Empathieforscherin Tania Singer

Oblomow, Leipzig, Mittwoch, 15.05.2019, 10:43 (vor 386 Tagen) @ sodele1058 Views

- Obwohl Frau Merkel in vielerlei Hinsicht ein abschreckendes Beispiel
ist, steht es uns frei, möglichst viele gute Frauen in Führungspositionen
zu hieven, weil sie i.d. Regel einen moderierenden, ausgleichenden
Führungsstil praktizieren, was im Idealfall der seelischen Gesundheit
aller Beteiligten zugute kommt, während viele Alpha-Männer auch
heutzutage noch oft Testosteron getriebene Einzelkämpfer sind (siehe dazu
das an Realsatire erinnernde von CalBear oben eingestellte Putin-Video)

Warum Einzelkämpfer? Die mögen den Mann einfach und er gibt doch seinem Fahrer ganz nett die Hand. Ich glaube, dass Putin mehr über diesen Teppichgang innerlich lächelt als diejenigen, die ihn da bewundern und keine innerliche Distanz mehr aufnehmen können zu ihrem Untertanenbewunderungsverhalten.

Dazu noch eine kleine nette Petitesse: Ich zitiere mal aus Wikipedia etwas über diese Fachfrau für Empathieforschung:

"Im August 2018 berichteten verschiedene Medien, dass Tania Singer über mehrere Jahre systematisches Mobbing gegenüber Mitarbeitern betrieben habe. Singer wies die Vorwürfe zurück. In einem Ende 2017 anberaumten Mediationsprozess habe sie sich bei den Mitarbeitern für die stressbedingten Schwierigkeiten im kommunikativen Umgang entschuldigt. Die Max-Planck-Gesellschaft ließ verlautbaren, der Mediationsprozess sei ergebnislos verlaufen. In der Folge hatten sich Tania Singer und die Max-Planck-Gesellschaft einvernehmlich darauf geeinigt, dass sie ihre Leitungsfunktion in Form eines Sabbatjahres ruhen lässt. Eine im September 2018 einberufene Untersuchungskommission bestätigte schließlich die Vorwürfe als „erhebliches Führungsfehlverhalten“. Der zugleich erhobene Vorwurf wissenschaftlichen Fehlverhaltens wurde nicht bestätigt. Singer trat im Dezember 2018 von ihrem Amt als Direktorin der Abteilung Soziale Neurowissenschaften am Max-Planck-Institut in Leipzig zurück.Seit 2019 ist Singer wissenschaftliche Leiterin der Max-Planck-Forschungsgruppe Soziale Neurowissenschaften in Berlin."

In Berlin kann sie gleich weitermachen.

Herzlich Oblomow

PS: Immerwieder erhellend ist natürlich das Gespräch zwischen der schönen und klugen Esther Vilar und der bornierten und hässlichen Alice Schwarzer: https://www.youtube.com/watch?v=y24CRiaOly8

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"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."


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