Antrieb für Wirtschaften

Falkenauge, Donnerstag, 16.05.2019, 12:55 (vor 378 Tagen) @ trosinette2336 Views

Wenn ein Antrieb zum Wirtschaften im Menschen nicht angelegt ist, muss
jeder Antrieb zum Wirtschaften mit Macht und Waffengewalt und den bekannten
debitistischen Konsequenzen erzwungen werden. Wenn ein Antrieb zum
Wirtschaften im Menschen angelegt wäre, dann würden wir seit
Menschengedenken ganz zwanglos wirtschaften und bräuchten uns keinen
Antrieb zu überlegen.

Der natürliche Antrieb zum Wirtschaften liegt zunächst in den elementaren Bedürfnissen des Menschen nach Nahrung, Kleidung, Wohnung usw.
Dieser Antrieb führte zunächst zur egoistischen Selbstversorgung.
Mit der modernen Arbeitsteilung arbeitet der Einzelne aber nicht mehr für sich selbst, sondern was und woran er arbeitet, ist für andere bestimmt. Jeder arbeitet für andere. Darin liegt bereits ein Element der Brüderlichkeit.

Und so wird es in der modernen Wirtschaft darauf ankommen, dieses grundlegend gewordene Element des brüderlich Für-die-anderen-Arbeitens auch auf das jeweils gemeinsam Erwirtschafte, den Gewinn, anzuwenden: dass jeder den Anteil erhält, der seinem Beitrag entspricht, ohne dass irgendwelche Privilegien bestimmend sind. Es wird natürlich nicht um gleiche Anteile gehen, sondern um solche, die dem Ideal der Brüderlichkeit entsprechen, zumal die Bedürfnisse (z. B. je nach Familiengröße) auch unterschiedlich sind.


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