Und noch dazu ein sehr problematischer. Beispiele verfehlter Energiepolitk

Echo, Samstag, 05.10.2019, 10:53 (vor 234 Tagen) @ FOX-NEWS1913 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 05.10.2019, 11:27

H2 ist ein Energieträger

Und noch dazu ein sehr problematischer. Verdampft schnell, wenig Energiedichte, schwierig zu transportieren und lagern, hochexplosiv, verlustbehaftete Umwandlung....

Warum gibt es eigentlich keine geförderten Mini-Blockkraftwerke auf
Gas oder Ölbasis für klein(st)e Wohneinheiten? Geheizt wird doch immer
dann, wenn Wind und Solar wenig Energie bereitstellen. Daß diese
offensichtliche Lösung nicht verfolgt wird zeigt mir mal wieder, daß die
Ziele der deutschen Energiewende andere sind als propagiert.

Mal abgesehen davon dass BHKW eher komplex ins Hausnetz einzubinden sind und nur bei Dauerbetrieb wirklich wirtschaftlich sind, steckt hinter der Enetgiepolitik üblicherweise eine Agenda, keinesfalls jedoch wirtschaftlich sinnvolle, bürgerfreundliche Lösungen. Es fallen nun die ersten Windräder aus der EEG-Förderung, die meisten werden nicht wirtschaftlich betrieben werden können und abgerissen. Den Strom kann man leider auch nicht einfach vor Ort nutzen denn sobald beispielsweise jemand Fremdes sein Auto mit Strom voll tankt, muss EEG-Umlage gezahlt werden - und natürlich noch jede Menge Bürokratie hinten dran.

Oder die Luftwärmepumpen-Heizung im Mehrparteienhaus wird in der Praxis eher nicht mit hauseigenem Photovoltaik-Strom betrieben, weil die PV-Anlage keine umlagefähige Mietnebenkosten darstellt.

Die Photovoltaik-Anlagen werden so ausgerichtet, dass sie nicht etwa konstant von morgens bis abends Strombedarf decken können (Ost/West), sondern zur Mittagszeit Subventionsmaximal zu staatlich garantierten Preisen einspeisen können - auf Kosten der Verbraucher.

Und wie schaut's im Einfamilienhaus aus? Sobald man mehr als 600Wp PV-Erzeugungsleistung für den Eigenbedarf installiert, muss man durch den Bürokratie-Dschungel und teure Zähler mieten etc...

Milchbauern würden gerne Gülle verstromen aber die Anlagen sind nur bis 75kW gefördert, darum landet der Rest anderswo. Übrigens kann man mit Biomasse gut heizen. Ein 16m³ Kompost versorgt ein ganzes Haus anderthalb Jahre mit Wärme.

Ich bin angepisst.


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