehn Jahren.

Hier in Gänze zu lesen:
https://www.ingenieur.de/technik/wirtschaft/finanzen/langenfeld-schuldenfrei/

Übrigens fahren viele Einwohner der komischen, kleinen Großstadt Solingen nach Langenfeld oder Hilden zum Einkauf - wenn nicht gleich nach Dueseldorf oder Köln.

Im Übrigen sind Deine Klagen insofern berechtigt, als die gesamte Gegend keine positiven Fortschritte mehr zu verzeichnen hat - repräsentativ sind die gezeigten Bilder jedoch (noch) nicht.

Viele Grüße!


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