Das große Problem mit dem Debitismus: Utopisten verstehen ihn nicht.

tar ⌂, Gehinnom, Donnerstag, 16.05.2019, 10:10 (vor 378 Tagen) @ Naclador2932 Views

Lieber Naclador,

wenn man erstmal verstanden hat, wie unser heutiges Wirtschaftssystem funktioniert, und warum es so funktionieren muss, wie es funktioniert, ist es unmöglich, sich vorzustellen, dass es möglicherweise auch anders gehen könnte. Dann bleibt einem nichts anderes übrig, als die nicht endend wollenden Versuche zahlreicher Utopisten auf den Boden der Realität zurückzuholen und das oder die "Game Over" als das zu akzeptieren, was sie sind: Bestandteil des Daseins (des Werdens und Vergehens).

Was wir aber heute dringender brauchen als alles andere, ist eine realistische Betrachtung, wie eine Gesellschaft grundsätzlich organisiert ist.

Wir sollten dringend damit anfangen, festzuhalten, dass das Ersetzen/Abschaffen der individuellen Schuld (Vermögenssicht) den Antrieb für menschliches Wirtschaften beseitigt. Alles andere ist eine geistige Bankrotterklärung. Und wir müssen das schnell auf die Reihe kriegen, weil wir nicht wissen, wieviel Zeit noch bleibt.

Strengt Euch an Leute, wir haben hier einen Haufen der hellsten Köpfe, die
mir bisher über den Weg gelaufen sind. Wer wenn nicht wir, wann wenn nicht
jetzt?!

--
Gruß!™

Time is the school in which we learn,
Time is the fire in which we burn.


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