Meinst du?

Andudu, Sonntag, 21.07.2019, 11:32 (vor 355 Tagen) @ Naclador1146 Views

Tatsächlich gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass zur Aufrechterhaltung
eines statischen elektrischen Feldes Energie aufgewandt werden muss.

https://www.spektrum.de/lexikon/physik/elektrische-energiedichte/3918

"die Raumdichte der elektrischen Energie. In der von M. Faraday begründeteten Nahwirkungstheorie ist das elektrische Feld Träger der potentiellen elektrischen Energie. Die elektrische Energiedichte w e ist demnach die zum Aufbau des elektrischen Feldes in einem Volumenelement dV zu leistende Arbeit"

Über ein Volumenintegral kann man (angeblich) berechnen, dass der Energieinhalt des Feldes mit der Ausdehnung abnimmt. Turtur schlußfolgert daraus, dass ein Energiekreislauf stattfindet. Und weißt du was? Das klingt für mich zehnmal logischer, als das hier!:

Feld entstand in grauer Vorzeit mitdem Elektron zusammen, in der Frühphase
des Universums, nachdem es sich so weit abgekühlt hatte, dass
elektromagnetische und schwache Kraft sich aufspalteten. Heute entstehen
elektrische Felder nur noch bei der Paarerzeugung neu, z.B. wenn aus einem
extrem energiereichen Gammaphoton ein Elektron und ein Positron gebildet
werden, oder beim Neutronenzerfall in ein Proton und ein Elektron. Dabei
werden stets eine positive und eine negative Ladung zusammen erzeugt, so
dass die Ladung insgesamt erhalten bleibt.

Wir können es nicht erklären, aber das was der Mann da behauptet muss falsch sein! Selbst wenn er es mit einem Experiment bewiesen hat.


Aber selbst wenn Turtur mit seinem Energiekreislauf recht hätte, sein

Dann hätte er bereits einen Nobelpreis verdient... wolltest du vermutlich schreiben.

Umwandlungsprinzip kann so nicht funktionieren. Du kennst das Bild mit der
grünen Kugel? Turtur basiert sein Umwandlungsprinzip auf der Möglichkeit,
einen Feldemitter zwischen den diskreten zuständen geladen und ungeladen
schalten zu können. Das ist so nicht möglich. Um dem Emitter eine Ladung
aufzuprägen, benötigt man Zeit, da die Ladungsträger sich langsamer als
mit Lichtgeschwindigkeit bewegen und nicht unendlich schnell.

Es wäre sehr viel einfacher für mich, deine Behauptungen zu verifizieren, wenn du mir die Quelle dazu angeben würdest. Du behauptest, dass etwas nicht funktionieren, kann, von dem ich nicht weiß wo es steht.

Turtur selbst argumentiert mit der Geschwindigkeit der Ausbreitung des Feldes, es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass er ausgerechnet dieses Detail übersehen haben soll, trotz seines oft kritischen Publikums. Aber überprüfen kann ich das nicht, so lange ich nicht weiß, auf was du dich beziehst.

Der Mann beschäftigt sich seit Jahren damit und du tust es mit einem Fingerschnipsen ab.


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