Arbeitshypothese vs. Praxis

Rain, Freitag, 10.05.2019, 09:23 (vor 462 Tagen) @ Naclador1356 Views

Lieber Naclador,


bevor wir drüber diskutieren, wieviele Engel auf einer Nadelspitze wohnen können, mach einfach einen praktischen Versuch und schau selbst, ob die Wünschelrute funktioniert.

So baust Du sie:

Nimm 2 Gewindestäbe auf dem Baumarkt, Dicke ca. 1 mm, Länge ca. 50 cm.

Biege ca. 10 cm von einem Ende einen 90 Grad Winkel.

Nimm jeweils eine Gewindestange in die Hand, die Du zur lockeren Faust schließt.

Der 10 cm Abschnitt dient als Griff, der Längere als Rute. Dieser soll locker auf der Hand aufliegen.

Richte sie waagrecht aus, parallel zu einander. Halte die Hände in Bauchhöhe, die Arme locker angewinkelt, so als würdest Du eine große Schüssel vor dem Bauch tragen.

Lauf langsam gerade aus. Wirklich langsam. Sei entspannt. Es funktioniert wahrscheinlich nicht beim ersten Mal, aber sowohl der Zeitaufwand als auch der Geldaufwand ist überschaubar.

Alternativ: Nimm Dir einen Metallkleiderbügel, schneide den Haken ab, so daß der gedrehte Stil noch an dem Bügel ist. schneide oben rechts den Bügel ab und unten ca. 5 cm rechts von der Mittel. Biege diese 5 cm im 90 Grad Winkel nach unten. Schleife die Schnittstellen. Nimm den Bügel so zwischen zwei Finger, daß der Kleiderbogenbügel nach vorne zeigt, er soll senkrecht zwischen den Fingern stehen, nicht nach einer Richtung kippen.

Geh langsam los.

Beides machst Du am besten draußen, nicht im Haus.

Dann schreib, ob Du die Ruten bewegt hast.


Das mit den Ringen auf der Rute kenn ich. Ich hab eine solcherart gekennzeichnete. Mir sagen die Ringe nichts, es funktioniert nicht, wenn man die Rute dort hält, dafür sind sie zu weit vorne.

Die Rute funktioniert nicht, wenn Du Inliner anhast oder auf Holz läufst.

Probier es aus, berichte. Ich bin neugierig auf Deine Erfahrung.


Beste Grüsse

Rain

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Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.


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