Umbau der Industriegesellschaft

Centao, Mittwoch, 15.05.2019, 12:02 (vor 383 Tagen) @ Phoenix51036 Views

Hallo @Phoenix5,

neben Deiner These:

"Der Feminismus war für den Staat ja ohnehin nie dazu gedacht, die Frauen an die Spitze des Staates zu befördern: Das war eher ein Beiprodukt. Er war dazu gedacht, die Frauen in die Wirtschaft zu drängen, um neue Besteuerungsbasen zu generieren oder feministisch gedeutet: Der Feminismus ist eine Erfindung des Patriarchats, um die Frauen ökonomisch auszubeuten."

- steht in jedem Fall der parallel laufende Umbau der männerdominierten Industriegesellschaft ab den 50ern in eine Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft. Und dies begleitet von der bürgerlichen Gesetzgebung und dem Sozialstaat, dass Frauen ab den 70ern deutlich besser partizipierten als Männer. Dies zeigt sich u.a. in der Anpassung geschlechterspezifischer Vermögensverteilung. Da Politik i.d.R. immer den Vermögensverhältnissen als primäre gesellschaftliche "Teilhabe" folgt, wird Politik natürlich immer mehr "femisiert" mit den bekannten Folgen.

Der Feminismus war also nicht nur gedacht, er ist m.E. logische Folge des Debitismus in der entwickelten Gesellschaft.

Beste Grüße,
CenTao


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