Stromnetz als große 'verwebte' Induktivität

QuerDenker, Donnerstag, 06.06.2019, 16:08 (vor 428 Tagen) @ Waldläufer1552 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 06.06.2019, 16:39

Hallo Waldläufer,

dass das 'Stromnetz' - und das sind ja nicht nur die Leitungen an sich, sondern auch alle Transformatoren usw., was direkt 'dranhängt' - ein Speicherfunktion hat, wird ja sowieso beim Betrieb bzw. Netzstabilisieren genutzt. Umgekehrt ist das auch ein Grund, für die Probleme beim 'Schwarzstart' (also wenn das Netz komplett zusammenbrach)!

So gesehen ist das mit Stromnetz==Speicher nicht Neues, sondern von Anfangan Teil der Infrastruktur incl. der Tücken.

Und genauer geht es um sehr komplexe Kombination von Kapazitäten und Induktivitäten mit variabler Phasenlage und meist ungleicher Last auf den Drehstromphasen...

Deswegen wäre es ja auch besser wieder kleine Teilnetze - also so wie es einmal war - anzustreben...
Nur dann wurden die Windräder in der Nordsee usw. halt teuer+'umsonst' gebaut [[wut]]

Beste Grüße

QuerDenker

P.S.

(Nebenbei, wieviel Verlust gibt es eigentlich, wenn man aus der Sahara den
Strom bis hierher leitet?)

Leider sehr viel, auch weil auch aus Kostengründen Materialien mit relativ hohem Leitungswiderstand verwendet werden.
Lösung wären hier höhere Spannungen und teils auch höhere Frequenzen und theoretisch sogar eine erweiterte Drehstromtechnik mit weiteren Phasen und damit weiterer Verteilung der Last auf weitere Leiter und auch mathematisch 'integral gedacht' eine noch besseren Leitungsnutzung.

--
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