Der Schulaufsatz wird wegen nötiger Überarbeitung vom praeceptor germaniae (Kant) an den alumnus (Hamann who?) rediert.

Mephistopheles, Datschiburg, Samstag, 17.08.2019, 11:36 (vor 285 Tagen) @ Oblomow1086 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 17.08.2019, 11:53

https://www.gleichsatz.de/b-u-t/trad/hama2.html

Lies mal diese irre Knacknuss!

Sehr schwierig zu verstehen, weil der Autor kommt niemals auf den Punkt. Es bleibt die ganze Zeit unklar, worum es ihm eigentlich geht.

Ich habe nur so viel verstanden - wobei ich natürlich nicht ausschließe, dass ich nicht alles verstanden habe oder das, von dem ich meine, dass ich es verstanden hätte, falsch verstanden habe: Die Vernunft ist unser einziger Maßstab, mit dem wir unterscheiden können, ob etwas wahr ist oder falsch. Was aber ist der Maßstab der Vernunft? Wie kann entschieden werden, was Vernunft ist? (Für den Gläubigen ist alles Seiende göttlich bzw. von Gott erschaffen und somit ein Beweis für die Existenz und den Willen und die Allmacht Gottes)

Eine wirklich originelle und wichtige Frage, wenn ich, s.o., sie richtig erfasst habe.
Ich behelfe mir damit, dass ich nicht mehr frage, ist es gut oder böse, sondern: Ist es edel oder niedrig? [[freude]]
Die Vernunft wäre demnach aber nicht fix, sondern wandelbar (kein Fixstern, sondern ein Planet, der uns in seine Schwerefeld einbezieht).

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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