Aber was sollte das mittel- bis langfristig bringen?

Phoenix5, Mittwoch, 15.05.2019, 18:45 (vor 383 Tagen) @ Centao889 Views

Hallo Centao!

Hallo @Phoenix5,

neben Deiner These:
- steht in jedem Fall der parallel laufende Umbau der männerdominierten
Industriegesellschaft ab den 50ern in eine Dienstleistungs- und
Informationsgesellschaft. Und dies begleitet von der bürgerlichen
Gesetzgebung und dem Sozialstaat, dass Frauen ab den 70ern deutlich besser
partizipierten als Männer. Dies zeigt sich u.a. in der Anpassung
geschlechterspezifischer

Die These vom politisch bewusst forcierten Abbau einer Industriegesellschaft liest man ja hier oft, aber lässt sich der größte Schaden nicht einfach mit dem Abwandern der Industrie in Billiglohnländer im Zuge der Globalisierung erklären. Der Teil der Industrie, der auf qualitativ hochwertige High-Tech-Güter bzw. qualitativ hochwertig ausgebildete Arbeitnehmer angewiesen war, bleibt am Ende auch nur so lange, bis der Osten auf- oder überholt hat (und in diesem Prozess sind wir ja mittendrin). Für mich katalysiert sich der Prozess selbst, ohne dass es dafür Hilfe von außen oder innen benötigt (auch wenn man bei vielen hirnrissigen politischen Entscheidungen oft das Gefühl hat, dass man die Sache beschleunigen will). Dass die Grünen eine Dienstleister-Gesellschaft favorisieren, haben sie ja immer wieder anklingen lassen (beispielsweise der Bundespräsident Österreichs, als er noch Grünen-Chef war), aber das habe ich mir immer damit erklärt, dass diese Leute eben nur Sch... im Kopf haben. Wie gesagt: Ich wüsste nicht, was man damit erreichen will. Es sei denn es ginge darum, maximale Abhängigkeiten zum Rest der Welt zu erschaffen?

Beste Grüße
Phoenix5

--
Ein Buch für Keinen - Der Kapitalismus nach Paul C. Martin


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