Güterströme und ihre entgegengesetzten Zahlungsströme

BerndBorchert, Sonntag, 17.02.2019, 13:46 (vor 511 Tagen) @ Silke3862 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 17.02.2019, 13:54

Ich hätte jetzt erwartet, dass Du für das Mini-Beispiel eine Interpretation findest, in der Schulden sich aufeinander aufbauen oder wenigstens weitergegeben werden. Aber was Du beschreibst, ist lediglich das, was BWLern sowieso klar ist: das Phänomen der zahllosen globalen Güterströme - mikroskopisch aufgeteilt wie im Beispiel - und ihre entgegengesetzen Geldströme.

Ich hätte erwartet, dass Du die Weitergabe des 5 Euro Geldscheins als einen Schuldenfluß interpretieren würdest - in dem ist ja eine Verschuldung versteckt enthalten (was Otto N. nicht weiß). Aber der Käufer und der Verkäufer im Beispiel sind ja nur die Gläubiger dieses versteckten Schuldscheins, deshalb kann man da auch nicht von Schuldenfluß sprechen, auch weil der Schuldner der gleiche bleibt und davon gar nichts mitbekommt.

Zurück zum Thema Kauf als Tausch: Warum soll der Kauf im Beispiel kein Tausch Brötchen gegen Geld sein? Die Schulden, die da kurzzeitig aufflackern, sind aus der Welt, wenn der Käufer aus dem Laden geht.

Bernd Borchert


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