Anfang der 2000er Jahre: DEGEWO Berlin (landeseigene Wohngesellschaft) reißt Tausende Wohnungen ab. (mT)

DT, Samstag, 04.05.2019, 15:17 (vor 390 Tagen)3039 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.05.2019, 15:21

Und jetzt sollen, mit staatlicher Förderung, wieder Hunderte von Wohnungen gebaut werden.

https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0106/010632.htm

https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Rueckbau-...

https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Umsetzung...

Das ganze nannte sich "Stadtumbau Ost" und "Rückbau".

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https://www.morgenpost.de/bezirke/marzahn-hellersdorf/article103074376/3200-Wohnungen-i...

"Berlin hat sein erstes repräsentatives Buch zum "Stadtumbau Ost" in den großen Plattenbausiedlungen. Der reich bebilderte Prachtband des Senats und Bezirksamtes reflektiert auf 303 Seiten den Prozess des Abrisses von bisher mehr als 3200 Wohnungen seit 2002 und etwa 80 Kitas oder Schulen."

Und hier sieht man, wie der Senat von Berlin dafür VERANTWORTLICH war. Angeblich gab es eine Prognose des Bevölkerungsrückgangs, also hat man TAUSENDE Wohnungen der Abrißbirne zugeführt:

"Grundlage dafür ist eine Bevölkerungsprognose des Senats. Demnach werden sich bis 2020 drei Viertel des Berliner Bevölkerungsrückgangs allein in Marzahn-Hellersdorf abspielen. Die Einwohnerzahl der Großsiedlung Marzahn sinkt der Prognose zufolge von 106.000 (2002) auf 87.500 (2020), in der Großsiedlung Hellersdorf wird im gleichen Zeitraum ein Einwohnerschwund von 78.700 auf 68.500 erwartet. Nach Senatsangaben standen im Januar 2005 in Marzahn 5500 Wohnungen länger als sechs Monate leer, in Hellersdorf waren es 4400 Wohnungen.

Daher ist mit dem aktuellen Abrissprogramm das Ende noch nicht erreicht. Insgesamt bekam die zur landeseigenen Degewo-Gruppe gehörende WBG Marzahn von der Kreditanstalt für Wiederaufbau eine Altschuldenentlastung für den Abriss von 4000 Wohnungen. Bisher sind 2230 Wohnungen beseitigt worden.

Wenn – wie jetzt geplant – weitere 1256 Wohnungen verschwinden, bleibt noch ein Abrisssoll von über 500 Wohnungen aus dem Bestand der WBG Marzahn. Abrisse im Rahmen von Stadtumbau Ost gibt es aber auch in Hellersdorf: Dort hat die ebenfalls landeseigene Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“/ WoGeHe in den vergangenen zwei Jahren vier Elfgeschosser mit insgesamt 264 Wohnungen abgerissen. Bis zum Jahr 2007 soll sie weitere 450 Wohnungen in Hellersdorf-Nord „vom Markt nehmen“. Und auch damit ist noch nicht unbedingt Schluss: Das Programm Stadtumbau Ost läuft noch mindestens bis 2009."

Und hier darf man sich die Folgen von Angebot und Nachfrage anschauen: Verdopplung der Mietpreise binnen 10 Jahren. Alles gewollt von der Drecksfxxxx. Weil das kurbelt ja die Konjunktur an, dann kann man höhere Grundsteuern erheben, dann verdienen die Grundbuchämter besser, die Grunderwerbsteuern explodieren, die Buddy-Firmen wie Vonovia und Deutsche Wohnen vergolden sich ihre Nase und und und ...

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/535119/umfrage/mietpreise-auf-dem-wohnun...

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Dazu noch Erikas ganze Gäste... perfect storm auf dem Immomarkt.

Und dann reden die Linken von Enteignen? Die Verantwortlichen sollten enteignet und einen xxxx xxxxxx gemacht werden.


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